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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Nantke in Spanien

Sprachkurs in Madrid

Madrid sagt Moin!

Als ich meine Reise am Morgen des 20. Augusts antrat, fiel, wie es in Norddeutschland ja so üblich ist, der Spätsommerregen in Strömen vom Himmel. Acht Stunden später landete ich 2.309 Kilometer weiter südwestlich am Flughafen einer Stadt, die seit Wochen keine Regenwolke mehr gesehen hatte: In Madrid herrschten nämlich immer noch Hochtemperaturen.

Allsobald lernte ich meine Gastfamilie kennen, bei der ich die ersten drei Wochen in Spaniens Hauptstadt verbringen würde. Die Eltern Teresa und Daniel begrüßten mich sogleich mit einer Umarmung und einem Kuss auf beide Wangen, wie man es in Spanien halt so macht. Außerdem wurde ich mit Nana, meiner Zimmermitbewohnerin aus Dänemark, die mit mir den Sprachkurs besuchen würde, bekanntgemacht. Beim Abendessen dann auch mit den restlichen Kindern: Dulce, Juan und Diego. Schon bei der ersten gemeinsamen Mahlzeit schloss ich die gesamte Familie ins Herz. Während des Essens wurde geschnackt, gelacht und Musik gehört, was zu einer tollen und herzlichen Atmosphäre geführt hat.

Gleich am nächsten Morgen ging es schon mit dem Sprachkurs los und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, denn der Kurs übertraf meine Vorstellungen vollkommen. Unsere Gruppe bestand aus zwölf unterschiedlichen Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren aus allen Ecken der Erde, unter anderem Skandinavien, Finnland, Italien, Brasilien und natürlich Deutschland. Trotz unserer verschieden Spanischkenntnisse – manche hatten vor dem Antritt ihres Austausches schon mehrere Jahre Unterricht gehabt, während andere, so wie ich, komplett bei Null anfingen – schaffte es unser Lehrer, alle Schüler gleichermaßen einzubeziehen und zu fördern. Ich kann jedem, der sich eine neue Sprache aneignen oder seine Sprachkenntnisse verbessern möchte, so einen Kurs bloß empfehlen.

Die drei Wochen bestanden jedoch nicht nur aus Unterricht und Vokabeln pauken. Nachmittags und am Wochenende wurde eifrig die Stadt erkundet und ab und zu ging es sogar an so weit entfernte Orte wie Segovia oder Alcalá de Henares. Bummeln in Sol, Spazieren im Retiro Park, mit Freunden Chueca entdecken und in Moncloa Burritos essen gehen. Süße Melonen und schokoladige Churros. Hauseigene Paella und Gazpacho mit der Gastfamilie. Den Sonnenuntergang über Madrid beobachten. Versuchen und daran scheitern, das spanische R zu rollen. So viele Dinge zu tun und ohne es zu merken, neigten sich die drei Wochen dieses fabelhaften Sprachkurses dem Ende zu und wurde so zum Anfang meines zehnmonatigen Schüleraustausches.

Ich bin gespannt, was der Süden noch so bringt. İHasta luego!

Nantke berichtet über ihr Auslandsjahr in Spanien. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Spanien? Wir beraten dich gerne!

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