Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pauline in Oklahoma

April. Mein letzter kompletter Monat, bevor ich mein Leben, alle meine Freunde und meine zweite Familie in den USA zurücklassen musste.

Nach den unvergesslichen Frühlingsferien hatten wir in der ersten Woche ein weiteres Track Meet. Dies bedeutete um 5 Uhr aufstehen, weil wir um 6 Uhr schon losfahren mussten. Viele der Track Meets waren mehr als eine Stunde entfernt. Glücklicherweise war das Wetter wirklich super und wir fanden einen schönen Schattenplatz, um unser Zelt aufzustellen. Das Track Meet lief alles in allem wirklich richtig gut und ziemlich geschafft und müde kamen wir abends wieder zuhause an.

In der gleichen Woche fand auch unser vocal state contest statt. Es ging für uns alle nach Oklahoma City. Dort traten wir dann auf einer großen Bühne in einem Opernhaus auf. Alles lief nach Plan und wir machten sogar den 2. Platz :) Voller Freude sind wir alle zusammen abends essen gegangen. Ich bin wirklich froh, dass ich damals mich entschieden hatte, dem Chor beizutreten. Es war eine total schöne Erfahrung. Egal ob es das Winterkonzert, das Singen der Nationalhymne bei den Home Games oder jegliche andere Art von Konzerten oder Aufführungen. So zum Beispiel auch, als wir Show Choir gemacht haben. Alle zusammen haben wir uns zu dem Lied Johnny Angel von Shelley Fabares eine Choreographie ausgedacht und dieses im Anschluss an den vocal state contest vorgetragen. Das Tanzen und gleichzeitige Singen ist wirklich mega cool gewesen und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Meine Chorleiterin war sowieso eine der herzlichsten Menschen, die ich je getroffen habe. Sie war immer positiv und strahlte immer eine unglaubliche Art von Glücklichkeit und Zufriedenheit, welche ich immer sehr bewundert habe und warum Chor auch eine meiner Lieblingsklassen war.

In der selben Woche hatte meine Gastfamilie ein Fotoshooting am See geplant. So fuhren wir kurz vor Sonnenuntergang zum nahe gelegenen See. Nach den Fotos ließen wir den Abend mit einem Picknick mit Blick auf die untergehende Sonne ausklingen.


Am darauffolgenden Wochenende war es dann endlich soweit. Die Nacht aller Nächte stand vor der Tür. Prom. Ich hatte mich so drauf gefreut und konnte es kaum erwarten. Samstag war Prom und Freitagabend dekorierten wir noch alle den Raum. Da meine Schule ziemlich klein ist, fand Prom in unsere Cafeteria statt. An dem Tag wurde die Junior Class vom Unterricht befreit und so konnten wir bis spät in den Abend den Raum zu Ende dekorieren und schmücken.

Am nächsten Morgen war es endlich soweit. Da nur Juniors und Seniors zu Prom gehen dürfen und Sophomores (10) und Freshmen (9) nur als Begleitung eines Juniors oder Seniors mitgehen können, nahmen meine ehemalige Gastschwester und ich zwei Freundinnen aus der Sophomore Class mit.

Bereits mittags habe ich ich mit meinen Freunden getroffen und wir machten uns gemeinsam fertig. Meine beste Freundin machte mir mein Make up und meine Gastmutter hat mir die Haare hochgesteckt und dann waren wir auch schon fertig. Der Bruder von Ava, einer sehr guten Freundin, fuhr uns mit einem alten VW zum Eingang der Schule. Dort standen schon alle Autos in einer bestimmten Reihenfolge, denn vor der Schule wurden von den jeweiligen Dates und Freundesgruppen, die vom Schulleiter aufgerufen wurden, Fotos gemacht, bevor es dann nach drinnen in den Tanzsaal ging. Die Musik war wirklich den ganzen Abend super und es war von Country bis Pop alles dabei. Ich muss schon zugeben, dass sich auch mein Musikgeschmack deutlich über das Jahr verändert hat. Bevor ich nach Oklahoma kam, war ich nicht sonderlich begeistert von Country Musik, doch jetzt, 8 Monate später, höre ich mit meinen Freunden nur noch Country Musik, weshalb ich die Musikauswahl des DJs umso besser fand. Alle waren wirklich super entspannt und die Atmosphäre war wirklich super. Selbst die Lehrer machten jeden Flashmob mit und hatten sichtlich ihren Spaß. Gegen 12 war der Dance dann auch vorbei und wir hatten ca. eine halbe Stunde Zeit, nach Hause zugehen und uns umzuziehen für die After Prom Party. Diese fand in der Turnhalle statt und wurde größtenteils von den Eltern organisiert. Es gab viele Spiele und Unmengen an Preisen zu gewinnen. Prom war ein erfolgreicher und toller Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde !

Nach Prom stand auch noch Ostern an, welches eine Woche später war. Morgens gingen meine Gastfamilie und ich in die Kirche. Danach fuhren wir zu anderen Verwandten, wo wir alle zusammen kochten. Es gab einige Salate, Süßkartoffeln, Bohnen, Reis, (Fleisch) und vieles mehr. Da ein Teil meiner Gastfamilie aus Mexiko kommt, habe ich auch ein paar mexikanische Traditionen kennengelernt. So zum Beispiel Cascarones. Dies sind mit Konfetti gefüllte “Eier” und wenn man diese findet, muss man die bei jemand anderem auf den Kopf schlagen, sodass es Konfetti über einem rieselt. Von dieser Tradition hatte ich zuvor noch nie gehört, fand es aber echt witzig. Des weiteren gab es eine Pinata, welche wir damals aus unserem Urlaub in Texas mitgebracht hatten.




Ostern war wirklich ein tolles Fest und es hätte nicht besser sein können !!

 

Pauline berichtet über ihre Erlebnisse in Oklahoma. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir beraten dich gerne!

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