Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Mathilda in Spanien

Mein dritter Monat in Spanien

 Dies ist mein Zweiter Bericht. Ich bin jetzt schon drei Monate hier, und hab wieder viel dazu gelernt. Außerdem habe ich mich jetzt so richtig 100% eingelebt und ich glaube dazu braucht es tatsächlich mindestens zwei bis drei Monate. Vor allem mit der Schule braucht es nach meiner Erfahrung Zeit und Geduld, da es doch so einige Unterschiede gibt. Vor allem für mich war es eine sehr große Umstellung, da ich in Deutschland auf einer sehr kleinen, privaten Schule war.

Der größte Unterschied ist auf jeden Fall das System. Das allgemeine System ist so, dass man vom Alter 6 bis 12 in die „Primaria“ geht. Danach, von 12 bis 16 Jahren macht man ESO, und mit 16 bis 18 macht man „Bachillerato“.

Die Fächerwahl im Bachillerato ist wie folgt: es gibt die obligatorischen Fächer, nämlich Englisch, Castellano (Spanisch), Philosophie und Sport. Ich gehe in Valencia zur Schule, weswegen auch Valenciano (die Co-Ofizielle Sprache hier) als Pflichtfach unterrichtet wird. In der Gegend die zu Valencia gehört, ist es außerdem Pflicht für die Schulen, dass ein gewisser Anteil der Fächer in Valenciano unterrichtet wird und dass ein gewisser Anteil der Schulbücher in Valenciano ist. Die Schulen bieten anknüpfend an die Pflichtfächer gewisse Wege an aus denen man sich einen aussucht. Wenn man den Naturwissenschaftlichen Weg wählt hat man Chemie, Physik, Biologie und ein schwereres Mathe. Wenn man den Humanistischen Weg wählt, hat man Mathe, Ökonomie und Geschichte. Und wenn man den Sprachlichen weg wählt hat man Latein, Griechisch und Geschichte. Manche Schulen bieten auch noch einen Künstlerischen Weg an, meine aber nicht. Zu den obligatorischen Fächern, und den Fächern der verschiedenen Wege kommen zuletzt noch zwei Wahlfächer hinzu. Einige sind zum Beispiel, Französisch, Religion, Anatomie, Technologie, Ethik oder Musik. Soviel zu dem System.

Ich Persönlich finde, dass es die Schüler einschränkt, denn ich kenne einige die zum Beispiel gerne Ökonomie lernen würden, aber keine Lust auf Mathe haben, oder zum Beispiel gerne Biologie machen würden, aber Chemie nicht ausstehen können.

Doch es gibt noch mehr Unterschiede die mich zu Anfang verwirrt haben. Zum Beispiel sind die Schulstunden hier 55 min lang. Ich habe mich immer noch nicht entscheiden ob ich das gut oder schlecht finde. Außerdem werden die Lehrer hier mit Vornamen angeredet und geduzt, was gewöhnungsbedürftig ist, aber andererseits auch ein freundschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis mit sich bringt.

Die Schultage sind auch Kürzer als mann es von der Oberstufe in Deutschland kennt. Die Schule Fängt jeden Tag um 8:00 Uhr an, und in meiner Schule ist es so, dass die Schüler die Bachillerato machen, an zwei Tagen in der Woche um 14:00 Uhr Schulschluss haben, und an den anderen drei Tagen um 15:00 Uhr die Schule verlassen können. Leider bieten Schulen hier keine AG’s oder ähnliches an, was ich schade finde, denn es würde eine gute Möglichkeit bieten mit anderen Schülern Kontakte zu knüpfen

 

Mathilda berichtet über ihr Auslandsjahr in Spanien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Spanien? Wir beraten dich gerne!

Beratungstermin vereinbaren