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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Janne in Andalusien

Trip nach Portugal

Der Monat Mai begann gleich mit einem für mich sehr großen Ereignis. Mein Onkel aus Deutschland kam mich für einige Tage in Moguer besuchen. Er hat Moguer, meine Freunde und natürlich auch meine Gastfamilie bei einem gemeinsamen Abendessen kennengelernt. Zusammen haben wir dann auch einen Nachbarort von Moguer besucht. Von dort ist Christoph Kolumbus - in Spanien „Cristobal Colon“ genannt - vor vielen Jahrhunderten nach Amerika aufgebrochen. Ihm zu Ehren wurden dort die sehr realitätsgetreuen Nachbauten seiner Schiffsflotte, die aus drei Schiffen, der Niña, der Pinta und der Santa María bestand, errichtet.

Den darauf folgenden Tag sind wir ins ca. zweieinhalb Stunden entfernte Cádiz gefahren. Dort haben wir uns einfach durch die Stadt und am Meer entlang treiben lassen und uns unter anderem auch die große Kathedrale im Zentrum von Cádiz angesehen. Am letzten Tag seines Besuches ging es nach Sevilla. Auch dort haben wir einen sehr schönen Tag verbracht und es einfach genossen, uns nach so langer Zeit, wenn auch nur für ein paar Tage, wieder zu sehen.

Auf den Besuch meines Onkels folgte dann eines der ganz großen Highlights meines Auslandsjahres: eine einwöchige Reise nach Portugal mit meiner Gastorganisation hier in Spanien. Es war für mich einfach ein tolles Erlebnis in einem Hostel in Cascais, einer Stadt die ungefähr  eine Stunde von Lissabon entfernt liegt, mit einer großen Gruppe Jugendlicher aus aller Welt Zeit zu verbringen. Alle waren sehr offen, freundlich und hatten wirklich unglaublich viel Lust, neue Menschen kennenzulernen. Das war für mich auch mal eine schöne Abwechslung, wenn man bedenkt, dass es mit einigen meiner spanischen Mitschüler doch etwas schwierig ist, Kontakt aufzunehmen.

Das Programm der Reise bestand unter anderem aus drei Surfstunden, die für mich eher mehr oder weniger erfolgreich abliefen. Trotz dessen und dem leider etwas regnerischem Wetter, hatte ich sehr viel Spaß. Einen Tag ging es für die ganze Gruppe dann auch nach Sintra, einer nahe gelegenen Stadt. Am Ende der Woche zeigte sich endlich die Sonne und ein Besuch in der wunderschönen Hauptstadt Lissabon durfte auf dem Programm natürlich auch nicht fehlen.

Nach meiner Rückkehr nach Moguer ging es wieder einmal mit dem normalen Schulalltag weiter. Doch die Wochenenden versüßte ich mir mit allerlei netten Ausflügen. Dadurch, dass das Ende meines Auslandsjahres immer näher rückt, versuche ich, die  mir noch verbleibende Zeit auszunutzen und mit den Menschen zu verbringen, die mir hier im Laufe des Jahres wirklich ans Herz gewachsen sind.

Aufgrund der Tatsache, dass besonders in den letzten Monaten immer sehr viel los war, bleibt kaum Zeit an die Familie zu  Hause in Deutschland zu denken bzw. starkes Heimweh zu haben. Generell hat sich das Heimweh bei mir sogar eher in Grenzen gehalten, war aber trotzdem ab und an mal präsent. Vor allem im Herbst und Winter war es für mich teilweise ein wenig schwierig, da alles noch so neu war und mir der größte Teil des Auslandsjahres noch bevorstand. Im Februar hat sich meine Einstellung aber komplett verändert. Auf einmal, und dann doch irgendwie viel schneller als gedacht, war die erste Hälfte meiner Zeit in Spanien schon rum. Ab dem Zeitpunkt, als das Wetter  wieder besser wurde und viele Aktivitäten anstanden, habe ich wirklich begonnen, meine Zeit hier zu genießen. Jetzt frage ich mich, wo diese denn geblieben ist…

Nun befinde ich mich schon im Endspurt meines Auslandsaufenthaltes und es bleibt mir nur noch knapp ein Monat in Andalusien.

HASTA LUEGO!

Janne