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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lysann in Kansas

Endlich geht es los.

Hey! Mein Name ist Lysann. Ich bin 16 Jahre alt und verbringe mein Auslandsjahr in Kansas, USA. 

 Am 07.08.2019 war es endlich soweit. Mein Abenteuer begann nach monatelanger Vorbereitung. 

Die letzten Tage waren ziemlich stressig! Ich habe 4 Tage vorher angefangen, meinen Koffer zu packen, und das war schwerer als gedacht. Nachdem ich mindestens 5 mal umgepackt habe und kontrolliert habe, ob ich alles habe, war auch schon der Tag meiner Abreise.

Ich hatte ein komisches Gefühl im Magen, als ich mich abends das letzte Mal in mein Bett legte. Nachdem ich aufwachte, war dieses Gefühl auch immer noch nicht verflogen. Ich machte mich fertig für die Abreise, es fühlte sich überhaupt nicht so an, als würde ich für 10 Monate gehen. Es fühlte sich an, als würde ich nur auf Klassenfahrt fahren. 

Als alle bereit waren, fuhren ich und meine Eltern auch schon zum Flughafen (leider konnten meine Großeltern und mein großer Bruder nicht kommen). Ich war nicht wirklich nervös, denn wie schon gesagt, es fühlte sich mehr wie eine Klassenfahrt an. 
Am Flughafen angekommen hatte ich ein wenig Angst wegen meines Gepäcks. Ich hatte ein wenig Übergepäck dabei, aber alles verlief reibungslos.
Ich checkte ein und dann war auch schon der Moment gekommen, vor dem ich mich ziemlich gegruselt habe. Ich verabschiedete mich von meinen Eltern. Es war ein komisches Gefühl und ich weinte, aber weniger als gedacht. 
Ich ging durch den Security Check und es wurde ernst. 
Zum Glück flog ich nicht allein nach Frankfurt am Main, so hatte ich jemanden, mit dem ich mich austauschen konnte. Der Flug nach Frankfurt verging sehr schnell. Für mich und meine Mitfliegerin hieß es dann, sich auf dem riesigen Flughafen zurecht zu finden. Am Gate trafen wir unsere restlichen Mitflieger aus Deutschland, mit denen wir die ersten 5 Tage unseres Auslandsjahres in New York City verbringen durften. Unser Flug hatte ein wenig Verspätung, aber das war nicht schlimm.
Der Weg ins Flugzeug fühlte sich merkwürdig an. Als wir unseren Platz gefunden haben, konnte es auch schon losgehen. Wir hatten einen ca. 8h langen Flug vor uns. Ich bin noch nie so lang geflogen. 
Wir hatten ein paar Probleme am Ende unseres Fluges, denn der Flughafen war geschlossen aufgrund eines Sturms, also flogen wir ca. 2 Stunden lang Warteschleifen. 

Endlich in New York angekommen ging es für mich durch die Immigration. Ich war sehr aufgeregt und müde. Doch die Immigration war nicht so schlimm wie gedacht. Wir wurden nur ein paar Dinge gefragt.  Alles ging gut und ich war endlich zum 1. Mal in den USA. Wir holten unsere Koffer und dann wurden wir von den Betreuern des Soft Landing Camps abgeholt und fuhren ins Hotel. Dort trafen wir die anderen Austauschschüler aus Schweden, Dänemark, Finnland, Spanien, Italien. Ich teilte mir das Zimmer mit einem super lieben Mädchen aus Dänemark, mit welcher ich dann auch 5 Tage später weiter zu meiner Gastfamilie flog. 

Das Soft Landing Camp war ein toller Start in mein Auslandsjahr! Am ersten Tag war ich sehr müde aufgrund der Zeitumstellung. Doch diese Müdigkeit verflog schnell, denn wir hatten einen sehr erlebnisreichen Tag vor uns. Nach dem Frühstück hatten wir auch schon unser erstes Meeting in unserem Gastland. Wir sprachen über ein paar wichtige Sachen und dann sollte es auch schon los nach New York City gehen. Ich war sehr aufgeregt! Wir fuhren zu einer Shopping Mall, um uns Lunch zu kaufen. Danach gingen wir in den Central Park und aßen unser Lunch. Nach dem Lunch spielten wir viele lustige Spiele, um uns besser kennenzulernen. Als wir zurück zum Bus gingen, wartete auch schon unser Tourguide auf uns, welcher uns Upper Manhattan zeigte. Wir sahen viele bekannte Gebäude wie z.B. das Rockefeller Center. Außerdem sahen wir auch das Haus aus der berühmten Serie “Friends”! Ein paar von uns kauften sich Tickets, um auf das Rockefeller Center hinaufzugehen. Wir hatten eine sehr interessante und schöne Tour durch New York. Als wir Freizeit hatten, gingen wir ins Hard Rock Cafe und ich kaufte mir einen Pulli. Danach suchten wir uns etwas zum essen und machten Fotos auf dem Times Square. Es war total beeindruckend, das alles zu sehen! Mir hat der Times Square sehr gut gefallen, als es schon etwas dunkel war. 

Am zweiten Tag begannen wir wieder mit einem Meeting. Wir spielten ein paar Rollenspiele, wie man sich in seiner Gastfamilie in gewissen Situationen verhalten sollte. Nach dem Meeting ging es für uns wieder nach New York City! Dieses Mal Downtown. Wir fuhren zuerst zur Grand Central Station. Es war sehr beeindruckend! Dort aßen wir Lunch. Das erste Mal Mac and Cheese für mich. Danach besichtigten wir China Town und Little Italy. Wir sahen auch die Brooklyn Bridge und aßen essbaren Keksteig. Besonders beeindruckend fand ich das Ground Zero Denkmal an diesem Tag. Es war beeindruckend, was aus diesem Ort geschaffen wurde, aber es war auch eine sehr bedrückende Stimmung, bei allem, was dort passiert ist.

Weiter ging es dann auf eine Fähre, mit der wir näher an die Freiheitsstatue kamen. Als sich auch der zweite Tag dem Ende zu neigte, machten wir noch Fotos bei einem unglaublich schönen Sonnenuntergang am Hudson River.

An unserem letzten Tag in New York wurden alle wichtigen Sachen für die nächste Abreise besprochen. Es war ein komisches Gefühl, dass alles schon so gut wie vorbei war. Wir fuhren an diesem Tag an den Strand. Ich und meine Freunde hatten eine riesige Pizza! Manche gingen baden, manche spielten Spiele. Es war ein sehr entspannter Tag. Nach dem Strand fuhren wir in eine Shopping Mall. Dort hatten wir Freizeit und besichtigten ein paar Geschäfte. Anschließend hieß es dann für uns, wieder alles zusammen zu packen und sich zu verabschieden. Es war eine tolle Zeit in New York und einen besseren Start hätte es nicht geben können!

Am nächsten Tag hieß es dann für mich, richtig in mein Auslandsjahr zu starten. Die “Klassenfahrt” war vorbei und jetzt ging es erst so richtig los. 

 

Lysann berichtet über ihre Erlebnisse in Kansas. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir beraten dich gerne!

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