Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Jule in Missouri

Totale Sonnenfinsternis und Homecoming

Am 21. August gab es ein sehr großes Event - und zwar die totale Sonnenfinsternis. Alle in meiner Nachbarschaft haben total verrückt gespielt, es gab Kuchen und viele weitere Dinge, die wirklich nur Amis zu so einem Event machen können. In meinem historischen Dorf gab es auch ein offizielles Event, wo viele Leute angereist sind, da es in Missouri eine 100%ige Sonnenfinsternis gab. Ich allerdings war bei der Tochter meiner Gastmutter. An dem Tag waren es ca. 30 Grad und die ganze Nachbarschaft hat sich gegen 13 Uhr draußen versammelt.
Denn um 13:21 Uhr sollte die Sonnenfinsternis stattfinden. Als es dann soweit war, konnte ich gar nicht fassen, wie kalt und dunkel es geworden ist. Es war fast so dunkel wie nachts und es hat sich auf 24 Grad runtergekühlt. Nach 2-3 Minuten wurde es wieder hell und warm. So ein beeindruckendes Erlebnis hab ich schon länger nicht erlebt, vor allem da es nicht oft passiert und es auch nur in 12 Staaten der USA stattgefunden hat.



Was ich auch total super finde, ist, dass ich so nahe an dem großen Fluss Mississippi lebe. So oft es geht, laufe ich 5 Minuten durch das Dorf und bin an einer kleinen Bucht. Natürlich kann man nicht darin schwimmen, aber es ist trotzdem wunderschön, dort zu sitzen und den Sonnenuntergang zu genießen. Das Witzige ist, dass mein Bruder auch für ein Jahr am Mississippi gelebt hat, aber in Minnesota.





Eines meiner Highlights jeden Monat ist die Aktion, die wir mit den anderen Austauschschülern machen. Dazu sind wir in den Zoo von St. Louis gefahren, der riesig und kostenlos (!) ist. Der Tag war sehr heiß und im Zoo wurden Smoothies verkauft und in einer ausgehöhlten Ananas serviert. Dieser Tag hat auch viel Spaß gemacht, aber mein Highlight in diesem Monat war definitiv Homecoming.

Homecoming war aber nicht nur der Samstagabend, an dem getanzt wurde, sondern schon die ganze Woche davor. Bei der Mottowoche haben sich alle themengemäß angezogen und es gab sogar jeden Tag extra einen dazugehörigen Snapchatfilter. Die ganze Woche hat sich jeder auf den Homecoming Dance gefreut, und Freitagabend davor gab es natürlich noch das Homecoming Football Game, das wir aber verloren haben. Aber nun zum Homecoming Tag : Ich hatte zwar ein Date, aber wir sind nur als Freunde hingegangen und wir haben es auch eher sehr langweilig ausgemacht, also ohne Plakat, aber ich habe mich trotzdem gefreut. Meine Freundin hat mich an dem Tag abgeholt und wir haben uns in ihrem Haus zusammen fertig gemacht, was sehr viel Spaß gemacht hat. Wirklich alle Amis haben Hunde und ihre Hunde waren einfach nur riesig. Nachdem wir uns fertig gemacht haben, sind wir in einen Park gefahren und haben uns dort mit allen getroffen und Fotos gemacht. Danach sind wir zur Schule gefahren, wo das Gym schon für den Abend vorbereitet war. Es ging von 7 Uhr bis 10 Uhr und ich finde es einfach schön, dass alle Amis tanzen und sich nicht wirklich darum kümmern, wie sie dabei aussehen oder was andere von ihnen denken. Es war einfach ein super cooler Tag, an dem man auch ganz easy neue Kontakte knüpfen konnte.

Die Kirche ist für viele Amerikaner eine sehr wichtige Sache und jede Kirche hat eine Youth Group, die öfters Ausflüge macht. An einem Sonntag nach dem Gottesdienst sind wir zu den sogenannten Elephant Rocks gefahren. Dort konnten wir auf den Rocks rumklettern, was wirklich so viel Spaß gemacht hat, sogar bei 33 Grad. Die Kirche hier macht so viel mit den Kindern und Jugendlichen, davon könnte sich Deutschland mal eine Scheibe abschneiden, und es würden mit Sicherheit mehr Leute in die Kirche gehen.

 

Jule berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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