!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Franziska in Kalifornien

San Francisco, Thanksgiving und der Grand Canyon

Auch im November ist - wer hätte es gedacht - wieder einiges passiert. Anfang des Monats bin ich mit meiner Gastschwester Amanda mal wieder nach San Francisco gefahren, um dort die Piers zu erkunden. So sind wir von der Bahnstation dann einmal quer durch Chinatown zum Pier 39 gelaufen, wo auch schon ein Weihnachtsbaum aufgestellt war. Den ganzen Nachmittag sind wir dann also den Piers entlang geschlendert, haben Eis gegessen und uns die Geschäfte angeschaut. An einem Ende des Piers gibt es eine Stelle, wo immer Dutzende von Seelöwen auf Steinen im Wasser liegen. Diese werden dort nicht gefüttert oder so - sie kommen wegen der hohen Anzahl an Fischen in der Bay immer an diesen Platz. San Francisco entwickelt sich immer mehr zu einer meiner Lieblingsstädte - je öfter ich dort bin und je mehr ich von ihr sehe, desto lieber mag ich sie.


Ende November hatte ich eine Woche lang Ferien wegen Thanksgiving. Ich habe in dieser Zeit viel mit Freunden unternommen und war auch nochmal in San Francisco, diesmal um shoppen zu gehen. Am Donnerstag, also an Thanksgiving, sind meine Gastfamilie und ich zur Mutter meines Gastvaters in den Süden der Bay gefahren, um dort mit der weiteren Familie zu feiern. Es gab sehr viel gutes Essen, vor allem die traditionellen Pies zum Nachtisch haben mir sehr gut geschmeckt. Direkt nach dem Abendessen haben meine Familie und ich uns auf den 13-stündigen Weg zum Grand Canyon gemacht. Da wir über Nacht gefahren sind und ich dementsprechend schlafen konnte, hat sich die Fahrt aber zum Glück viel kürzer angefühlt. Nach kurzer Rast in Kingman, Arizona, waren wir auch schon fast da. Den meisten Teil der Fahrt ging es dann durch die Wüste und Berge von Arizona. Am Grand Canyon angekommen, hatte ich das erste Mal den Ausblick über die gigantische Schlucht. Der Canyon ist unvorstellbar groß - man sieht vom Boden aus immer nur einen kleinen Teil davon. Da wir erst mittags angekommen sind, sind wir an diesem Tag nur am Rand des Canyons entlang gewandert.



Am nächsten Tag ging es dann aber in den Canyon hinein, allerdings nicht bis ganz zum Grund - diese Wanderung war mit so vielen (kleinen) Kindern nicht möglich. Obwohl wir also nur einen kleineren Teil in die Schlucht herunter gestiegen sind, war der Ausblick sehr beeindruckend. Im Rücken hat man die steilen Felswände, während es vor einem in steilen Klippen hinab geht. Nach einer längeren Pause, in der wir unsere mitgebrachten Sandwiches verzehrt haben, ging es dann auch wieder auf den Rückweg. Da wir den Weg in der prallen Sonne wieder hochlaufen mussten, war das zugegebenermaßen auch nicht ganz unanstrengend. Abends konnten wir dann noch den Sonnenuntergang über dem Canyon beobachten - die Felsen sehen in diesem Licht rot aus, was unglaublich schön ist. Insgesamt war diese Reise also ein voller Erfolg und ich bin sehr dankbar, dass meine Gastfamilie mir das möglich gemacht hat.



Ehrlich gesagt ist es schwierig, all die Erlebnisse und Erfahrungen in Worte zu fassen. Vor allem den Grand Canyon zu beschreiben ist nahezu unmöglich, auch Bilder von der Schlucht anzuschauen ist ein komplett anderes Gefühl, als sie in der Realität zu sehen. Trotzdem hoffe ich, ihr habt mit diesem Bericht einen weiteren Eindruck von meiner Zeit hier in den USA bekommen - bis nächsten Monat!

 

Franziska berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

Beratungstermin vereinbaren