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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Jule in Missouri

Meine erste Zeit in den Staaten

Nach dem erfolgreichen Flug von Newark nach St. Louis wurde ich von der Tochter meiner Gastmutter empfangen, da meine Gastmutter arbeiten musste. Sie hat mich mit einem schönen Plakat empfangen und anschließend sind wir zu dem Restaurant ‘Chili’s’ gefahren und haben uns dort mit dem Ehemann meiner ‘Gastschwester’ getroffen. Es ist echt unglaublich, wie viel Eis die Amerikaner in ihre Drinks machen. Am nächsten Tag habe ich meine Gastmutter, ihre 2 Hunde und die Katze kennengelernt. Es ist seltsam zu wissen, dass man dann wirklich 10 Monate bei dieser Familie lebt, und sie in dieser Zeit gut kennenlernen wird, aber in diesem ersten Moment man sich vollkommen fremd ist. Sie hat es mir aber leicht gemacht, sie ist eine richtig Liebe und so habe ich mich schon bald sehr wohl gefühlt. Da es aber noch eine Woche bis Schulbeginn war, haben wir noch viele Sachen unternommen.

Ich habe unter anderem eine amerikanische Handynummer bekommen und ich habe 6GB Datenvolumen, was ich von Deutschland überhaupt nicht gewöhnt bin. Da es aber in Amerika wirklich überall Wlan gibt (auch in der Schule!), brauche ich die Internetflat nicht wirklich. Ich habe mir das Dorf angeschaut, war ein paar mal essen mit meiner Gastmutter, aber da sie viel arbeiten muss, konnten wir nicht viel unternehmen.

Montags bevor die Schule losging, bin ich mit der Tochter meiner Gastmutter in die Schule gefahren und habe meine Fächer gewählt. Ich habe Algebra 2, Biology 1, Physical Education, Foods & Nutrition, Fashion & Apparel, Englisch 3 und American History. Danach sind wir an den Flughafen gefahren und haben den koreanischen Austauschschüler von meiner Gastschwester abgeholt. Wir sind dann mit der ganzen Gastfamilie sogenannte ‘Hot Wings’ essen gegangen, das sind quasi einfach scharfe Chicken Wings. Dann habe ich noch die letzten Sachen besorgt, die ich für meinen ersten Schultag brauchen könnte, und schon war der Morgen gekommen. An dem Tag ist erstmal relativ viel schief gegangen, es hat damit angefangen, dass mein Schulbus einfach nicht gekommen ist, was einen dann schon etwas verzweifeln lässt, wenn auch schon die Gastmutter auf der Arbeit ist. Ich wurde dann aber von einer Frau mitgenommen, die ihr Kind zur Schule gefahren hat.

In der Schule angekommen hatte ich erstmal meine Probleme, mich zurecht zu finden, aber man muss einfach nur die Leute dort fragen, dann klappt das schon. Als Tipp für die Austauschschüler 2018/19: Sprecht Leute an! Es wurde zu mir vorher gesagt, dass die Amerikaner auf dich zu kommen, aber das war bei mir leider gar nicht der Fall. Also musste ich Leute ansprechen, was etwas Überwindung kostet, aber sich im Endeffekt lohnt. In den nächsten Tagen ging es dann schon viel leichter, man muss sich nur trauen und ich finde, es trägt auf jeden Fall zur Charakterstärke bei, wenn man sich überwinden muss, und Leute ansprechen soll. In dieser Zeit hatte ich kaum Zeit, Heimweh zu haben, da man mit der Schule und allem Neuen erstmal genug zu tun hat. Am Wochenende sind wir dann zu den Pink Rocks gefahren und schwimmen gegangen. Es war so wunderschön dort, die reine Natur und die Fische haben sogar ein wenig gebissen, was sich aber eher wie ein Kitzeln angefühlt hat. Es war ein schöner Ausflug und ein Beweis dafür, dass es in Amerika nicht nur große, zugebaute Städte gibt. Das war's erstmal zu meiner ersten Zeit in Amerika, bis bald.



 

Jule berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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