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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Franziska in Kalifornien

Ich habe mich gleich willkommen gefühlt

Hallo, ich heiße Franzi, bin 15 Jahre alt und mache dieses Schuljahr (2017/18) ein Auslandsjahr den USA, genauer gesagt in Alameda, einer kleinen Stadt in der San Francisco Bay Area. Ich bin nun schon seit zwei Monaten hier in den USA - und die Zeit vergeht wie im Flug. Ich kann mich allerdings noch lebhaft an meinen Abflugtag (9.8.) und meine Anfangszeit hier erinnern. Nach dem (sehr schwierigen) Verabschieden von meiner Familie und meinen Freunden bin ich erst einmal nach New York geflogen und habe dort drei wundervolle Tage im Soft Landing Camp verbracht - ich war davor schon einmal in New York, aber es in dieser Stadt gibt es immer neues zu entdecken. Wir haben dort viel Sightseeing gemacht, besonders gut gefallen hat mir unser kurzer Abstecher nach Brooklyn - man hat von dort einfach einen atemberaubenden Blick auf die New Yorker Skyline und die Brooklyn Bridge.





Am 13. August ging es dann auch schon weiter zu meiner Gastfamilie - ich war sehr aufgeregt und habe mich den ganzen Flug darauf gefreut, sie endlich kennenzulernen. Schon beim ersten Treffen am Flughafen habe ich mich gleich willkommen gefühlt, auch wenn es eine ungewohnte Situation war. Man redet immerhin zum ersten Mal richtig mit der Familie, bei der man nun ein Jahr wohnen soll. Meine Gastfamilie besteht aus meinen vier kleinen Gastgeschwistern Petra (2 Jahre), Tad (4 Jahre), Nadia (7 Jahre), Sabine (9 Jahre), meiner brasilianischen Gastschwester Amanda (15 Jahre), mit der ich mir ein Zimmer teile, und natürlich meinen Gasteltern Ivan und Melanie. Als ich die Informationen über meine Gastfamilie bekommen habe, war ich zugegeben erst etwas skeptisch (4 kleine Kinder und ein Zimmer teilen?), aber mittlerweile weiß ich, dass ich mir keine bessere Gastfamilie wünschen könnte. Meine kleinen Gastgeschwister sind total süß und reden viel (weswegen ich mich gleich wie ein Teil der Familie gefühlt habe). Ich verstehe mich sehr gut mit meiner brasilianischen Gastschwester und langweilig wird es nie - mit so vielen Kindern ist immer etwas los. In meiner ersten Woche hier waren noch Sommerferien, wir haben also öfters etwas unternommen. Zum Beispiel war ich mit meiner Gastfamilie in San Francisco und haben unter anderem die Golden Gate Bridge besichtigt. Von meiner Stadt kann man in etwa 45 min mit der Bahn nach San Francisco fahren - Amanda und ich gehen deswegen auch regelmäßig dort shoppen oder machen Sightseeing.



Bald kam dann auch schon mein erster Schultag in meiner Highschool (ich besuche dort die 11. Klasse), ich war ziemlich aufgeregt und hab mir die schlimmsten Szenarien ausgemalt. Im Nachhinein war es wahrscheinlich gut, dass ich so gut wie keine Erwartungen hatte - ich dachte nicht daran, am ersten Tag gleich Freunde zu finden und hatte Angst, mich erstmal gründlich im Schulhaus zu verlaufen. Letztendlich hat alles glücklicherweise dann aber doch ganz gut geklappt. Wenn man es einmal raus hat, macht die Nummerierung der Räume in meiner Schule sogar Sinn - ich konnte mich relativ gut zurechtfinden. Mir wurde in den Vorbereitungstreffen von vielen ehemaligen Austauschschülern erzählt, dass an ihrem ersten Tag gleich Leute auf sie zugegangen sind und gefragt haben, wo sie herkommen und ob sie neu sind. Das war bei mir nicht so, meine Schule ist relativ groß, da fällt man als Neue nicht so auf. Viele Lehrer haben allerdings in der ersten Stunde eine Vorstellungsrunde gemacht, in meinem Englischkurs hab ich so ein Mädchen (Morgan) kennengelernt und mich gleich gut mit ihr verstanden. Ich bin eher ein schüchterner Mensch, wenn man mich nicht gut kennt, und war dementsprechend stolz auf mich, auf sie zugegangen zu sein. Da ich nicht alleine Lunch essen wollte, hab ich sie gleich gefragt, ob ich mit ihr zu Mittag essen kann - sie war total nett und meinte ja, das wäre kein Problem. Also hier ein Tipp von mir: auch wenn es schwer fällt, geht auf die Leute in euren Kursen zu! Die meisten sind richtig nett und auch total interessiert, wenn ihr erzählt, dass ihr aus einem anderen Land kommt. Beim Mittagessen habe ich dann auch Morgans zwei besten Freundinnen Reece und Gracie kennengelernt. Mittlerweile sind diese 3 Mädchen, Amanda und ich schon ziemlich gute Freunde geworden - wie es dazu kam und was ich sonst noch alles erlebt habe, erfahrt ihr in meinem nächsten Bericht.




Franziska berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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