Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Emma in den USA

Mein erster Monat

Hey, ich bin Emma 16 Jahre alt und bin für 10 Monate im schönen Michigan. Fünf Monate sind bereits schon vergangen, seitdem ich hier bin, aber heute möchte ich euch ganz allein von meinem ersten Monat hier erzählen.

Am 25.08.2020 bin ich in die USA geflogen, genauer gesagt nach Michigan. Ich würde sagen mein erster Monat war auf jeden Fall der aufregendsten von allen! Es hatte alles mit meinem Hinflug begonnen, der für mich sehr spannend war, weil ich noch nie allein geflogen war. Im Endeffekt hätte ich mir nicht so viele Sorgen darum machen sollen. Am Flughafen habe ich mich mit anderen Austauschschülern angefreundet und saß sogar neben einer von ihnen in meinem Langstreckenflug. Als wir in Chicago (USA) gelandet waren, war alles erst einmal sehr überwältigend. Mein nächster Flug ging dann nach Grand Rapids, wo ich dann auch endlich meine Gastfamilie getroffen habe. Am Flughafen habe ich dann meine Gastfamilie getroffen und dann haben wir gemeinsam meine Koffer geholt. Danach sind wir zu Mr. Burgers gefahren und danach nach Hause. Da ich 27 Stunden wach war, konnte ich dort endlich ins Bett gehen.

Die erste Woche in den USA war ich noch Zuhause, wir waren viel Boot fahren und im Lake Michigan oder im Pool schwimmen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir in der ersten Woche viel Fastfood gegessen haben, damit ich mal verschiedenes probieren kann. Ich habe dann auch noch die Familienmitglieder beider Gasteltern kennen gelernt, mit denen ich mich auf Anhieb sehr gut verstanden habe. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mir alle Namen zu merken, da ich so viele Leute auf einmal kennen gelernt habe.

Meine ersten Tage in der Schule habe ich mich ziemlich lost gefühlt. Ich war sehr froh, dass meine Gastmutter und ich uns, ein paar Tage bevor ich meinen ersten Schultag hatte, meine Schule angeguckt haben (Wir haben geguckt wo meine Klassen sind und wo ich wann lunch habe). In Deutschland hatte meine Schule um die 400 Schüler und meine High School hier hat glaube ich um die 2000 Schüler und das war ein großer umstieg für mich. Wir haben zwei Schulgebäude, die mir vor allem in den ersten Wochen riesig vorkamen. Am Tag, an dem die Schule losging, war ich leider krank, aber der zweite Schultag war dann mein erster. Wie gesagt, ich habe mich sehr lost gefühlt und hatte selbst mit meinem Raumplan Schwierigkeiten meine Klasse zu finden (Ich bin zwei Mal zur falschen gelaufen). In meiner zweiten Stunde habe ich dann ein Mädchen angesprochen und es stellte sich heraus, dass sie auch eine Austauschschülerin aus Deutschland ist/war. Sie hatte am Tag zuvor schon eine Austauschschülerin aus Italien und Portugal kennen gelernt, mit denen wir dann auch lunch gegessen haben. Meine erste Woche in meiner High School war sehr schön, aber ich hätte gar nicht so viel Angst davor haben müssen, da alle Leute sehr nett zu mir waren.

Nach zwei bis drei Wochen hatte ich mich auch schon sehr gut eingelebt. In der Schule hatte ich dann schon Freunde gefunden und ich brauchte dann auch nicht mehr meinen Raumplan, um meine Räume zu finden. Aber es fiel mir auch vom sprachlichen leichter, in den ersten Wochen hatte ich zu viel drüber nachgedacht, was ich sage und ob es von der Grammatik her richtig ist und damit habe ich mich selbst verwirrt. Ich hatte mich auch immer schlecht gefühlt, wenn ich bemerkt habe, dass ich einen Fehler beim Sprechen gemacht habe, was eigentlich gar nicht so schlimm ist, da ich ja nur eine Austauschschülerin bin und es nicht meine Muttersprache ist und ich bin ja auch hier, um meine Englisch Sprachkenntnisse zu verbessern.

Ein weiteres Highlight war mein erstes Footballgame. Wegen Covid-19 durfte nämlich nicht jeder zum Spiel, jede Cheerleaderin und jeder Footballplayer hatten zwei Tickets zu vergeben. Ich hatte Glück und meine Freundin hat mich eingeladen (Sie macht Cheerleading). Wir sind ungefähr eine Stunde zum Spiel gefahren, aber das war es auf jeden Fall wert! Leider haben wir mit einem Punkt unterschied verloren, aber es hat trotzdem Spaß gemacht zuzugucken.

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