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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Jowita in Texas

Ich versuche nicht an den Abschied zu denken

 

Die Hälfte ist schon rum. Es ist wirklich unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt fängt man an, schon die Monate runterzuzählen, wie viele einem bleiben. Aber ich versuche einfach jede Sekunde, die bleibt, zu genießen und nicht an den Abschied im Juni zu denken. Das zweite Halbjahr hat gut angefangen. Ich habe jetzt kein Health mehr sondern US Government. Das Fach habe ich extra so gewählt, dass ich jetzt in diesem spannenden Jahr alles mitbekomme. An Trump’s Inauguration wurden in der Schule alle Fernseher angemacht und jeder hat zugeguckt.

Meine kleine Gastschwester Violet hat Anfang Januar Geburtstag gehabt und ist 8 Jahre alt geworden. In der mormonischen Kirche ist es Tradition, die Kinder, wenn sie 8 Jahre alt werden, zu taufen; Deshalb haben wir Anfang Januar erst einmal Violet getauft. Es wurde ein großes Fest gefeiert und ganz viele Familien- und Kirchenmitglieder sind gekommen.

Am selben Tag hatte eine meiner Lehrerinnen aus der Kirche Geburtstag. Ich bin mit Sister Glynn’s Sohn in Wrestling und von daher richtig gut mit der ganzen Familie befreundet. Diese Familie hat jetzt Anfang Januar eine italienische Austauschschülerin aufgenommen. Marcella ist richtig lieb und wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Also bin ich an Sister Glynn’s Geburtstag rüber und wir haben ihren Geburtstag gefeiert.

(Das sind Marcella und ich)

 

 

 

Dann war es soweit: Der 10.01. ist gekommen und ich bin nach Deutschland geflogen. Ich musste nach Deutschland, weil ich mich bei einer internationalen Schule beworben habe und dort in die letzte Auswahlrunde gekommen bin. Die letzte Runde war ein Auswahlwochenende mit verschiedenen Diskussionen, Interviews und Tests an dem jeder anwesend sein musste, der auf diese Schule möchte. Ich hatte ein, zwei Tage um mich an den Zeitunterschied zu gewöhnen und ich habe diese Zeit genutzt, um ein paar Freunde zu sehen. Ich habe meine Freunde überrascht und zwei haben sogar geweint, weil sie es nicht glauben konnten, dass ich wirklich da bin. Natürlich habe ich auch Zeit mit meiner Familie verbracht. Meine Eltern und Schwestern haben sich echt gefreut mich zu sehen.

 

 

(Meine jüngste Schwester und ich)

 

Das Auswahlwochenende war anstrengend, aber ich habe ganz viele wundervolle Menschen kennengelernt. Als ich dann wieder nach Amerika geflogen bin, war das Gefühl ganz anders als beim ersten Mal, denn ich wusste, dass mich meine andere, neue Familie in Amerika erwartet und dass meine amerikanischen Freunde sehnsüchtig darauf warten, dass ich zurückkomme. Ich habe natürlich ganz viele deutsche Süßigkeiten mitgebracht und am Ende hat mein Koffer 20kg Süßigkeiten beinhaltet und diese Zahl ist wirklich nicht übertrieben!! Meine Freunde in Amerika haben sich echt gefreut. Vor allem die Kindereier haben sie bewundert. 

 

Wrestling season ist fast vorbei. Wir haben nur noch ein Meet im Februar und dann geht’s zu den Meisterschaften. Davor natürlich mussten aber erst Wrestling pictures gemacht werden. Am Donnerstag letzte Woche wurden Bilder geschossen, die dann ins Jahrbuch kommen werden und wovon auch ein großes Plakat gemacht wird mit den ganzen Teammitgliedern und dann in einer der Turnhallen aufgehängt wird.

 

(Meine Wrestling-Freunde und ich)

 

Am Samstag, den 21.01.17, ging es dann zu den Chormeisterschaften. Wir mussten ein Solo einstudieren, dass wir dann vor einem Juror performen mussten. Ich habe an diesem Wettbewerb noch nie teilgenommen und mein Chorlehrer hat mir die schwerste Klasse gegeben. Es gibt Klasse 3 (das machen Leute, die das erste Mal teilnehmen), Klasse 2 (das machen meistens Leute, die zum zweiten Mal teilnehmen oder in High School sind) und Klasse 1 (was meistens Leute machen, die im College sind). Mein Lehrer hat mir ein Klasse 1 Lied gegeben, was mich echt gefreut hat. Dann habe ich noch den ersten Platz für meine Perfomance bekommen, was mich umso mehr gefreut hat.

Die Schultage vergehen ganz locker grade und am Freitag, den 27.01.17, mitten im Matheunterricht habe ich die Rückmeldung bekommen, dass ich an die internationale Schule angenommen worden bin. Ich habe dann erst einmal vor Freude geweint und mit meinen Eltern telefoniert. Der ganze Aufwand um den Trip nach Deutschland hat sich letztendlich gelohnt und ab September 2017 bin ich also am UWC Robert Bosch College in Freiburg anzufinden!

Jetzt kommen der Geburtstag meiner Gastmama, Valentinstag, der Superbowl und viele weitere Highlights auf mich zu, auf die ich echt gespannt bin!!

 

 

Jowita berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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