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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Moritz in Michigan

Spring Break

Ich bin traurig, dass Spring Break schon wieder vorbei ist und ich morgen wieder in die Schule gehen muss, aber ich hatte eine sehr schöne Woche, die ich nie vergessen werde! Begonnen hat alles am Freitag in der Früh (31. März) mit einer 14-stündigen Autofahrt nach North Carolina. Normalerweise sind lange Autofahrten üblich hier in Amerika und werden auch von meiner Gastfamilie sehr locker genommen, aber 14 Stunden sind dann doch so lange, dass man zwei Mal stehen bleibt und kurz etwas Essen geht. Wir waren zu siebt in einem Auto. Mein dreijähriger Gastbruder hat oft laut herumgebrüllt, mein anderer Gastbruder (7 Jahre) wollte nur fernsehen, meine Gasteltern sind abwechselnd gefahren und ich hatte im Kofferraum sehr viel Spaß mit meinen zwei Freunden, die ich mitnehmen durfte, da mein gleichaltriger Gastbruder in dieser Zeit mit seiner Schulklasse nach Europa geflogen war. Als wir in North Carolina ankamen, war ich total überwältigt. Meine Gasteltern mieteten ein extrem schönes Haus auf einem Berg in 1800 Meter Höhe, wir hatten sogar einen eigenen Billardtisch und ein riesiges Wohnzimmer.

Am nächsten Tag ging es dann auch gleich zum ersten Wasserfall und wir machten eine Wanderung durch den Wald. Es war ein wunderschöner Tag und es war sehr lustig - jedes Mal wenn wir einen Berg sahen, waren meine Freunde (Harrison und Markey) total aufgeregt. Das kam, da sie davor noch nie einen richtigen Berg gesehen hatten. In Michigan ist alles flach und es gibt dort nur kleine Hügeln, die die Menschen aus dieser Region Berge nennen - was auch immer sehr lustig ist.


Am Sonntag fuhren wir zum so genannten “Chimney Rock” und dem “Hickory Nut Waterfall”, dort wurden Teile des Filmes “Der letzte Mohikaner” gedreht. Am Abend sahen wir uns dann auch gleich den Film an, welcher zwar sehr brutal, aber gut ist.



Am nächsten Tag regnete es leider bis zum Nachmittag, daher schliefen wir uns einmal aus. Wir gingen dann zur Spitze des Berges, auf dem unser gemietetes Ferienhaus stand. Es war sehr windig - wir waren beinahe über den Wolken - der Blick war einfach unbeschreiblich - und sicher ein Highlight in North Carolina.


Am Dienstag war dann “Grandfather Mountain” angesagt. Als wir dann am Gate ankamen, wurde uns gesagt, dass er gerade gesperrt ist, da der Wind am Gipfel mit 70 MPH (112 km/h) weht. Also mussten wir warten und nutzten die Zeit, um zu essen. Das Gate wurde dann wieder geöffnet und wir konnten hinauffahren. Oben angekommen konnten wir über eine Brücke gehen, die eine Meile über dem Meeresspiegel ist. Das war jedoch nicht die beste Idee für meinen Freund, da er extreme Höhenangst hat und es dauerte eine Ewigkeit, um hinüber zu kommen. Trotzdem war es auch für ihn ein tolles Erlebnis.

Am nächsten Tag regnete es fast ununterbrochen, also blieben wir im Haus. Wir spielten Brettspiele, aßen jede Menge Waffeln, spielten Billard und schauten ein bisschen Fern.

Am letzten Tag, dem Donnerstag, besuchten wir noch einen Klettergarten in Asheville; eine Stadt in Westen von North Carolina. Zum Abschuss gingen wir an diesem Abend in ein sehr gutes Restaurant, in dem ich den wahrscheinlich besten Burger meines Lebens aß. Als wir dann wieder zum Haus zurückfuhren, blieben wir im Schnee stecken, da es oben am Berg zu schneien begann. Zum Glück half uns ein Mann, der dort ein Haus hatte, unser Auto wieder nach unten zu bringen und führte uns dann mit seinem Auto zu dem Haus.

Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen, es ging zurück nach Hause. Ich bin traurig, dass diese Woche schon wieder zu Ende ist, aber ich freue mich auch schon sehr, morgen wieder ins Leichtathletik Training zu gehen – und wieder alle meine Freunde in der Schule zu sehen.

 

 

Moritz berichtet über sein Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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