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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sophie in Norwegen

Mein erster Monat

Puh, wo ist die Zeit geblieben. Jetzt bin ich schon über einen Monat hier in Norwegen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, jetzt sind es nur noch neun Monate, bis ich wieder zurück nach Deutschland muss. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schnell die nächsten Monate rumgehen werden. Der letzte Monat ging so schnell rum, doch das liegt wahrscheinlich daran, dass ich so viel in diesen ersten vier Wochen erlebt habe, dass die Zeit einfach nur im Flug vergehen konnte. Ich durfte in den letzten Wochen schon so viel von der norwegischen Kultur erleben.

Ich weiß noch genau, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich in Kopenhagen nach dem Soft Landing Camp in den Flieger gestiegen bin, um zu meiner Gastfamilie zu fliegen. Der Flug ging ziemlich schnell rum, schließlich war die Flugzeit gerade mal eine Stunde. Nachdem ich mein Gepäck geholt hatte, verließ ich den Sicherheitsbereich und sah meine Gastschwester und meine Gastmutter auch schon auf mich warten. Ich wurde mega herzlich von ihnen empfangen und wurde sofort in alles mit einbezogen. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden, was mich sehr beruhigt hat, denn ich war ein bisschen nervös, ob ich mich mit ihnen auch auf derselben Ebene verstehen würde. Meinen Gastvater habe ich dann zuhause kennengelernt. Auch mit ihm verstehe ich mich sehr gut. An meinem ersten Abend haben wir gemeinsam Spiele gespielt und wir haben uns gegenseitig besser kennengelernt. Am nächsten Tag haben sie mir die Stadt gezeigt, in der ich jetzt lebe, sowie meinen Schulweg und alles Wichtige, was ich wissen muss.
In den nächsten Tagen haben wir dann über alles Weitere miteinander geredet, wie zum Beispiel die Aufgabenverteilung im Haus. Da ich in der ersten Woche noch keine Schule hatte, meine Gasteltern aber arbeiten mussten und auch meine Gastschwester schon wieder zur Schule musste, war ich tagsüber die meiste Zeit allein zuhause. Doch nach einer Woche wurde dann eine Schule für mich gefunden, wodurch mein erster Schultag dann auch bevorstand. Ich habe mich mega auf die Schule gefreut und darauf, neue Leute kennenzulernen, denn mir war schon etwas langweilig in der ersten Woche. Da ich viele verschiedene Kurse habe, habe ich in der ersten Woche auch viele verschiedene Leute kennengelernt, was mich sehr gefreut hat, um überall ein paar Freunde zu finden.

Die erste Woche Schule war schon sehr hart. Ich habe nicht wirklich etwas verstanden und da mein WLAN an der Schule noch nicht funktioniert hatte, konnte ich mir auch nichts übersetzen oder nachschlagen.

Ich war die ersten zwei bis drei Wochen mega müde, also jeden Tag, wenn ich nach der Schule nach Hause kam, machte ich nur noch meine Hausaufgaben und ging dann sehr früh schlafen. Ich schlafe hier im Moment circa zwei Stunden länger pro Nacht, als ich es noch in Deutschland getan habe.
Doch nach und nach wird die Müdigkeit immer weniger. Auch in der Schule komme ich immer besser mit und lerne jeden Tag neue Wörter.
Die Wochen vergingen sehr schnell, womit auch die Wochenenden gemeint sind, denn da habe ich bisher schon sehr viel erlebt.

Wir sind an meinem ersten Wochenende hier in Norwegen gleich zur Wochenendhütte meiner Gastfamilie gefahren. Wir haben dort ein sehr gemütliches, aber auch sportliches Wochenende verbracht, denn wir waren wandern. Dies ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Norweger, doch es war echt schön. Ich hatte zwar ein bisschen Schiss, dass es sehr anstrengend wird, aber man wurde auf jeden Fall für seine Anstrengung belohnt. Bei dieser Wanderung haben wir einen riesigen Wasserfall gesehen, welchen wir aus verschiedenen Perspektiven bestaunen konnten. Damit meine ich, einmal von oben, dann von unten und auch von weiter weg. Auch hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Fjord, an dem die Ferienhütte meiner Gastfamilie liegt. Und das allerschönste war, dass die Sonne geschienen hat. Insgesamt war es die zweite Woche sehr warm, also ich war nicht auf diese Temperaturen eingestellt. Wir hatten an einigen Tagen Temperaturen von bis zu 30° Celsius. Doch schon eine Woche später wurde es dann wieder kalt. Ich laufe hier seit Anfang September nur noch mit Winterpullovern herum, was hier aber so gut wie jeder macht. Wir haben hier gerade das Wetter, was wir sonst Ende Oktober/Anfang November in Deutschland haben. Mal sehen, wie viel kälter es die nächsten Wochen oder Monate noch wird.




Auch am zweiten Wochenende waren wir wieder unterwegs. Wir haben einen Roadtrip zu meinem Gastbruder gemacht, der in einem Internat lebt, und ihn dort besucht. Ich habe sehr viel von der schönen Natur Norwegens gesehen und diesen Ausflug sehr genossen.

Am dritten Wochenende haben meine Gastschwester und ich über das Wochenende dann bei meiner Gasttante verbracht, da meine Gasteltern beruflich unterwegs waren. Wir sind an diesem Wochenende zur Ferienhütte gefahren, die allen Generationen der Familie gehört. Es war sehr gemütlich und die Hütte war genauso eingerichtet, wie ich mir eine norwegischen Ferienhütte vorgestellt hatte.



Die nächsten zwei Wochen sind sehr schnell vergangen und auch hier habe ich wieder sehr viel erlebt.

Ich habe mich hier sehr schnell eingelebt und auch sehr schnell einen Rhythmus im Alltag gefunden. Ich fühle mich hier schon jetzt mega zuhause und freue mich auf die nächsten Wochen und Monate, die noch kommen werden.

 

Sophie berichtet über ihr Auslandsjahr in Norwegen. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Norwegen? Wir beraten dich gerne!

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