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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Mathilda in Spanien

Die ersten zwei Monate in Spanien

Vor fast genau zwei Monaten bin ich in Spanien gelandet und viel hat sich seitdem geändert. Die ersten 5 Tage in Barcelona zum Soft Landing Camp waren super. Es bot die Möglichkeit, Verbindungen zwischen den Austauschschülern zu schaffen, was sehr cool ist, denn so kann ich mich mit meinen Freunden in ganz Spanien über ihre Erfahrungen austauschen. Außerdem bietet es eine außerschulische Gemeinschaft von Freunden, mit denen man am Anfang viel unternehmen kann, wenn man in seinem Ort noch nicht so viele Freunde hat. Als sich das Soft Landing Camp dem Ende zuneigte, und man dann im Zug zu seiner Gastfamilie saß, war die Nervosität schon zu spüren. Aber in Wirklichkeit war es dann gar nicht schlimm. Ich glaube, je offener und entspannt man auf die neue Familie zugeht, desto reibungsloser wird das Verhältnis.


Die erste Woche in einer neuen Gastfamilie war schon ein bisschen seltsam. Obwohl ich mich von Anfang an sehr gut mit meiner Gastmutter als auch mit meinen Gastgeschwistern verstanden habe, braucht es natürlich ein bisschen Zeit bis man sich an die Gepflogenheiten und Gebräuche gewöhnt hat. Alles kommt einem zu Anfang komisch vor, weil man es in den meisten Fällen einfach anders von Zuhause gewohnt ist. Zum Beispiel reduziert sich das Frühstück hier auf eine heiße Milch mit Keksen oder etwas anderes sehr kleines, meistens süßes. Das erste mal, dass man Zeit hat, etwas richtiges zu essen, ist gegen 11 Uhr, wenn man die erste Schulpause hat. Und danach entweder um 14 oder 15 Uhr, wenn man von der Schule kommt. Am Wochenende ist das alles natürlich ein bisschen anders, je nachdem ob man Pläne hat, oder mit der Familie etwas unternimmt. Auch die Abendbrot Zeiten sind anders. Für mich ist es keine riesige Umstellung, weil ich auch Zuhause immer sehr spät Abendbrot gegessen habe, aber für andere kann ich mir schon vorstellen, dass es komisch ist, erst gegen 21 Uhr Abendbrot zu essen.

Meiner Meinung nach ist es am wichtigsten, sich mit seiner Gastfamilie gut zu verstehen. Ich habe bis jetzt einige Dinge gefunden, die sehr leicht umzusetzen sind, und für ein gutes Verhältnis sorgen. Zum einen sollte man immer versuchen, von sich aus Hilfe anzubieten. Das kann alles mögliche sein, wie zum Beispiel abzuwaschen, mit dem Hund Gassi zu gehen oder den Geschwistern bei ihren Englisch Hausaufgaben oder ähnlichem zu helfen. Außerdem sollte man immer um Erlaubnis fragen, egal worum es geht. Es wird selten bis nie passieren, dass jemand nein sagt, aber es gehört einfach zum guten Ton nachzufragen, ob es zum Beispiel okay ist, mit den Freunden Abendbrot zu essen, oder auf eine Party zu gehen. Eine weiterer Tipp ist, einfach offen für neues zu sein. Es ist wichtig, sich den Tagesabläufen und Gebräuchen anzupassen, aber etwas viel simpleres ist, einfach alles zu probieren, was auf den Tisch kommt. Es kommt sehr gut bei jeder Gastfamilie an, wenn man einfach alles vorbehaltlos probiert. Dann ist es auch okay, wenn man mal etwas nicht mag. 

 

Mathilda berichtet über ihr Auslandsjahr in Spanien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Spanien? Wir beraten dich gerne!

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