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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Mira in Kalifornien

Das kalifornische Schulleben

Die Schule kann man sich eigentlich ganz genau so vorstellen, wie es in jedem amerikanischen Film dargestellt wird. Los geht es um 8:25 Uhr. Ich bin meistens gegen 8:15 Uhr da (außer heute, ich kam nämlich zu spät). War aber nicht weiter schlimm, da alles, was unter 10 Minuten ist, geduldet wird. Wenn man allerdings mehr als 10 Minuten zu spät kommt, muss man zum Office. Also sowas wie das Sekretariat. Die Klassenräume sehen alle unterschiedlich aus und jeder Lehrer hat seinen eigenen Raum, in dem er immer ist. Jeder Raum hat ein Whiteboard und so ein kleines „Areal“, wo der Lehrer sein ganzes Zeug hat. Alles ist total vollgekramt und überall hängen Sachen an den Wänden. Von Bildern der Kinder, über Flaggen, zu irgendwelchen Sprüchen. Und in jedem Raum gibt es nur Einzelsitze. Also Tisch und Stuhl sind hier immer verbunden. Daran musste ich mich am Anfang erstmal gewöhnen. Weil normalerweise schiebt man ja seinen Stuhl nach hinten und steht dann auf… wenn man das allerdings hier macht, wird der ganze Tisch mit einem extrem lauten Quietschen nach hinten geschoben. War ein paar mal sehr peinlich…

Wenn die Mittagspause beginnt, stürmen alle aus ihren Räumen in Richtung Schulhof, um einen Platz zum Sitzen zu bekommen oder um nicht ganz am Ende der Essensschlange zu stehen. Wie das Essen hier ist, habe ich ja auch schon im letzten Post erzählt. Allerdings hab ich heute mitbekommen, dass es dort auch in den Pausen vor der Mittagspause verschiedene Sachen gibt. Heute früh hab ich mir zum Beispiel Eis und Kekse geholt. Wenn man das Gedränge überstanden hat, kann man in den großen Speisesaal gehen (da war ich die ersten Tage) oder man setzt sich draußen zu jemandem, der noch einen der wenigen Tische abbekommen hat. Da saß ich die letzten Tage dann mit einem aus meiner Deutschklasse und seinen Freunden.


Während der Schulzeit laufen überall Leute vom Cheerleaderteam in ihren Outfits rum und irgendwelche Jungs mit Basketbällen. Ansonsten gibt es so kleinere Gruppen, die ich bis jetzt identifizieren konnte… Die „Nerds“ hab ich schon gefunden, die treffen sich vor der Schule in der Cafeteria und trinken Kaffee. Die Harry-Potter-Gang, die stürmen nämlich jede große Pause zu ihrem Raum und gucken da Harry Potter, wie gesagt die Cheerleader und die Basketballer und eine Truppe von Mädchen, die mit Minirock und High Heels rumlaufen. An die Regeln, was für Sachen man anziehen kann, hält sich auch der kleinste Teil. Es heißt, man darf keine schulterfreien Sachen anziehen (auch keine Tops mit Trägern), keine zu kurzen Hosen, nichts Rückenfreies und nichts Durchsichtiges. Aber das interessiert hier irgendwie keinen…

Mittlerweile hab ich mir schon drei Shirts von meiner Schule geholt und dann habe ich einen Pullover geschenkt bekommen. Das war total niedlich. Eine ehemalige Schülerin, die 2014 hier ihren Abschluss gemacht hat, kam zu mir und hat mir ihren alten Softball Pullover geschenkt und gesagt, dass ich das nächstes Jahr unbedingt ausprobieren soll und ihn als Erinnerung daran mit nach Deutschland nehmen soll. Total süß :)

Nach der Schule stehen vor der Schule haufenweise Busse, die gefühlt im Minutentakt abfahren. Hinter der Schule sind noch ein paar Sportplätze. Allerdings hab ich keine Ahnung, wie man da hin kommt…Water Polo wird gerade auch angeboten und das hört sich so cool an und sieht total spaßig aus.

Total cool ist außerdem, dass jeder Lehrer seine eigene Internetseite hat, auf der alles steht, was im Unterricht behandelt wurde. Man braucht also im Unterricht nie was mitschreiben. Dort werden auch Hausaufgaben und bevorstehende Tests eingetragen. Im allgemeinen läuft hier alles über Laptops und Internet. In fast jedem Raum steht ein riesen Kasten mit haufenweise Laptops, mit denen man im Unterricht arbeiten kann. Handys sind im Unterricht allerdings strengstens untersagt. Das freie WLAN hier ist also nur in den Pausen zu gebrauchen.

Miras Blog findet ihr hier: One Year Mirafornia









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