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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lion in Texas

Soft Landing Camp und Ankunft in der Gastfamilie

Hallo, mein Name ist Lion und ich verbringe mein Auslandsjahr 2017/2018 in den USA. Ich erlebe das Jahr in Austin, Texas. Hier lebe ich mit meinem Gastbruder aus Schweden und meinen beiden Gastvätern. Bei mir zu Hause in Deutschland wohne ich in der Nähe von Hamburg mit meiner Mutter und meinen beiden kleinen Schwestern (13 und 5).
Vor meiner Reise war ich sehr aufgeregt und gespannt auf mein Auslandsjahr. Besonders gefreut hat mich, dass ich von einem Haus voller Frauen in ein Haus nur mit Jungs ziehen werde. Aber jetzt zu meinen Erlebnissen:

Abreise nach New York
12.08.2017. Heute ist mein letzter Tag hier in Deutschland. Heute werde ich das erste Mal in meinem Leben fliegen.
Wir sind sehr früh aufgestanden, um pünktlich am Flughafen zu sein. Als ich aufgewacht bin, war ich sehr sehr aufgeregt. Mein Gedanke war: „Das war die letzte Nacht in diesem Bett für ein ganzes Jahr und ich werde nun eines meiner größten Abenteuer antreten.“ Mein letzter Abend war noch etwas stressig gewesen. Das Kofferpacken war etwas anstrengend, da meine Mutter genauso aufgeregt war wie ich. Dann hatten wir auch noch Probleme mit dem Online-Check-in für meinen Flug. Ich war wohl so aufgeregt, dass ich aus Versehen eine falsche Nummer eingegeben habe. Eine Nummer, die eigentlich für Menschen da war, die als gefährlich eingestufte wurden. Aber nach einem klärenden Telefonat war ich eingecheckt und es gab nichts mehr zu tun, als auf die Abreise zu warten. Als wir endlich zum Flughafen losfahren wollten, kamen noch manche von unseren Nachbarn, um mich zu verabschieden. Mein Nachbar drückte mir ein Stapel 1 Dollarscheine in die Hand mit den Worten „Die liegen bei mir seit 17 Jahren herum. Die kannst du jetzt mal ausgeben.“ Am Flughafen haben wir dann noch die Freunde meiner Mutter getroffen, die gekommen sind, um mich zu verabschieden. Auch meine Tante, sowie meine Oma und mein Opa waren extra einen Tag zuvor schon angereist, um mich mit am Flughafen zu verabschieden.

Am Flughafen habe ich mich mit den anderen fünf Austauschschülern getroffen, die auch von Hamburg fliegen. Wir sind dann zusammen durch die Sicherheitskontrolle gelaufen und zum Gate gegangen. Für mich war das alles neu. Am Anfang war mir noch etwas mulmig zumute, aber als ich dann im Flugzeug saß und wir abgehoben und geflogen sind, war es einfach nur Wahnsinn. Wir haben uns dann in Frankfurt mit den anderen Austauschschülern getroffen, um gemeinsam weiter zu fliegen. Der Flug war relativ lang und auch relativ unspektakulär. Ich war nur immer noch sehr aufgeregt auf mein Jahr in den USA. Als wir dann in New York gelandet sind, war ich nervös wegen dem Papierkram und dem Zoll. Aber es war nicht so schlimm wie erwartet. Ein wenig stressiger war es bei der Kofferausgabe. Alle hatten ihre Koffer schon seit ungefähr 10 Minuten, nur meiner tauchte immer noch nicht auf dem Laufband auf. Ich hatte schon die Befürchtung, dass mein Koffer auf dem Weg verloren gegangen ist, als er dann zum Glück noch verspätet ankam. Wir wurden dann sehr herzlich von einem Campleiter am Flughafen in Empfang genommen. Anschließend sind wir zusammen ins Hotel gefahren und hatten am Abend dann noch eine allgemeine Besprechung über die Campregeln. Alle Campleiter waren sehr nett und sehr hilfsbereit.

Das Camp in New York
Die Zeit in New York war einfach nur klasse. Das Hotel war relativ gut, wir hatten sogar ein Fitnessstudio und einen Pool, welchen wir leider nur am letzten Tag nutzen konnten, da wir normalerweise den ganzen Tag unterwegs waren. Die meisten Tage liefen so ab, dass wir uns nach dem Frühstück in einem Seminarraum getroffen haben und dort grundlegende Regeln und Verhaltensweisen in den USA und in unserem Auslandsjahr besprochen haben. Danach sind wir mit einem Bus losgefahren, um etwas zu unternehmen.
Am ersten Tag sind wir das erste Mal nach Manhattan rein gefahren. Ich war einfach nur überwältigt von der majestätischen Skyline von Manhattan und der Größe der Gebäude. In den ersten zwei Tagen sind wir dann immer zuerst zur Grand Central Station gefahren. Dort haben wir etwas gegessen und auch unsere Guides getroffen. Dann haben wir mit unseren Guides mittags und nachmittags Sehenswürdigkeiten in Manhattan besucht. Und am späten Nachmittag und Abend hatten wir dann meistens noch um die drei Stunden Freizeit. Während unserer Tour durch New York haben wir das Rockefeller Center besucht, den Central Park, Times Square und vieles mehr. Wir sind zum Beispiel auch durch Chinatown gelaufen, wir haben das Memory und das One World Trade Center besucht. In unserer Freizeit waren wir am ersten Tag auf dem Rockefeller Center und haben uns die Skyline von New York angeschaut. Am zweiten Tag hatten wir die Möglichkeit, shoppen zu gehen. Am dritten Tag sind wir dann in eine Mall gefahren und hatten dort den Vormittag Zeit. Danach wollten wir eigentlich ein Picknick im Central Park machen, es hat aber leider geregnet, weshalb wir dann ins „American Museum of Natural History“ gegangen sind, das Museum, indem auch der Film „Nachts im Museum“ spielt.




Am letzten Tag sind wir in einzelnen Gruppen zum Flughafen gefahren und sind von dort weiter zu unseren Gastfamilien geflogen. Einige von uns mussten schon um 5:00 Uhr morgens in der Frühe losfahren, um ihren Zug zu bekommen. Ich hatte Glück und musste erst später losfahren, da mein Flug erst um 14:00 Uhr ging. Ich war auf meinem Flug nach Austin mit einem anderen Austauschschüler aus der Schweiz zusammen in einem Flugzeug. So war der Flug nicht zu langweilig, da ich Gesellschaft hatte.





Ankommen und erste Tage in der Gastfamilie
Meine Gastfamilie hat mich und meinen Gastbruder sehr herzlich am Flughafen in Empfang genommen. Der erste Eindruck von Austin auf der Fahrt zu meinem neuen Zuhause war einfach nur überwältigend. Wir leben ungefähr 15 Minuten mit dem Fahrrad von der Innenstadt entfernt. Meine Gastfamilie ist gerade erst einen Tag bevor wir angekommen sind in ein neues Haus eingezogen und es war somit sehr stressig für sie, aber das Haus sieht einfach nur gut aus. Mit uns lebt noch der Neffe von einem meiner Gastväter hier. Außerdem ist der erste Gastschüler der Familie, welcher vor drei Jahren schon sein Auslandsjahr hier erlebt hat, während der Sommermonate zu Besuch. Als wir angekommen sind, wurde uns erst mal das Haus gezeigt. Wir konnten dann unsere Koffer auspacken. Danach haben wir zusammen unserer Gastfamilie unsere mitgebrachten Geschenke gegeben. Sie haben sich sehr darüber gefreut. Da sie schon das dritte Jahr in Folge Gastfamilie für mehrere Austauschschüler sind, haben sie sogar schon einen eigenen Schrank, in dem sie die Gastgeschenke von ihren Austauschschülern aufbewahren.  Wir waren dann abends noch gemeinsam mexikanisch essen. In den letzten vier Ferientagen haben wir uns die Gegend angesehen und haben die beste Freundin der Familie kennengelernt, die uns dann am Sonntag an ihren Pool eingeladen hat.





Der eigentliche erste Schultag
Der erste Schultag war nicht wirklich unser erster Schultag. Wir hatten ein paar Probleme mit der Anmeldung. So kam es, dass wir um 8:00 Uhr morgens ganz normal an der Anmeldung standen, um uns zu registrieren. Wir standen ungefähr eine halbe Stunde lang in der Schlange. Dann wurde uns mitgeteilt, dass wir ein Dokument vergessen haben und wir für dieses Dokument in das Zentralbüro des Schuldistriktes müssen. Wir sind dann dorthin gefahren, um dieses Dokument zu bekommen und anschließend wieder zurück zur Schule, dann mussten wir uns nochmal ungefähr 45 Minuten in die Schlange stellen, bis uns dann mitgeteilt wurde, dass unsere Impfungen nicht ausreichen. Daraufhin sind wir dann gefühlt in hundert Arztpraxen gewesen und haben versucht, irgendwo einen Termin zu bekommen, aber der nächste Termin wäre erst Mittwoch gewesen. Dann sind wir nochmal zurück zur Schule gefahren, da wir eigentlich der Meinung waren, alle unsere Impfungen zu haben. Dort sind wir dann direkt zu Krankenschwester gelaufen und da haben wir dann erfahren, dass die Krankenschwester gar nicht auf die Papiere der Organisation geklickt hat, sondern nur auf unsere Impfausweise von unseren jeweiligen Ländern und sie daraufhin meinte, dass sie die Ausweise nicht kennt und nichts damit anfangen könnte und wir sie übersetzen lassen müssten. Als wir ihr dann die Dokumente der Organisation gezeigt haben, haben wir dann doch noch die Bestätigung bekommen, dass wir alle Impfungen haben. Als wir uns dann endlich registriert hatten und die Unterrichtsfächer gewählt hatten, hätten wir noch 20 Minuten Unterricht gehabt. Wir haben also sieben Stunden für die Registrierung für die Schule gebraucht und somit lag der erste richtige Schultag nach unserem ersten Schultag noch vor uns.

 

Lion berichtet über sein Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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