Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Mira in Kalifornien

Wochenendausflug nach Weaverville

Am Freitag sind meine Gastmama, meine Gastschwester und ich nach der Schule nach Weaverville gefahren. Dort wohnen nämlich die Eltern und alle anderen Verwandten von meinen Gasteltern. Wir sind circa vier Stunden gefahren und waren am Abend gegen acht bei den Eltern von meinem Gastpapa. Die wohnen ein bisschen außerhalb von Weaverville, direkt im Wald. Dort waren es übrigens 20:00 Uhr noch 38 Grad. Das Haus ist sehr klein und niedlich und von drinnen total schön eingerichtet. Mit den Eltern habe ich mich richtig gut verstanden. Die haben sich so gefreut, mich endlich kennenzulernen. Beide haben deutsche Wurzeln und deshalb haben wir uns den ganzen restlichen Abend nur über Deutschland unterhalten. Am nächsten Morgen sind wir früh gegen zehn Uhr losgefahren nach Weaverville und haben den kleinen Bruder von meiner Gastmama abgeholt. Mit ihm sind wir dann zum Trinity Lake gefahren, wo der Papa und der Onkel meiner Gastmama gezeltet haben.


Um 11:00 Uhr waren es schon 30 Grad. Deshalb sind wir dann runter zum See gelaufen, um zu baden. Leider war es den ganzen Tag sehr neblig, deshalb hat man die ganzen Berge um den See herum nicht richtig gesehen. Aber es war der Wahnsinn. Das Wasser war rot und der Strand auch. Und überall standen riesige Wurzeln von Bäumen herum. Und der letze Meter, bevor man im Wasser war, war komplett roter Schlamm…dementsprechend sah ich auch aus…




Anschließend sind wir zu einer guten Freundin von meiner Gastmama gefahren. Die Leben auf einer kleinen Farm mit Lamas, Alpakas, Schildkröten, Schafen, Hunden und noch haufenweise Kleintieren. Dort war auch die ganze Familie und ein paar Verwandte. Und da einmal alle zusammen waren, haben sie noch drei Geburtstage nachgefeiert. Nachdem wir alle ein bisschen erzählt haben, haben sich alle an einem Tisch versammelt, auf dem Hunderte M&M’s lagen und ringsherum Becher und Löffel standen. Jeder hat sich hinter einen Becher gestellt und auf „LOS“ hat jeder versucht, so viele M&M’s wie möglich in seinen Becher zu schaufeln. Klingt vielleicht etwas dumm, war aber total lustig.
 

Am Ende wurden dann für jeden kleine Preise verteilt und die kleine Tochter von der Freundin meiner Gastmama hat als letztes ihren Preis bekommen. Und zwar war es ein Shirt. Alle haben sich gewundert, warum sie ein Shirt bekommt. Dann hat sie es angezogen und vorne stand drauf „I’m going to be a big sister!“. Alle haben sie angeguckt und dann haben alle zu ihrer Mama geguckt und sie hat nur gegrinst und dann war alles klar. Keiner hatte eine Ahnung, dass sie schwanger ist, außer ihr Mann. Das war so unglaublich süß und so eine coole Überraschung…danach gab es Kuchen. Und oh mein Gott –  es war der beste Kuchen, den ich jemals in meinem Leben gegessen habe. Anschließend haben wir gegrillt und ewig lange erzählt. Dann haben wir noch ein bisschen Golf gespielt und sind gegen zehn Uhr wieder zu den Eltern von meinem Gastpapa gefahren.



Sonntag sind wir früh um 9:30 Uhr zu den Eltern von meiner Gastmama gefahren. Die Leben hier auch ein bisschen außerhalb mit haufenweise kleinen Kindern, die sie adoptiert haben. Das Haus ist unnormal groß, mit hunderten Zimmern. Wir haben zusammen gegessen und erzählt und die Kleinen haben gespielt. Dann sind wir wieder zurück in Richtung Camino gefahren. Das Wetter war abartig! Keine Wolke am Himmel und HALB 5 NACHMITTAGS (!!!!) waren es noch 106 Grad Fahrenheit. Das sind 41 Grad Celsius. Eigentlich wollten wir noch zu irgendeiner Brücke, um dort Bilder zu machen. Aber das haben wir dann gelassen, weil man bis dorthin ein ganzes Stück laufen muss und das bei 41 Grad einfach zu viel für eine schwangere Mama und eine sieben Jährige ist.

Auf der Rückfahrt habe ich mich die meiste Zeit über Reisen, die meine Organisation für Exchange Students anbietet, erkundigt. Denn da meine Gastmama schwanger ist und im Dezember ihr Kind bekommt, können wir keine größeren Reisen unternehmen. Sie war deswegen glaube ich ein bisschen traurig und hat mir deshalb diese Variante vorgeschlagen. Die Reisen, die ich buchen kann, werden im November spätestens bekannt gegeben. Bis jetzt steht nur Hawaii, New York und ein New York/Philadelphia/Washington-Trip fest. Hawaii find ich schon mal total genial!!! Aber falls sie einen Ostküsten-Trip anbieten, werde ich mich bestimmt dafür anmelden. Die nächste Woche hab ich noch nichts besonderes vor und außer, dass am Montag Sonnenfinsternis ist, wird denke ich auch nichts spannendes in der Schule passieren.

Miras Blog findest du hier: One Year Mirafornia

Mira berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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