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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Mara in Kansas

Mein Januar- Winterhomecoming und Theateraufführung

Hey Guys,

Ich bin wieder da mit einem neuen Artikel über meinen Januar. Wie bereits erwähnt, habe ich mein Silvester mit anderen Austauschschülern verbracht. Am nächsten Morgen wurde ich von meiner Gastmom abgeholt und wir sind nach Hause gefahren. Zu Hause habe ich Lasagne gekocht und ich persönlich liebe es zu kochen, deswegen war es auch ein mega guter Start in das neue Jahr. Außerdem hatte ich mal wieder Basketballtraining. 

Am Wochenende ging es für meine Gastschwester und ihre Freundin, meine Gastmutter und mich zu einer Mall, um für uns Homecoming Kleider zu kaufen. Wir wohnen etwas außerhalb, deswegen brauchen wir immer ca. eine Stunde um irgendetwas zu kaufen, außer Lebensmittel.

Am Sonntag habe ich mich mit einer Freundin zum Joggen getroffen. Bei mir in der Umgebung gibt es nicht so viele Möglichkeiten für Jugendliche, außer so etwas wie ein Fitnessstudio und Cafés.

Nun hat die erste Schulwoche nach den Weihnachtsferien begonnen. Ich persönlich habe ein paar Änderungen an meinen Stundenplan vorgenommen z.B. habe ich jetzt anstelle von Physik "Weights". Die anderen Fächer sind so geblieben nur wurde "Nutrition and Wellness" in "Bakery" umbenannt und in manchen Fächern sind neue Schüler dazugekommen. Ich bin bis jetzt zufrieden mit den Änderungen meines Stundenplanes. 



Natürlich hatte ich wieder, wie immer Basketballspiele und Basketballtraining. In dieser Woche ging es in das Theater, wo Essen serviert wird, wie bereits in meinem letzten Artikel erwähnt. Für mich war es eine sehr schöne Erfahrung und das Theaterstück handelte von Robin Hood. Das lustige war, in dem Theaterstück ging es auch um Österreich und es wurde Deutsch gesprochen und einige Schüler haben mich daraufhin gefragt, ob ich verstanden habe, was sie gesagt haben, natürlich habe ich dies bejaht. 

Ich hatte mich dazu entschieden an "One Acts" teilzunehmen, das sind Theaterstücke die jeweils zehn Minuten lang sind und es gibt fünf verschiedene kurze Stücke. Diese werden alle an einem Abend vorgeführt. In der ersten Woche nach den Ferien war geplant, dass am Freitag das Homecoming Spiel und der Tanz ist und am Samstag sollte die Theateraufführung sein. Leider hat es angefangen zu regnen und das Wetter war nicht sehr gut, dadurch wurden die Straßenbedingungen zu gefährlich und alles wurde abgesagt.

Am Wochenende habe ich mich noch mit Freundinnen getroffen, aber wegen der Wetterlage wurde nicht so viel unternommen. Es wurde auch angekündigt, dass der Homecoming Dance verschoben wird und zwar auf den Donnerstag darauf und das Theaterstück wurde um eine Woche verschoben. 

Ich habe mich etwas erkältet gehabt und bin auch erkältet zum Homecoming gegangen. Anfangs wollte ich erst nicht gehen, aber letztendlich bin ich auch gegangen. Ich habe diesen Homecoming sehr gemocht und man kann es definitiv nicht mit deutschen Tänzen/ Bällen vergleichen.



Am Samstag hatten wir noch eine Generalprobe und am Abend war Showtime für unsere „One Acts“. Für mich war es eine mega Erfahrung und es hat mir total viel Spaß gemacht. Ich habe eine russische Dame gespielt und da ich einen Akzent habe, hat es gepasst. Mein Akzent war zwar Deutsch und nicht Russisch, aber das war ihnen nicht so wichtig. 

Wenn man sich nicht getraut in einem großen Theaterstück mitzuspielen, ist es nicht schlimm, aber viele Schulen haben diese kurzen Theaterstücke auch, wodurch man auch die Möglichkeit hat kleine Rollen zu übernehmen in einem kurzen Theaterstück. 
Ich war daraufhin für ein paar Tage krank, aber habe mich natürlich auch wieder erholt.

Am Freitag bin ich das erste Mal nachdem ich krank war, wieder zur Schule gegangen und ich bin nach der Schule mit drei Freundinnen von mir und deren Kirche zusammen nach Kansas City gefahren. Da war „Winter Jam“, das ist ein Konzert, wo Kirchenlieder gesungen werden, aber die Lieder sind komplett unterschiedlich von „Pop“ bis sehr langsam und emotional. Also ist für jeden etwas dabei. Wir haben davor noch typisch amerikanisch bei einem Fast-Food-Restaurant gegessen.



Mir hat das Konzert sehr gut gefallen, obwohl ich am Anfang keinen Sänger kannte. Aber ich empfehle wirklich jedem das mal auszuprobieren. Am Wochenende habe ich mich mit einer anderen Austauschschülerin getroffen, die auch auf meiner Schule ist. Wir sind in das Café gegangen, was ich schon im letzten Artikel erwähnt habe.  

In der nächsten Woche hatten wir am Mittwoch einen Lockdown. Was so viel bedeutet wie, jemand ist mit einer Waffe in der Schule. Und dies ist genau dann gewesen, als ich „Weights“ hatte. Ich wusste aber nicht, dass es nur eine Probe war und dachte, dass es ein echter Lockdown ist. Wir saßen für ca. 10 Minuten in dem Weights- Raum und es war komplett dunkel. Man durfte kein Wort und kein Geräusch von sich geben. Bis der Polizist unserer Schule zu uns gekommen ist und gesagt hat, Tür öffnen der Lockdown ist vorbei, es war eine Übung. Sowas passiert in Amerika öfters, damit man für den Notfall vorbereitet ist.

Somit ist mein Januar auch schon vorbei und ich finde es schon echt sehr krass, dass ich jetzt schon fast 6 Monate in Amerika bin. Ich hoffe euch hat mein Artikel gefallen. Was alles in meinem Februar passiert, erfährst du im nächsten Artikel. Vielen Dank fürs Lesen.

See you later Alligator,


Mara Louise