Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Mara in Kansas

Mein Dezember in Amerika

Hey Guys,

Wie mein Dezember in Amerika war erfahrt ihr jetzt.

Die erste Woche im Dezember war für mich ganz normal, wie jede andere Woche auch. Bei uns in der Stadt gibt es ein Theater, wo Hobbyschauspieler, vor allem auch Lehrer von meiner Schule schauspielern. Dies ist ein besonderes Theater, weil man vor der Aufführung Essen serviert bekommt. Unsere Schule hat einen Theaterausflug geplant, wo man in ein solches Restaurant bzw. Theater geht. Wir mussten die Gäste bewirten um daran teilzunehmen. Ich habe dann in meiner ersten Dezemberwoche mitgeholfen und mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, mal hinter die Kulissen eines solchen Theaters zu schauen.

Für mich hieß es am Freitag Koffer packen, denn es ging für mich von Samstag bis Mittwoch nach New York City. Meine Partnerorganisation in Amerika hat einen Reiseanbieter die Trips für Austauschschüler anbietet. Ich habe mich für New York City im Winter entschieden. Es war ein sehr schöner Trip und man hat auch nochmal mehr gesehen, als bei dem Softlanding Camp am Anfang des Auslandsjahres. Schon am Flughafen in Newark habe ich ein Mädchen aus Lettland getroffen mit der ich dann aus Zufall auch das Zimmer geteilt habe. Wir waren letztendlich vier Mädchen zusammen in einem Zimmer.

Am ersten Tag ging es nach Liberty Island und es war sehr windig. Anschließend haben wir eine Sightseeing-Tour durch den Financial District gemacht und Sehenswürdigkeiten, die viele kennen angeschaut. Anschließend ging es zum Shoppen nach Soho. Zum Abendessen waren wir in Chinatown. Das Restaurant ist normalerweise nicht sehr besucht, aber an dem Abend war es sehr stark besucht.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück zum Central Park, aber es hat sehr stark geregnet. Eigentlich wollten wir Eislaufen gehen, wegen dem Regen ist es leider ins Wasser gefallen. Dafür sind wir noch zum Metropolitan Museum of Art gegangen und später Mittagessen. Mittagessen durfte man sich immer selbst raussuchen, wo auch immer man gern essen möchte. Das Frühstück und Abendessen waren schon im Preis inkludiert und vom Veranstalter geplant. Nun ging es wieder los, die berühmten Sehenswürdigkeiten von NYC zu besichtigen, wie die Columbia University, die Upper West Side und die Fifth Avenue. Unser letzter Stopp war das Rockefeller Center mit dem bekannten Weihnachtsbaum. An diesem Abend hieß es noch den Time Square zu entdecken mit einem abschließenden Essen im Hard Rock Café, was für die meisten ein Highlight war. Abends sind wir dann noch kurz zusammen zu Freunden gegangen und haben mit denen geredet bis Nachtruhe war. Was echt schwer sein kann, weil man mit vielen sich über so vieles unterhalten kann.

Am nächsten Morgen gehen wir zum Empire State Building, einige wissen es vielleicht gar nicht, aber es gibt mehrere Etagen die man besichtigen kann und es gibt diese eine bekannte Etage mit diesen Gittern davor und darüber gibt es noch eine andere Etage. Die Aussicht war natürlich mega schön. Zum Mittagessen sind wir dann zur Grand-Central-Station gefahren und davor war ein Mann der Weihnachtsmusik gespielt hat. Wir alle haben dann angefangen zu der Musik zu tanzen und viele New Yorker sind stehen geblieben und haben uns gefilmt. Der Trip geht langsam dem Ende zu und zum Abschluss ging es noch zum Radio City Rockettes. Dies ist eine Showtanzgruppe, die zu den Besten der Welt gehört. Das war sehr beeindruckend, da diese Show auch Wandprojektionen hatte und man sich dadurch wie in einem 3D Kino gefühlt hat.

 

Diese Reise war sehr schön und man hat sehr viele tolle, nette Leute kennengelernt mit denen ich bis jetzt immer noch Kontakt habe. Am nächsten Tag bzw. schon am Abend hieß es Abschied nehmen und für uns alle ging es nach Hause zu unseren Gastfamilien.

Wieder bei meiner Gastfamilie angekommen, ging es sofort wieder sportlich weiter, denn am Freitag ging es gleich weiter mit einem Basketballspiel. Die Basketball Saison, soll eine sehr stressige sein, mal sehen was noch kommt.

Übrigens haben wir in der Kleinstadt ein Café und an diesem Wochenende bin ich das erste Mal in dieses Café gegangen. Ich empfehle wirklich jedem alles mal auszuprobieren. Sobald ich dieses Café betreten habe, dachte ich, ich bin wieder zurück in Deutschland. Ich weiß nicht genau was mich dazu gebracht hat, aber es war auf alle Fälle sehr schön. An diesem Wochenende sind wir zu dem besagten Theater in unserer Kleinstadt gegangen, was ich am Anfang genannt habe. Ich fand es sehr interessant mal zu sehen wie das Ganze aussieht. Das lustigste war, dass man von seinen Klassenkameraden bedient wird.

Außerdem fing es an zu schneien und in Amerika gibt es sehr viele Schüler, die auch mit dem Auto etwas weitere Strecken zur Schule fahren. Dadurch hatten wir am Montag sowie am Dienstag keine Schule. Am Mittwoch war wieder Schule und das war der letzte Tag der richtig als Schultag gewertet werden kann, weil am Donnerstag und Freitag haben wir Finals geschrieben. Man kann es in etwa mit einer Klassenarbeit vergleichen, aber in den meisten Fällen war es ein Mehrfachauswahl Test, man hat drei verschiedene Antwortmöglichkeiten zwischen den du dich entscheiden konntest. Jede Stunde war dadurch länger und wir hatten am Donnerstag ein paar Fächer und am Freitag die restlichen Fächer.

Meine Weihnachtsferien haben begonnen, die nicht so spektakulär waren. Einige Austauschschüler haben auch „Angst“ vor Weihnachten, aber letztendlich war der 24. Dezember nicht so schlimm, wie ich es erwartet hätte. Ich habe an dem Tag Vanillekipferl gebacken und das hat mich schon sehr an deutsche Weihnachten erinnert.

Nun hieß es am 25. Dezember Weihnachten in Amerika. Die Geschenke waren schon unter dem Weihnachtsbaum und am Morgen kam Familie vorbei. Wir haben die Geschenke zusammen ausgepackt und ein Spiel gespielt und etwas gegessen.

Am Wochenende habe ich bei einer befreundeten Austauschschülerin übernachtet. Am Montag hat meine Organisation mit anderen Austauschschülern, die hier in der Umgebung wohnen, in Kansas City Eislaufen geplant, wo ich auch hingegangen bin. Auch wenn man nicht der größte Fan von Eislaufen ist (oder was auch immer die Organisation plant), finde ich, lohnt es sich mitzumachen, weil es gibt immer jemanden mit dem man sich unterhalten kann.

Während den Ferien hatte ich trotzdem noch Basketball Training, da wir direkt nach den Ferien auch wieder ein Spiel haben.

Auch noch eine kleine Information für alle die vielleicht total Silvester lieben, meiner Meinung nach bzw. da wo ich lebe, wurde Silvester absolut nicht gefeiert. Viele sind schon um 10 ins Bett gegangen. Ich habe mich mit anderen Austauschschülern getroffen und ich fand das war ein sehr schönes Silvester.

Man hat sich über verschiedene Bräuche unterhalten, wir haben zusammen Karaoke gesungen, Spiele gespielt und natürlich auch leckeres Essen gegessen. Manche hatten auch wieder Süßigkeiten aus ihrem Heimatland dabei.

Und plötzlich hieß es „Happy New Year“.

Noch ein kleiner Tipp an alle zukünftigen Austauschschüler, bitte sei nicht enttäuscht, wenn dein Weihnachten, dein Dezember oder dein Silvester nicht so ist, wie du es dir vielleicht erhofft hast. Das kann immer möglich sein, muss es aber nicht. Somit ist mein Dezember auch schon vorbei und ich hoffe dir gefällt der Einblick in mein Leben hier in Amerika. Vielen Dank fürs Lesen.

See you later Alligator,

Mara Louise