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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Emily in den USA

Sport, Chicago und Quarantäne

Es ist nun einige Zeit vergangen, in der ich viel erlebt habe und bevor ich euch von meinen Erlebnissen aus diesem Monat berichte, werde ich für euch die wichtigen Events aller vergangenen Monate zusammenfassen.

Wir haben Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr gefeiert. Alle Feste haben meine Gasteltern, meine Gastschwester und ich mit der Tochter meiner Gasteltern und ihren Austauschschülerinnen verbracht. 

 

Im November waren wir für zwei Nächte mit allen Austauschschülern meiner Koordinatorin in Branson. Wir sind in den Freizeitpark Silver Dollar City gegangen, wo ganz viel atemberaubende Weihnachtsbeleuchtung war. 

 

 

Abends mussten wir schnell aus dem Park raus, da es eine Sturmwarnung gab. Wir haben versucht, so schnell wie möglich zu unserem Ferienhaus zu kommen. Auf halbem Weg haben wir auch die Sirenen hören können, was bedeutet, dass definitiv ein Tornado gesichtet wurde. Wir haben ihn jedoch nicht gesehen und sind später sicher in unserem Ferienhaus angekommen, wo der Sturm schon vorübergezogen war. Es war also etwas gruselig, aber nicht allzu schlimm.

 

An Thanksgiving gab es sehr viel zu Essen und jede Austauschschülerin hat etwas Spezielles aus ihrem Land gekocht/gebacken/gemacht. Der traditionelle Truthahn durfte natürlich nicht fehlen.

 

Im Dezember war ich das zweite Mal in Quarantäne, denn in der Wintersaison habe ich Basketball gespielt und ein Mädchen aus meiner Mannschaft wurde positiv auf Corona getestet, wodurch das ganze Team für zwei Wochen in Quarantäne war. Es war zwar nicht sehr langweilig zuhause, allerdings wollte ich lieber zur Schule, da der Unterricht von zuhause aus nicht annähernd so viel Spaß wie in der Schule gemacht hat.

 

Weihnachten war sehr schön, meine Gastschwester und ich haben tolle Geschenke von unseren Gasteltern bekommen. Wir haben ihnen ein paar gekaufte Sachen, aber auch eine selbstgemachte, eingerahmte Collage mit Fotos von uns allen geschenkt. 

Sie haben sich sehr darüber gefreut.

 

Silvester war relativ unspektakulär. Es bestand aus Filme gucken. An Neujahr sind wir kurz aufgestanden, haben zusammen runtergezählt, uns ein frohes neues Jahr gewünscht und dann weiter Filme geguckt. 

 

Das war ein Rückblick auf die Zeit, über die ich noch nichts erzählt habe. Jetzt werde ich euch aber erzählen, was ich im März erlebt habe:

 

Diesen Monat habe ich mit Softball, vergleichbar mit Baseball, und mit Track and Field, also Leichtathletik, angefangen. Da beides zeitgleich stattfindet, regele ich es so, dass ich nur zwei Tage die Woche zum Track-Training gehe. Meine Disziplinen sind Kugelstoßen, Diskuswerfen und Speerwerfen. Da Track mindestens eine halbe Stunde früher als Softball endet, habe ich trotzdem alle fünf Tage der Woche Zeit für Softball, was mir sehr gefällt, weil ich mich schon beim ersten Training in den Sport verliebt habe. Das Training macht mir sehr viel Spaß und obwohl ich vorher noch nie Softball gespielt habe, schlage ich mich sehr gut. Natürlich mache ich noch viele Fehler und muss noch sehr viel lernen, aber meine Trainerinnen sind begeistert, dass ich so schnell lerne und umsetze, was sie mir sagen.

 

An einem Wochenende sind wir um 2 Uhr nachts aufgestanden, da wir um 3 Uhr mit allen Austauschschülern und unserer Koordinatorin mit dem Zug von St. Louis nach Chicago gefahren sind. Angekommen sind wir um ca.10 Uhr. Als wir aus dem Bahnhof kamen, befanden wir uns inmitten unzähliger Wolkenkratzer, was sehr beeindruckend war.

 

 

Als erstes sind wir zu Fuß zum Cloud Gate, auch „Bohne“ genannt, gegangen und haben dort Fotos gemacht. Normalerweise ist es möglich, unter der Skulptur hindurch zu gehen und sie anzufassen, was dieses Jahr wegen Corona leider nicht erlaubt ist. 

 

Danach wollten wir mit der Bahn nach Chinatown fahren. Die Fahrt sollte eigentlich ungefähr 5 Minuten dauern, doch nachdem wir nach 10 Minuten noch nicht bei der gewünschten Haltestelle waren, wurden wir misstrauisch. Es stellte sich heraus, dass wir in die entgegengesetzte Richtung gefahren waren. Also sind wir ausgestiegen und haben uns in die Bahn gesetzt, die uns wieder zurück brachte. Bald waren wir an der richtigen Haltestelle und sind in ein Restaurant gegangen. Das Essen war sehr lecker. Was ich jedoch etwas schade fand war, dass wir uns auf zwei Tische aufteilen mussten und so nicht jeder mit jedem reden konnte. 

 

Danach hatten wir Freizeit und durften Chicago in Gruppen weiter erkunden. Ich bin mit meiner Gruppe noch mal zum Cloud Gate gegangen, wo wir den Sonnenuntergang gesehen haben. Wir sind sehr lange da geblieben und haben viele Fotos gemacht. Es folgt ein Bild, das meine Gastschwester von mir vor „der Bohne“ gemacht hat:

 

 

Am nächsten Tag sind wir mit einem Uber zum 360 View Tower gefahren.

Es ist ein sehr hoher Wolkenkratzer, der nur aus Fenstern besteht und so einen 360 Grad-Rundumblick über die Stadt bietet. Es war sehr beeindruckend, Chicago von so weit oben zu sehen. Das Highlight waren aber die Tilt-Fenster, in denen man nach vorne gelehnt wird und so nichts außer Glas unter sich hat, während man auf die 94 Stockwerke tiefer liegende Straße mit den winzigen Autos blickt.

 

 

Danach hatten wir wieder Freizeit und ich war mit meiner Gruppe shoppen. Ich habe ein paar tolle Sachen gekauft. Zwischendurch sind wir alle zusammen Chicago-Style-Pizza essen gegangen. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Chicago-Style-Pizza ist eine sehr dicke Pizza mit viel Käse, deren Stücke mit einem Kuchenstück zu vergleichen sind. Es war sehr lecker, aber nach zwei Stücken konnte ich nichts mehr essen, weil es einfach viel zu viel war.

Später durften wir machen, was wir wollten und ich war mit meiner Gruppe bei Primark und einem Souvenirladen. Wir sind wieder ins Hotel gegangen und am nächsten Tag sind wir mit dem Zug zurück nach St. Louis gefahren. Zuhause angekommen sind wir abends als es bereits dunkel war.

 

Viel mehr habe ich aus diesem Monat leider gar nicht zu erzählen, da ein Mädchen meines Softballteams positiv auf Corona getestet wurde. Also musste ich bis Ende März in Quarantäne Nummer 3. Ich musste also wieder Schulaufträge zuhause machen und weil das letzte Viertel gerade erst begonnen hat, hatte ich sehr wenige Aufträge. 

Der Monat ist also sehr entspannt ausgeklungen.

 

Ich hoffe, euch hat mein dritter Bericht über meine Zeit in den USA gefallen. Hoffentlich sieht man sich im nächsten Bericht wieder.

 

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