Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Paulina in Missouri

Ankunft und erster Schultag

Hi Leute, ich bin Paulina und ich verbringe mein Auslandsjahr in Missouri, USA.

Am 28.7. bin ich nach New York zum Soft Landing Camp geflogen und 5 Tage später, am 1.8., weiter zu meiner Gastfamilie. An diesem Tag habe ich also zum ersten Mal meine Gastfamilie getroffen. Ich weiß noch ganz genau, dass ich während dem Flug extrem aufgeregt und gespannt auf meine Gastfamilie war. Mein Herz hat sehr doll geschlagen und ich konnte es kaum erwarten, aus dem Flieger zu steigen. Als es dann soweit war und wir gelandet sind, ist mein Puls noch höher gestiegen. Auf dem Weg zum Gepäckabholband stand sie dann plötzlich da, meine Gastfamilie: "Welcome to the USA Pauli" stand auf dem Schild, das sie in den Händen hielten. Ich bin dann zu ihnen gelaufen und hab sie umarmt. Der Moment war einfach unglaublich. Dann sind wir zum Auto gelaufen und haben uns unterhalten. Mal haben sie mich was gefragt, mal ich sie etwas. Ich hatte sofort das Gefühl, dass meine Gastfamilie echt gut zu mir passt und das Jahr deshalb nur noch gut werden kann.


Wir sind jedenfalls erstmal Fast Food essen gegangen. Schön typisch amerikanisch. Danach sind wir endlich zu meinem neuen Zuhause gefahren. Ich hab die ganze Autofahrt nur aus dem Fenster gestarrt. Ich war und bin immer noch total überwältigt von all den neuen Eindrücken: die amerikanischen Häuser, die Straßen, Autos, Menschen und so vieles mehr. Unglaublich!

Danach sind wir endlich zum Haus von meiner Gastfamilie und nun auch von mir gefahren, quer durch eine typisch amerikanische Nachbarschaft, die ich übrigens liebe. Dort angekommen hat meine Gastfamilie mir das Haus und auch mein Zimmer gezeigt. Sie haben das alles echt schön gemacht. Danach habe ich ihnen meine Gastgeschenke übergeben. Ich glaube, sie haben sich echt darüber gefreut. Am Abend sind wir dann richtig essen gegangen, so als "Welcome Essen", meinte meine Gastmutter. Das war sehr lecker. Direkt im Anschluss haben sie mir die Umgebung gezeigt. Mir gefällt es hier sehr.


Am nächsten Abend sind wir dann die Fragen durchgegangen, die DFSR mir gegeben hat, damit mir gewisse Fehler nicht passieren. Teilweise waren das aber auch banale Fragen, bei denen es trotzdem gut ist, dass man sie geklärt hat. Ich glaube, die Fragen sind ganz gut, um das Eis zu brechen. Mein Fazit aus dieser ersten Begegnung ist sehr positiv. Mir wird der Tag auf jeden Fall als einer der schönsten meines Lebens im Gedächtnis bleiben.

Am 3.8. bin ich mit meiner Gastmutter zur Schule gefahren, um meine Fächer zu wählen. Das war sehr aufregend. Ich hab mich darauf echt doll gefreut. Ich durfte eigentlich wählen, was ich wollte, nur musste ich entweder World History oder American History wählen. Ich hab mich für American History entschieden. Desweiteren habe ich im ersten Semester Biologie, Geometrie, Psychologie, Kunst, Fotografie, Englisch und Personal Fitness. Im zweiten Semester habe ich statt Fotografie Creative Writing, was meinem Englisch bestimmt gut tut und statt Personal Fitness hab ich dann Academic Lab. Da kann man einfach seine Hausaufgaben machen - das ist ganz gut, weil im Frühling die Fußball Season anfängt und ich dort mitmachen werde.


Am 8.8. war dann auch schon der erste Schultag. Davor war ich extrem aufgeregt. Ich bin mit meiner Gastschwester mit dem Auto hin gefahren, also nicht mit dem Schulbus (dafür dann aber am zweiten Schultag). Als erstes hatten wir eine Art Klassenlehrer Stunde, dort haben wir nur Kennenlern-Spiele gespielt. Das war ganz hilfreich, weil ich ja niemanden, außer meine Gastschwester, kenne. Das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer ist viel lockerer. Das merkt man auch schon daran, wie sich die Lehrer vorstellen. Meine Biologie Lehrerin hat zum Beispiel fast ihr komplettes Leben erzählt. Ich finde das aber echt gut, weil so die Lernatmosphäre besser ist. In den nächsten Stunden haben wir auch eigentlich immer nur Kennenlern-Spiele gespielt und die Lehrer haben uns erzählt, was wir brauchen und was wir machen werden. Das hat echt Spaß gemacht. Da die meisten Menschen hier echt offen sind, kann man eigentlich mit jedem eine gute Unterhaltung anfangen, was ich auch gemacht habe. Die meisten stellen dann ganz viele Fragen über Deutschland oder wollen, dass man etwas auf Deutsch sagt. Immerhin hat man dann was, worüber man reden kann, und dann kann man auch leichter gute Kontakte knüpfen. Bis jetzt bin ich mit meinem Stundenplan echt sehr zufrieden. Besonders Psychologie macht mir Spaß. Ich mag meine High School und die Lehrer und Schüler. Das Schuljahr kann also kommen.



Paulina berichtet über ihre Erlebnisse in Missouri. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir beraten dich gerne!

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