Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Moritz in Michigan

Mein Schultag

Es ist echt unfassbar, wie schnell die Zeit hier in Amerika vergeht. Sechs Monate sind es nun, die ich schon hier in Amerika verbringe. Im Jänner habe ich schon wieder einiges erlebt. Ich habe angefangen, im Musical mitzuspielen, war auf einigen Geburtstagsparties und verbrachte ein Wochenende mit meiner Gastfamilie im Norden von
Michigan im tiefsten Winter. Doch bevor ich jetzt über diese Erlebnisse berichte, möchte ich euch einen Einblick in einen normalen Schultag hier in Amerika geben.

Alles startet bei mir um 5:30 Uhr, wenn mich mein Wecker aufweckt. Ich frühstücke, mache mich fertig für die Schule, packe mein “Lunch” und gehe mit meinen zwei Gastbrüdern um 7 Uhr zur Bushaltestelle, die fast vor meinem Haus ist. Dann sitze ich ungefähr 20 Minuten im Bus, der normalerweise mit Schülern vollgepackt ist, manchmal sich wie eine Sauna anfühlt und zu kleine Abstände zwischen den Sitzen hat, sodass ich fast einen Doppelsitz für meine langen Beine alleine benötige. Ja was soll's, zumindest ist es ein gelber amerikanischer Schulbus, den man in jedem High School Film sieht und das ist, was wirklich zählt!
In der Schule angekommen geht man durch die Cafeteria, wo man schon überall das Schullogo, die grüne Hornisse, sehen kann. Weiter geht es dann in dem so genannten “Hall Way” - Gänge, wo links und rechts grüne (unsere Schulfarbe) Spinde an der Wand hängen und überall Schüler und Freunde herumgehen und -stehen, die dir freundlich einen guten Morgen wünschen und deinen Tag damit schon gut startet.
Nachdem ich meinen Rucksack wegen Sicherheitsgründen in meinem Spind einsperre, gehe ich mit meinem Laptop und meiner Mappe zu meinem ersten Klassenraum, wo ich mit Freunden oder meinem Lehrer rede. Die Schule startet dann um 7:45 Uhr und ich habe jeden Tag den gleichen Stundenplan. In der ersten Stunde habe Mathematik “Trigonometry”, danach kommt Englisch “English 12” und weiters habe ich eine Klasse die sich “Current Events” nennt, wo wir uns gemeinsam die CNN News ansehen und darüber lernen was gerade in der USA und der Welt so passiert. Dann habe ich eine halbe Stunde “Lunch” zum Essen, wo ich normalerweise mit meinen Freunden von “Band” im Bandraum sitze und ich mein mitgebrachtes Essen esse. Weiter geht es mit 30 Minuten “Seminar”, die dafür gedacht sind, seine Hausübung zu machen, jedoch bekomme ich eigentlich fast nie Hausübung, also rede ich normalerweise mit Freunden. Meine vierte Stunde ist dann “Band”, wo ich derzeit das große Becken spiele und wir uns vorbereiten für Auftritte in und außerhalb der Schule. Die fünfte Stunde verbringe ich als “Independent Studies” im Klassenraum meiner Koordinatorin, wobei ich einem Freund Deutsch lernen und er mir mit Englisch hilft und wir oft über Unterschiede in unserer Kultur reden. Meine letzte Stunde ist “Total Performance”, was eine Art Turnstunde im Fitnessraum ist und man unter Aufsicht eines Lehrers frei Sport betreiben kann. Nach der Schule um 15 Uhr geht es dann meistens schnell mit einem Freund zu McDonald’s oder Subway zum Mittagessen und dann wieder zurück zur Schule, weil um 15:30 Uhr das “Musical Practice” beginnt und derzeit bis 18:30 Uhr geht. Dieses Jahr steht “Oklahoma” am Programm, wobei ich einen persischen Verkaufsmann namens Ali Hakim spiele. Oklahoma ist jetzt ein Bundesstaat der USA und das Musical ist eine Liebesgeschichte und findet am Anfang des 19. Jahrhundert statt. Danach werde ich dann von meiner Gastmuttere abgeholt und dann wird mit der ganzen Familie Abendgegessen. Nach dem Essen mache ich dann manchmal noch kurz Hausübung, schaue TV mit meiner Gastfamilie oder spiele mit meinem kleinen Gastbruder. Meistens bin ich jedoch schon sehr müde und gehe nach dem Abendessen so schnell wie möglich ins Bett.

Meine schönsten Erlebnisse im Jänner waren, wie oben schon erwähnt die Parties mit meinen Freunden, wo wir normalerweise gemeinsam essen, Spiele spielen, Just Dance tanzen und noch mehr essen. Weiters das Wochenende im Norden von Michigan, wo ich mir mit meiner Gastfamilie die vereisten Tahquamenon Falls angesehen habe, mit meinem Gastvater eine dreistündige Schneeschuhwanderung gemacht habe und mit meiner Gastmuttere eine Schneeburg gebaut habe.
Außerdem bin ich seit Jänner jetzt im Musical dabei, was mir extrem viel Spaß macht, weil ich dort viele meiner Freunde treffe und uns immer irgendetwas lustiges einfällt.

 

Moritz berichtet über sein Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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