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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Franziska in Kalifornien

Homecoming & Halloween

Jetzt ist schon wieder ein Monat vergangen und ich habe sehr viel erlebt. Da Tanzen eine meiner größten Leidenschaften ist, habe ich mich in einem Tanzstudio hier angemeldet,  wo ich auch schon sehr viele nette Leute kennengelernt habe. Ebenso sind Clubs in der Schule eine gute Möglichkeit, Bekanntschaften zu machen - ich gehe zum Beispiel in den “Sierra Club”, der öfters gemeinsame Wanderungen organisiert. So war ich auch schon im Redwoods Regional Park in Oakland wandern, was sehr schön war - das hört sich jetzt zwar irgendwie blöd an, aber die Natur hatte einfach eine total friedliche, beruhigende Wirkung. Anfang Oktober war in meiner Schule Homecoming. Die ganze Woche (“Spirit Week”) gab es jeden Tag ein Motto, nach dem sich jeder angezogen hat. Mittwochs war zum Beispiel “On wednesday we wear pink”-Tag, wie in dem Film Mean Girls (den ihr euch im übrigen unbedingt anschauen solltet, falls ihr das noch nie getan habt). Viele in meiner Schule haben die Mottos sehr ernst genommen, und es war immer sehr lustig zu sehen, was sie sich einfallen haben lassen. Am Freitag war Class-Color-Day, Seniors haben also rot getragen, Juniors grün, Sophomores orange und Freshmen gelb. Das war wohl der verrückteste Tag - viele haben sich extra farbige Tutus gekauft und sich auch mit der dementsprechenden Farbe geschminkt. An diesem Tag hat sich auch die ganze Schule zur Homecoming Assembly versammelt. Dort wurden Spiele gespielt - Jahrgangsstufe gegen Jahrgangsstufe- , die Cheerleader sind aufgetreten und allgemein wurde sehr viel geschrien und gelacht - alle waren motiviert. Es war ein neues und sehr sehr gutes Erlebnis - so etwas hätte es in meiner Schule in Deutschland nie gegeben.



Letzten Samstag bin ich mit meinem Gastvater, meiner ältesten Gastschwester und Amanda nach Santa Cruz gefahren. Santa Cruz ist eine Stadt, die etwa eine Stunde südlich von hier direkt am Meer liegt. Sie ist genau so, wie man sich Kalifornien vorstellt - Palmen, Sonne, Strand und dann auch noch der Santa Cruz Beach Boardwalk - ein kleiner Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Essensständen gleich am Strand. Amanda und ich haben uns dort einen “Funnel Cake” gekauft, frittierter Kuchen mit Eis und Sahne. Der Kuchen war sehr fettig, man konnte echt nicht viel davon essen - aber es war lecker.



Wir sind den ganzen Tag lang Achterbahnen gefahren und rumgelaufen und hatten sehr viel Spaß zusammen. Meine kleine Gastschwester wollte gar nicht mehr nach Hause fahren, hat dann aber einsehen müssen, dass der Park auch irgendwann schließt. Bevor wir uns auf den Nachhauseweg gemacht haben, haben wir aber noch den wunderschönen Sonnenuntergang angeschaut.



Am Sonntag vor Halloween habe ich zusammen mit meiner Gastfamilie und Freunden von ihnen Kürbisse geschnitzt. Dafür, dass es das erste Mal war, dass ich so etwas gemacht hab, ist mein Kürbis sogar ganz gut geworden. Ich muss allerdings sagen, dass es schon irgendwie ein ekliges Gefühl ist, die ganzen “Innereien” aus dem Kürbis zu holen, es hat echt eine komische Konsistenz. Trotzdem war es ein ziemlich schöner Tag und eine gute neue Erfahrung. An Halloween selbst war ich mit meinen Freunden ein bisschen Trick or Treating und habe einiges an Süßigkeiten ergattert. Viele Leute saßen mit Stühlen und Körben voller Süßkram vor ihren Häusern und haben nur darauf gewartet, dass Kinder vorbeikommen.



Obwohl ich American Football immer noch nicht besonders gut verstehe (es gibt einfach zu viele Regeln), hat ein Freund aus der Schule mich und Amanda auf ein College Football Spiel der University of California in Berkeley eingeladen, seine Familie hat nämlich immer Season Tickets. Trotz meiner fehlenden Spielkenntnisse hatte ich sehr viel Spaß und die ganze Atmosphäre des Spiels war echt cool. Das Stadion war riesig (deswegen auch nicht ganz voll) und lag direkt auf dem Uni Campus. Ehrlich gesagt habe ich auch kaum Heimweh. Ich habe mich hier mittlerweile so gut eingelebt und so viel erlebt, dass ich kaum Zeit habe, besonders viel über meine Familie und Freunde in Deutschland nachzudenken. Dennoch ist es ein komisches Gefühl zu wissen, dass man sie jetzt erstmal noch 8 Monate nicht sieht. Auf der anderen Seite will ich aber auch gar nicht darüber nachdenken, dass ich in 8 Monaten schon wieder hier weg muss - ich bin wie hin und her gerissen.

Das war's jetzt erstmal von mir - bis nächsten Monat!

 

Franziska berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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