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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Fine in Schweden

Meine letzten zwei Wochen

Die letzten paar Tage für mich haben damit angefangen, dass meine Gastfamilie und ich nach Stockholm gefahren sind. Beweggrund dafür war, dass mein Gastvater (ganz
klischeehaft) dort am Stockholmmarathon teilnahm. Dort habe ich dann auch zum ersten Mal meinen Gastbruder kennengelernt, der ganz am anderen Ende von Schweden, nämlich in Kalmar, wohnt. Zusammen haben wir alle in einem Hotel in Södermalm gewohnt. Das ist ein relativ großer Stadtteil von Stockholm, der ziemlich nah am Stadtzentrum liegt. Mit der U-Bahn brauchte man nur knappe fünf Minuten zur Haupteinkaufsstrasse.



Den Großteil unseres Aufenthalts hatte ich tatsächlich Freizeit, da meine Gastfamilie einige Termine zu erledigen hatte. Da ich aber ein Wochenticket für den öffentlichen Transport hatte, konnte ich ungehindert die Stadt selber erkunden und mich außerdem noch mit zwei meiner Freunde treffen, die in Stockholm leben. Am letzten Tag habe ich dann mit meinem Gastbruder das Vasamuseet (Vasamuseum) besucht, was wirklich sehr imponierend war.

Generell kann ich sagen, dass ich unsere Zeit in Stockholm wirklich mit am meisten genossen habe, da ich meine Gastfamilie auf eine neue Art viel besser kennengelernt habe. Darüber hinaus ist Stockholm einfach zu meiner neuen Lieblingsstadt geworden. Gerade die Altstadt (Gamla Stan) und Djurgården (ein anderer Stadtteil, wörtlich übersetzt: Tiergarten) sind wunderschön, auch wenn’s dort von Touristen wimmelt.

Und zwei Wochen danach war es dann leider schon Zeit für mich von Umeå zurück nach Deutschland zu fliegen. Mein Halbjahr verging echt wie im Fluge. Man hört es immerwieder, dass die Zeit so schnell vergeht, aber richtig realisieren tut man es erst, wenn sie vorbei ist.

An alle Leute, die überlegen ein (Halb-) Jahr in Schweden zu verbringen, kann ich nur weitergeben, dass ihr nicht länger zögern solltet. Die Natur und Städte sind definitiv die schönsten, die ich je besucht habe. Und auch die Schweden generell sind meinen Erfahrungen nach unglaublich liebenswerte und hilfsbereite Menschen. Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst. Und vor allem ziemlich außergewöhnlich, da wirklich nicht viele einen Auslandsaufenthalt in Schweden machen.

Als Tipp würde ich mitgeben, dass es auf jeden Fall hilfreich ist, vorher die Sprache etwas zu lernen. Man kommt zwar auch super mit Englisch zurecht, aber es ist einfach
deutlich effektiver, wenn man die Grammatik schon vorher beherrscht, auch wenn sie nicht sonderlich schwer ist. Ich habe ca. ein Jahr vor meinem Abflug angefangen immer mal wieder etwas Schwedisch zu lernen mit Hilfe von Büchern, Apps und Videos. Dadurch habe ich es nach einem Halbjahr dort sogar geschafft komplett flüssig in der Sprache zu werden. Ich wünsche allen, die sich für ein Austausch entscheiden, einen wunderbaren Aufenthalt und dass eure Zeit dort so erfüllt von neuen Erfahrungen, Freunden und Spaß ist, wie nur möglich.