Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Mira in Kalifornien

Hochzeit in Ashland, Rafting in Oregon

Vor zwei Wochen (am Donnerstag) hat mich meine Gastmama gegen 13 Uhr aus der Schule abgeholt. Zusammen mit meiner Gastschwester sind wir dann nach Weaverville gefahren. Dort haben wir zusammen eine Nacht bei der Mama meiner Gastmama übernachtet. Am nächsten Morgen haben wir uns fertig gemacht und sind weiter nach Ashland/Oregon gefahren. Ungefähr vier Stunden hat es gedauert, bis wir da waren. Der Grund, warum wir den weiten Weg dorthin gefahren sind, war, dass eine alte Schulfreundin meiner Mama dort geheiratet hat. Freitagmittag sind wir in unserem Hotel angekommen und haben unsere Sachen abgestellt. Dann mussten wir schnell weiter zu dem Ort, an dem am Samstag die Hochzeit gefeiert werden sollte. Und zwar war es ein traumhaft schönes Weingut! Dort war die Braut, der Bräutigam, alle Trauzeugen (meine Gastmama war eine der Trauzeuginnen) und sonst alle, die bei der Trauung und dem Programm mitmachen sollten. Sie haben alles geprobt, damit am nächsten Tag nichts schief geht. Anschließend haben wir dort gegessen und sind dann zurück zum Hotel gefahren. Das Hotel war auch total schön. Nur habe ich vergessen, Fotos zu machen… Samstag früh sind meine Gastmama und -Schwester schon sehr zeitig losgefahren, um dem Brautpaar bei allem zu helfen. Ich habe mich fertig gemacht und bin um drei mit einem Bus nachgekommen. Um vier ging die Zeremonie los und eine halbe Stunde später war es zu Ende. Dann gab es ein paar Kleinigkeiten zu essen. Anschließend sind wir alle in einen großen Saal gegangen und haben uns an unseren Tisch gesetzt. Dann haben noch ein paar Leute etwas zum Brautpaar gesagt und danach gab es endlich Essen, sowie ein Stück von der Hochzeitstorte. Irgendwann sind alle nach draußen gegangen, um zu tanzen. Im Großen und Ganzen war es eigentlich genauso, wie man eine deutsche Hochzeit feiert. Also die selben Bräuche nur mit viel mehr Schnickschnack. Es gab sogar einen #hashtag, unter dem man die Bilder, die man zu Instagram und Facebook stellt, verlinken sollte. Total niedlich. Gegen zehn Uhr sind wir zurück zum Hotel gefahren, haben geschlafen und sind am nächsten Morgen losgefahren, um uns noch ein bisschen was von Ashland anzugucken. Ashland wird auch die “Shakespeare-Stadt“ genannt und genau an dem Wochenende, an dem wir dort waren, war das sogenannte „Shakespeare-Festival“. Wir haben uns die alten Theater angeguckt und die kleine Innenstadt mit allen einheimischen Läden. Ich habe ein paar Sachen für meine Mama gekauft, um sie ihr zu Weihnachten zu schicken, und dann ging es auch schon wieder nach Hause.






 

Die Woche danach war wieder ganz normal und es ist nicht viel passiert. Am Donnerstag war hier in unserer Schule das sogenannte „Pink-Fest“. Ein großes Fest, welches unsere Schule mit einer anderen Schule zusammen macht. Die beiden Schulen haben gegeneinander Volleyball gespielt und damit ganz viel Geld gesammelt, um es dann zu spenden.

 

Den Freitag danach musste ich nicht zur Schule, da ich mit meinem Gastpapa und zwei Freunden von seiner Arbeit wieder zurück nach Oregon (zum Upper Klimath River) gefahren bin. Wir haben neun Stunden gebraucht, um dorthin zu kommen. Dort waren wir zum Rafting verabredet. Es war mit Abstand das aller coolste, was ich jemals in meinem Leben gemacht habe! Wir haben das ganze Wochenende mit einer großen Gruppe gezeltet und sind Samstag vier Stunden lang auf dem Fluss gewesen. Beim Rafting gibt es fünf Schwierigkeits- und Gefährlichkeitsgrade. 1 ist das einfachste und 5 das schwerste. Upper Klimath wird als 4 eingestuft. Es war also schon echt krass! Wir haben alles mit der GoPro aufgenommen und die Videos werde ich noch bei Instagram und/oder Facebook posten!




…Sooooo, das war es erstmal. Nächstes Wochenende werden meine Gastmama und Gastschwester wieder nach Weaverville fahren. Aber ich habe absolut keine Lust, schon wieder stundenlang durch die Gegend zu fahren, deshalb bleibe ich bei meinem Gastpapa zu Hause. Mal schauen, was wir so anstellen.

Mira berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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