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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Stella in Oklahoma

"Jede neue Erfahrung ist eine, die man sonst nicht gemacht hätte, und darüber bin ich froh"

Nun bin ich schon länger als drei Monate in den USA und mir gefällt es immer noch sehr gut. Kurz nach meinem ersten Eintrag war Halloween. Eigentlich bin ich gar kein Halloween-Fan und habe es auch in Deutschland nicht wirklich gefeiert. Doch hier in Amerika ist das schon etwas anders und ein viel größeres Event, welches mehr gefeiert wird als in Deutschland. Ich war offen für Neues und habe mich mit meinen neuen Freunden gruselig verkleidet und geschminkt. Danach sind wir im Dunkeln durch die Nachbarschaft gelaufen („trick or treating“) und haben viele Süßigkeiten bekommen. Es ist echt unglaublich, wie viel Mühe sich manche Familien mit dem Dekorieren für Halloween machen. Teilweise ist es echt ein bisschen verrückt und kitschig. Trotzdem hatte ich einen schönes Halloweenfest, was ich in Deutschland so nie erlebt hätte. Mit meiner japanischen Gastschwester habe ich für Halloween zum ersten Mal einen Kürbis geschnitzt. Das war auch eine tolle Erfahrung und hat Spaß gemacht. Mit meiner Gastmutter bin ich ein paar Tage nach Halloween zum sogenannten „haunted trail“ gegangen. Dabei sind wir zu zweit im Dunkeln einen Parcours gelaufen und wurden erschreckt. Sowohl verkleidete Menschen kamen von allen Ecken als auch gruselige Figuren wie Vampire oder Gespenster von oben auf dich drauf gefallen. Ich bin sehr schreckhaft und habe die ganze Zeit geschrien. Es hat mir aber nichtsdestotrotz gut gefallen und hat auf jeden Fall gut zu Halloween gepasst. Kurz vor Halloween hatte ich „Regionals“ mit meinem Cross-Country Team. Das ist der wichtigste Wettkampf in der ganzen Saison, wofür man die ganze Zeit hart trainiert. Es entscheidet sich, ob man sich als Team für den „State-Lauf“ qualifiziert, wo nur die besten Läufer aus dem ganzen Staat starten. Leider haben wir es von den 14 Teams, die gestartet sind, nicht geschafft unter die Top sieben zu kommen. Als Team haben wir den 8. Platz belegt und waren sehr, sehr knapp am siebten Platz vorbei. Das war ziemlich ärgerlich für uns, aber trotzdem konnten wir stolz auf uns sein, da jeder von uns sein Bestes gegeben hat und bis zum Ende gekämpft hat. Die Saison war damit für uns beendet, was mich sehr traurig gemacht hat, doch wir haben weiterhin Training und bleiben als Team zusammen. Ich bin so glücklich, dass ich diese Zeit mit meinem Cross-Country Team verbringen konnte. Es ist eine Sportart, die ich in Deutschland nie gemacht hätte. Es war einfach eine großartige Erfahrung für mich, die mit Sicherheit eines meiner Highlights während meines Auslandsaufenthaltes sein wird.

Am 4. November war mein 16. Geburtstag. Ich hatte einen sehr schönen Tag, den ich mit meiner Familie und mit meinen Freunden verbracht habe. Es war schon etwas komisch, meine Eltern an diesem besonderen Tag nicht zu sehen, doch auf der anderen Seite war es auch eine tolle Erfahrung. Ich war mit meiner Gastfamilie in einem Restaurant meiner Wahl essen und hatte eine kleine Übernachtungsparty bei mir zuhause. Insgesamt war es ein aufregender und schöner Tag, der mir für mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben wird. Am Tag danach war ein Tanzabend von meiner Schule.  Es nannte sich Winter-Formal und hat in einem Ballsaal des Colleges in meinem Ort stattgefunden. Den Tanz kann man sich ein bisschen wie einen Abschlussball vorstellen. Davor habe ich mich mit meinen Freundinnen zusammen zum Anziehen und Schminken getroffen. Das hat viel Spaß gemacht und danach hatte ich noch viel mehr Lust, mit ihnen den Abend zu verbringen. Alle zusammen haben wir noch schöne Fotos in einem Park gemacht. Anschließend waren wir gemeinsam in einem feineren, italienischen Restaurant essen und sind dann zum Tanz gefahren. Normalerweise hat man auch ein Date für den Ball. Man kann aber auch mit Freunden gehen. Meine Freundinnen und ich hatten alle ein Date. Der Winter-Formal ging leider nur zwei Stunden. Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Wir alle haben viel getanzt und viel Spaß gehabt. Die Musik war sehr gut. Ein DJ war da und hat hauptsächlich Disco- und Popmusik gespielt. Es waren auch langsamere Lieder dabei, die man mit seinem Date getanzt hat. Es war auf jeden Fall ein schöner Abend, der mir sehr gefallen hat.
Am darauf folgenden Wochenende war ich mit meiner Gastschwester auf einem weiteren Football Game von der Oklahoma State University. Diese kann man gar nicht mit denen von der High-School vergleichen. Alle tragen orangene T-Shirts, da das die Farbe des Colleges ist und tausende Zuschauer erleben das spektakuläre Spiel. Es ist total aufregend, spannend und abenteuerlich. Im Stadion ist eine großartige Stimmung und so viele Menschen jubeln ihrem Team zu. Des Weiteren war ich mit meiner Gastfamilie in Tulsa über ein verlängertes Wochenende, habe einen Sushi-Kurs mit meiner Gastschwester aus Japan belegt , habe das heftigste Gewitter meines Lebens erlebt, war auf meinem ersten amerikanischen Schulorchesterkonzert, durfte das größte „home-coming“ ganz Amerikas von der Oklahoma State University in Stillwater erleben, hatte ein Treffen mit allen Austauschschülern von der Organisation mit traditionellem Essen aus den jeweiligen Ländern, bin auf meinem ersten Basketballspiel gewesen und habe tolle Fotos mit meiner Freundin bei Sonnenaufgang an einem See gemacht. Es ist immer etwas los und ich bin beschäftigt.

 

In dieser Woche war Thanksgiving. Wir sind nach Kansas zu der Familie meiner Gastmutter gefahren und haben dort gemeinsam alle typischen Sachen für Thanksgiving gegessen. Traditionellerweise gab es Schinken, Truthahn, Kartoffelbrei, Mais, Süßkartoffeln, Bohnen und noch vieles mehr. Es ist ein Fest, wo die ganze Familie zusammenkommt und man gemeinsam ein großes Essen hat. Man macht sich bewusst, für was man alles dankbar ist und feiert natürlich die einheimischen Indianer, die vor einigen hundert Jahren mit den Pilgern zusammen gefeiert haben und ihnen gezeigt haben, wie man überlebt. Am Donnerstag, dem eigentlichen Thanksgiving, kamen die Eltern von meinem Gastvater zu Besuch. Wir haben auch zusammen gegessen und ein Kartenspiel gespielt, welches ich aus Deutschland mitgebracht hatte. Am Tag danach war ich mit meiner Gastschwester und - mutter Black-Friday shoppen. Das ist ein Tag, an dem fast alle Geschäfte viele Prozente haben. Das war auch ein schönes Erlebnis für mich und ich konnte viele Klamotten zu günstigen Preisen kaufen. Dieses Wochenende haben wir sogar schon den Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt und auch sonst weihnachtlich dekoriert. Das ist ziemlich früh für mich, aber jede neue Erfahrung ist eine, die man sonst nicht gemacht hätte und darüber bin ich froh.

 

 

Stella berichtet über ihre Erlebnisse in Oklahoma. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir Wir beraten dich gerne!

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