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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lea in Whakatane

Die ersten Wochen in Neuseeland

Hi mein Name ist Lea und ich würde euch super gerne mit auf meine Reise nehmen. Mich hat es nach Neuseeland verschlagen mit all seiner Natur und Schönheit. Für mich stand immer schon fest, dass ich ins Ausland gehe - vor allem durch meine Brüder, die auch ein Jahr nach Australien gegangen sind. Meine Reise begann am 16.07.2018 ab Frankfurt und führte mich über Hongkong nach Auckland. Dort hatte ich anfangs ein paar Probleme, denn mein Gepäck wurde vergessen. Gott sei Dank habe ich am Soft Landing Camp teilgenommen und war somit noch lange genug in Auckland um ohne weitere Probleme mein Gepäck entgegen nehmen zu können. Der Leiter unseres Camps hatte mir sehr dabei geholfen und gab uns allen auch einige nützliche Tipps mit auf den Weg. Wir lernten ein bisschen die Kultur kennen und fuhren für einen Tag lang in Aucklands Innenstadt, wo wir den Tower besuchten von dem man auch Bungeejumping machen kann.

Für viele ging es danach zu ihren Familien aber nicht für mich. Meine Koordinatorin nahm mich für die ersten Wochen auf, da es nicht erlaubt ist, alleine mit seinem Gastvater zu wohnen. Meine Gastmutter kommt aus England und war dort ihre Familie besuchen. Nun lebte ich also mit der Familie meiner Koordinatorin und ihrer Gastschülerin zusammen. Wir fügten uns schnell zusammen und hatten eine menge Spaß. Nach dem Wochenende ging dann auch schon zur Schule. Zwei Tage lang waren wir zusammen mit den anderen Internationals und legten unseren Stundenplan fest und besorgten die Schuluniform. Mittwoch und Donnerstag waren ganz normale Unterrichtstage von 8.30 Uhr bis 15 Uhr. Freitag gab es schulfrei damit sich alle Seniorschüler für den Ball vorbereiten können. Der Ball an sich war echt toll. Gute Musik und die Halle wurde zum Thema Harry Potter dekoriert sowie auch das Essen. Wir wurden auch auf der Maoriweise in Whakatane begrüßt, indem wir den Hongi machten. Das ist wenn man Nase an Nase hält. Das mag zwar abschreckend klingen, ist aber eigentlich ganz interessant.

Wir lernten schnell einige Kiwis, so nennen wir die Neuseeländer, kennen und auch, uns Hobbys zu suchen. Ich spiele Volleyball und gehe Rudern. Unter anderem habe ich mich für Freiwilligen Arbeit gemeldet und helfe beim Reiten für Behinderte - oder Verzauberte - wie ich sie gerne nenne. Das mache ich montags nach der Schule und dienstags während der Schule. Zu Hause wurde es unsere Leidenschaft zu puzzeln - ja zu puzzeln, und jede Menge Eiscreme zu essen. Wir unternahmen auch schon einige Trips, um Neuseeland besser kennenzulernen.

Vor kurzem ist meine Gastmutter aus ihrem Urlaub wiedergekommen was für mich bedeutete das, umzuziehen. Der Umzug fiel mir schwer, da ich meine erste Familie sehr mochte. Doch ich hatte schon einiges mit meinen Gastvater unternommen, was es mir deutlich erleichtert hat. Jetzt lebe ich auf einer Farm mit Kühen, Schafen, Hunden, Pferden, Katzen und Hühnern. Ein paar Vögel haben wir auch. Vorher konnte ich einfach zur Schule laufen, doch nun muss ich mit den Bus fahren. Das war anfangs sehr ungewohnt, da mir die Regeln nicht bekannt waren. Es ist einem nur erlaubt, an seiner Bushaltestelle, in meinem Fall die meiner Schule, auszusteigen und zur Sicherheit darf man nur aufstehen, wenn der Bus steht. Aber das ist was Gutes und deswegen mache ich das auch. Ich möchte lernen und selbstständig klarkommen und nicht davon abhängig sein, dass mir jemand sagt, was wie zu machen ist.

Besonders gefallen hat mir bis jetzt meine Freiwilligen Arbeit bei Riding For Disabled. Als „Bezahlung“ dürfen wir nach dem Arbeiten immer ein bisschen Reiten und an einem sonnigen Tag hat die Leiterin ein paar Pferde zum Strand gebracht. Das war ein so schöner Ausritt und die Pferde haben es auch sehr genossen. Zuhause habe ich auch ein Pferd und meine Gastmutter und ich werden im Sommer auch ganz oft an den Strand reiten oder zum Camping gehen.

Lea berichtet über ihr Auslandsjahr in Neseeland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland? Wir beraten dich gerne!

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