!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Fine in Schweden

Ein Halbjahr im Hohen Norden

Mittlerweile ist schon März, sprich, knapp die Hälfte meines Aufenthaltes ist vorbei… Ich weiß jetzt schon, wie sehr ich Schweden vermissen werde.

Am 12. Januar ging die Reise für mich los. Hier in Umeå ist zu dieser Zeit tiefster Winter. An meiner Ankunft hatten wir strahlenden Sonnenschein. Das war allerdings auch das letzte Mal für ein paar Monate, dass ich diese wirklich zu Gesicht bekommen sollte. Ich lebe nun schon seit 3 Monaten in Umeå und fühle mich schon richtig Zuhause. Die Sonnenstunden haben sich (glücklicherweise) innerhalb kürzester Zeit von ca. 5 Stunden pro Tag auf 13 erhöht. Auch wenn die Dunkelheit mit den Massen an Schnee unglaublich gemütlich waren, so war es doch auch ziemlich anstrengend, im Dunkeln zur Schule zu gehen und letztendlich auch wieder nach Hause zu kommen. Nun haben wir sehr viel Sonne und sogar schon manchmal Plusgrade! Der Schnee ist aber tatsächlich noch immer da. Das Foto zeigt tatsächlich ziemlich gut, wie es hier einfach durchgehend seit meiner Ankunft aussieht.



Zu meinem Schulbeginn wurde ich von meiner Mentorin und einer Sekretärin empfangen und herumgeführt. Später wurden mir dann auch noch zwei ‚Paten‘ aus meiner Klasse
zugewiesen, die sich etwas um mich gekümmert haben und mir Leute vorgestellt haben. Denn Schweden können zu Beginn unglaublich verschlossen sein. Wenn man sich aber etwas besser kennengelernt hat, sind sie sehr herzlich und zuvorkommend.

Der Unterricht ist hier im Vergleich zu Deutschland doch sehr entspannt. Nicht nur, dass man mitten im Unterricht einfach an seinem Handy sein kann, sondern auch, weil viele Fächer einfach sehr leicht sind. Meine Fächerwahl lief so ab, dass sich einfach nach meinen Lieblingsfächern erkundigt wurde und ich dann letztendlich ein Programm zugeteilt bekam. Allerdings konnte ich ganz einfach Fächer (die mir nicht als sinnvoll erschienen) abwählen und meinen Stundenplan selber etwas mitgestalten. Jedoch muss ich sagen, dass einiges schon eine Umstellung war. Hier arbeitet man zum Beispiel größtenteils am Computer während der Stunden und auch Zuhause. Generell werden fast alle Aufgaben schriftlich bearbeitet. Mündliche Mitarbeit habe ich bisher fast gar nicht mitbekommen.

Was ich als sehr hilfreich empfunden habe ist, dass ich an meiner Schule tatsächlich Schwedischunterricht bekommen habe. Natürlich den ‚normalen‘ Unterricht mit meiner
Klasse zusammen, aber außerdem auch noch zwei andere Kurse für Anfänger, wo auch andere Austauschschüler waren. Ich hatte zwar schon vor meiner Ankunft ganz gute
Schwedischkenntnisse und habe dadurch fast alles verstanden. Aber nun, nach vielen Extrastunden Schwedisch, würde ich sagen, dass ich fast schon flüssig im Sprechen bin.

Es hat gedauert, dass ich mich an den Alltag hier gewöhnt habe. Morgens den Bus zu nehmen und eventuell auch mal 10 Minuten früher aufzustehen, weil man wusste, dass der Weg zur Bushaltestelle länger dauern würde, dank der 20cm Neuschnee. Aber letztendlich fühle ich mich hier unglaublich wohl. Der Winter ist hier eine ganz andere Erfahrung als in Deutschland und man denkt manchmal wirklich man ist in einem ‚Winter Wonderland‘.

Umeå ist eine wunderbare Stadt, die die schwedische Kultur mit etwas Modernem vereint.
Ich habe mich echt verliebt...


Fine  berichtet über ihr Auslandsjahr in Schweden. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Schweden? Wir beraten dich gerne!

Beratungstermin vereinbaren