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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Katja in Norwegen

10 Monate, die leider viel zu schnell vorbei waren

Kaum mehr als ein Monat bleibt mir noch in Norwegen. Vor knapp zehn Monaten machte ich mich gemeinsam mit einigen anderen Austauschschülern auf den Weg, um Deutschland für fast ein Jahr hinter mir zu lassen und in die norwegische Kultur einzutauchen.
 
Ich kann mich noch ziemlich gut an meine ersten Tage hier in Oslo erinnern. Ich hob am Flughafen meinen Koffer vom Gepäckband und wusste, dass ich gleich auf meine Gastfamilie treffen würde, bei der ich das nächste Jahr verbringen würde. Ich war natürlich sehr aufgeregt und in meinem Kopf kreisten Gedanken wie: „Was ist, wenn sie mich nicht mögen?“ oder „Was tue ich hier eigentlich gerade?“. Gott sei Dank waren alle diese Befürchtungen komplett unbegründet und meine Gastfamilie nahm mich sehr herzlich am Flughafen in Empfang. Die ersten Tage verbrachte ich damit, meine Gastfamilie besser kennen zu lernen und mich in der neuen Umgebung zu orientieren.
 
Die erste Schulwoche vergingen wie im Flug! Da man in Norwegen nach der 10. Klasse auf eine weiterführende Schule wechselt, hatte ich das Glück, in eine Klasse zu kommen, in der Leute aus ganz Oslo zusammenkamen, die sich gegenseitig noch nicht kannten. Der Unterricht in Norwegen ist natürlich auf Norwegisch und deshalb war es am Anfang ziemlich schwierig zu verstehen, was die Lehrer sagen. In meiner Klasse habe ich ziemlich schnell Freunde gefunden, die mich von Anfang an unterstützt haben, wenn ich ein Problem hatte oder etwas nicht verstanden habe. Nach einiger Zeit ging es dann auch mit meinem Norwegisch bergauf, sodass ich nach circa zwei Monaten aufgehört habe Englisch zu reden und fast nur noch auf Norwegisch kommuniziert habe.
 
Der Schulunterricht in Norwegen ist viel entspannter als in Deutschland. In der Oberstufe bekommt jeder Schüler einen Laptop, mit dem im Unterricht und Zuhause gearbeitet wird. Generell ist das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern viel entspannter und die Lehrer (beziehungsweise generell jeder in Norwegen) werden geduzt.
 
Ziemlich bald standen dann auch schon die Herbstferien vor der Tür und meine Gastfamilie hat mir ihre Hütte in den Bergen gezeigt. Hütten sind ein sehr großer Teil der norwegischen Kultur. Die meisten Familien besitzen eine (oder sogar mehrere) Hütten in den Bergen oder am Meer. Ich habe dort viele Ferien und Wochenenden verbracht und bin sehr viel Ski gefahren oder war wandern.
 
Ein besonders spannender Tag war auch der 17. Mai, Norwegens Nationalfeiertag. Dieser Tag wird hier ziemlich groß gefeiert. Viele Grundschulen und Musikvereine laufen in einem sehr langen Zug durch die Osloer Innenstadt, vorbei am Bundestag und am Schloss.
 
Meine Zeit hier in Norwegen ist leider viel zu schnell vergangen und in wenigen Wochen sitze ich auch schon wieder im Flugzeug auf dem Weg nach Deutschland. Ich werde meine Gastfamilie und meine Freunde hier unglaublich vermissen und hoffe, dass wir weiterhin in Kontakt miteinander bleiben.

 

Katja berichtet über ihr Auslandsjahr in Norwegen. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Norwegen? Wir beraten dich gerne!

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Katja in Norwegen