Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Nina in Texas

Mein Oktober

Nun ist bereits schon mein zweiter Monat in den Vereinigten Staaten zu Ende gegangen. Ich habe bis jetzt noch kein Heimweh bekommen und bin immer noch super glücklich, hier sein zu dürfen. Bekannte und Klassenkameraden sind zu echten Freunden geworden und ich gewöhne mich an die typischen texanischen Sitten. Ich lebe mich von Tag zu Tag mehr ein und kann mir Texas schon gar nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. 

Ich habe hier für mich einen neuen Sport entdeckt, der mich vorher nie großartig interessiert hat: Basketball. Die Basketball Season hat nun Ende des Monats angefangen und bereits nächstes Wochenende habe ich mein erstes Basketballspiel gegen eine andere Schule. Obwohl ich vorher noch nie Basketball gespielt habe und es nochmal eine Nummer schwerer ist, eine Sportart in einer anderen Sprache zu lernen, gefällt es mir sehr gut und ich fühle mich echt wohl in meinem Team. Unsere Mannschaft ist in drei Kategorien eingeteilt: Freshman (die 9. Klässler), JV und Varsity, welches das beste Team unserer Schule ist, in dem hauptsächlich 12. Klässler sind. Und obwohl wir unterteilt sind, in wie gut man spielt, wird jeder gleich gut behandelt. Im Umkleideraum unterhalten sich Freshman und Varsity Spieler ganz normal und geben sich Tipps zum Verbessern. Unser Girls Basketball Team ist wie eine große Familie. Die oberste Regel ist: Kein Drama. Es wird über niemanden schlecht geredet oder hinterm Rücken gelästert. Da die Season nun angefangen hat, habe ich jeden Tag bis 18 Uhr Training. Anfangen tut es in der 8. und normalerweise letzten Schulstunde, die von 15:15 bis 16 Uhr geht. Es ist ziemlich anstrengend, jeden Tag nach der Schule nochmal zwei Stunden extra Training zu haben, aber es bringt Spaß und hält auf jeden Fall auch fit. Ich verbringe sehr viel Zeit mit meinem Basketball Team und habe dadurch auch viele neue Freunde dazu gewonnen.

Ein Highlight des Monats war für mich meine erste amerikanische Hochzeit. Eine Verwandte meiner Gastfamilie hat geheiratet. Die Zeremonie war relativ kurz, ca. 20 Minuten, aber dafür trotzdem romantisch und schön. Danach sind wir zu einer dekorierten Halle gefahren, in der dann die Afterparty der Hochzeit stattfand. Dort gab es ein großes Barbecue Buffet und anschließend den Hochzeitskuchen. 

Das war jedoch nicht die einzige Hochzeit, zu der wir eingeladen wurden. Gleich ein Wochenende darauf sind wir zu der Hochzeit einer Bekannten gegangen. Die Zeremonie lief ähnlich kurz, aber schön ab. als Dinner gab es jedoch ein großes Pizza-Buffet. Ich denke, amerikanische Hochzeiten unterscheiden sich nicht groß vom Prinzip von Deutschen. Die Zeremonie ist ziemlich kurz gehalten, was mir persönlich sehr gut gefällt, da keine Langeweile aufkommt und danach wird ausgelassen mit DJ gefeiert.

Zu Halloween hat mein Theater Kurs eine kleine Veranstaltung gehabt. Wir, die High School Schüler, haben einen Abend zuvor, am 30. Oktober, einen Halloween Abend für die Kinder der Elementary School (=Grundschule) veranstaltet. Wir haben uns verkleidet und kleine Spiele organisiert. Das Ganze lief freiwillig ab, doch wenn man Süßigkeiten für die Kinder mitgebracht hat, gab es einen extra Credit, der in die Note mit einfließt. Es hat überraschenderweise echt viel Spaß gebracht und es war total lustig, sich mit den anderen Schülern zu verkleiden. Den Kindern hat es auch gefallen.

An Halloween selber habe ich mich mit Freunden aus der Schule getroffen, Pizza gegessen und danach, typisch für Halloween, gruselige Filme geguckt.

In Allem war der Oktober ein weiterer sehr guter Monat für mich. Es ist immer noch sehr warm und es fühlt sich noch gar nicht nach Herbst an, obwohl die Tage für mich vergehen wie Stunden.








Nina berichtet über ihr  Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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