Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Tina in Michigan

Mein Umgang mit dem Kulturschock

Nach dem 5-tägigem Vorbereitungsseminar in New York ging es auch schon mit dem Flieger nach Grand Rapids. Ich war ziemlich nervös und konnte es immer noch nicht glauben, dass mein Traum nun endlich wahr wird. Kaum war ich aus dem Flieger gestiegen, sah ich auch schon meine Gastfamilie mit einem großen Plakat am Gepäckband stehen. Wir umarmten uns alle herzlich und waren mehr oder weniger sprachlos. Auf dem Weg in mein neues Zuhause stoppten wir bei Logans und ich hatte mein erstes amerikanisches Steak. Es war echt cool. In den ersten Tagen haben wir sehr viel gemacht. Zum Beispiel musste ich zum Arzt gehen und mir ein Sportattest holen. Außerdem gingen wir Fischen und Campen.

Wir hatten viel Spaß und die Zeit verging wie im Fluge. Ich lernte meinen Coach und meine Teammitglieder vom Swim und Dive Team kennen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich von dieser Situation ziemlich überfordert war. Ich brachte nicht viel mehr als meinen Namen hervor... Mittlerweile kann ich darüber lachen.

Meine Gasteltern haben außerdem eine Überraschungsgeburtstagsparty organisiert. Ich habe mich riesig gefreut und wir hatten viel Kuchen, Eis und eine wilde Tortenschlacht. Es war einfach großartig. Und ich hatte meinen ersten Smore (gegrilltes Marshmallow und ein Stück Schokolade zwischen zwei Graham Crackers). Ich liebe es. Doch allmählich machte sich nach der ganzen Aufregung der Kulturschock bemerkbar. Es war halt doch vieles anders als ich es gewohnt war und mir fiel es sehr schwer, darüber zu sprechen. Doch dann erinnerte ich mich an mein Vorbereitungsseminar und ich holte mein Handbuch heraus. Nachdem ich die Seite mit dem Thema Kulturschock gelesen habe, ging es mir schon besser, und ein paar Tage später erzählte ich meinem Gastpapa davon. Er war sehr verständnisvoll und wir verbrachten über eine Stunde damit, darüber zu reden. Danach hatten wir eine 3-stündige Shoppingtour, die wir sehr genossen. Seitdem kann ich mit meinen Gasteltern über alles reden und ich hatte bisher kein Heimweh mehr. Also kann ich euch nur raten, darüber mit eurer Gastfamilie zu reden, die euch sicherlich unterstützen wird. Und dann fing auch schon die Schule an. Aber mehr dazu in meinem nächsten Bericht...


Tina berichtet über ihre Erlebnisse in Michigan. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir beraten dich gerne!

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