!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Elternbericht

Ab in die Ferne... möglichst ans andere Ende der Welt!

Bereits in der 8´ten Klasse teilte uns unsere Tochter mit, dass Sie gerne ein Schuljahr ins Ausland möchte. Sie war damals gerade erst 13 Jahre alt. Das Land stand für sie auch schon fest: Neuseeland!

Wie sie darauf kam...ihre eigene Logik und sogar nachvollziehbar. USA: Zu viele Waffen und „Trump“; England: Das Wetter ist zu schlecht; Australien: Zu viele giftige Tiere, etc.

Neuseeland: tolles Wetter (Nordinsel), wenig Kriminalität, keine giftigen Tiere und an vielen Schulen Volleyball im Angebot. Für sie als leidenschaftliche Volleyballspielerin ein „MUST“.

Und so bewarb Sie sich, völlig eigenständig über das Internetportal, im Herbst 2016 das erste Mal bei DFSR für einen High School Aufenthalt. Das darauf folgende Telefonat mit DFSR zeigte schnell, dass es terminlich noch viel zu früh war. Also legten wir die Bewerbung und weitere Aktivitäten für ein komplettes Jahr auf Eis. Wiedervorlage Herbst 2017.

Innerhalb dieses Jahres hatten wir immer wieder die Diskussion, ob Karen die komplette 10´te Klasse fährt, dann hätte sie dieses Schuljahr nachholen und im Anschluss einen Jahrgang zurück müssen, oder ob nur ein halbes Jahr, d.h. 10/2, und mit der Erlaubnis der Schule, direkt weiter in die 11´te Klasse zu dürfen. Mehrere Faktoren gaben schließlich den Ausschlag für die Entscheidung: Mit den Freunden zusammen Abi machen, sprich keinen Jahrgang zurück müssen, war aber letztlich der entscheidende Punkt. Das ist aber eine rein individuelle Entscheidung, die sicher bei jedem anders aussieht.

Nach einem Telefonat im Herbst 2017 mit Frau Scupin von DFSR in Mannheim, war dann auch der Termin der Bewerbung klar, Januar 2018, ein Jahr bevor Karen fliegen würde. Und so bewarb sich Karen im Januar 2018 erneut und gezielt für Term 1 und Term 2 im Kalenderjahr 2019. Die High School in Neuseeland hatte sie sich bis zu diesem Termin auch bereits ausgesucht. Die Kerikeri High School in Kerikeri, auf der Nordinsel. Sie zeigte meinem Mann und mir 2 Videos über die High School und das International Programm an der Schule (Homepage DFSR, Schulbeschreibungen, Link zu den Filmen). Von drei Schulen, die sie in der engeren Wahl hatte, hatte sie sich letztlich für Kerikeri entschieden. Ihre Argumente waren u.a.: Keine riesengroße Stadt, aber auch nicht zu klein, viel Natur und mit Lage direkt am Meer, die Fächer an der Schule und es gab eine Akademie für die Internationals, über die man einen Schultag die Woche ein Sportprogramm buchen konnte. Surfen, segeln, oder reiten. Wir ließen uns von ihr überzeugen und so stand auch diese Entscheidung fest.

Ich würde gerne in diesem Zusammenhang nochmals betonen, dass sich unsere Tochter sowohl Land, als auch die Schule dort selbst ausgewählt hat. Für uns war das wichtig, da ja sie ein halbes Jahr dort verbringen würde und nicht wir. Auch die Initiative, ins Ausland gehen zu wollen, eine andere Kultur, Land und Leute kennenzulernen war ihr Wunsch und kam nicht von uns Eltern. Daher haben wir uns auch für das Select Programm entschieden, da man hier selbst wählen kann wohin die Reise geht. 

Noch im Januar  2018 hatten wir unseren Termin bei DFSR in Mannheim, bei Frau Scupin. Sie besprach mit uns das weitere Vorgehen und war ab da für uns Ansprechpartnerin für alle Fragestellungen. Nach erfolgreichem Interview und ausgefülltem Fragebogen erhielten wir von ihr auch direkt die Bestätigung, dass DFSR Karen für das High School Programm annimmt. Sie versprach Karen, ihre Bewerbung noch am gleichen Tag nach Kerikeri zu übermitteln. Wir freuten uns riesig, dass wir dadurch, quasi über Nacht (12 Stunden Zeitverschiebung), das Ok der High School schon am darauffolgenden Tag erhielten. 

Im Anschluss beantragten wir umgehend einen Reisepass für Karen, da der Personalausweis für Neuseeland nicht reicht und man außerdem den Reisepass für den Visumantrag benötigt, mit dem man dann auch reist. Das Visum habe ich für Karen erst im Herbst 2018 beantragt, damit es rechtzeitig vorliegt, wenn DFSR die Flüge im Vorfeld blockt. Für den Visumantrag sollte man sich etwas Zeit einplanen, da er doch recht umfangreich ist. Letztlich aber kein Hexenwerk, zumal man sich anhand der Musterunterlagen von DFSR gut zurecht findet. Karens Visum kam exakt 2 Wochen nach Antragstellung per Mail als pdf.

Am 20.11. kam dann die Nachricht von Frau Scupin, dass es eine mögliche Gastfamilie gäbe, diese aber vor einer Zusage gerne noch etwas mehr über Karen wissen wolle. Die Profilbeschreibung der Gastfamilie gefiel uns vom ersten Moment. Daher schrieb ich der Gastmutter auch direkt einen Brief. Am 22.11. kam dann die Bestätigung von Seiten der High School. Karen hatte ihre Gastfamilie

Am 24.11./25.11.2018 fand in Mannheim das Vorbereitungsseminar von DFSR statt. 2 Tage für die Schüler und am zweiten Tag nachmittags auch für die Eltern. Hier konnten wir als Eltern alle offenen Fragen klären und uns mit anderen Eltern, deren Kids auch ins Ausland gehen, austauschen. Besonders toll fand ich, dass einige Returnees von ihren persönlichen Erfahrungen berichteten und auch Fragen von uns Eltern beantworteten. Es wurden Themen zur Reise, Reisebegleitern, Heimweh, Gastfamilien und Gastfamilienwechsel, kulturelle Unterschiede, Zahlungsmittel (auch wir haben uns für eine Kreditkarte für Jugendliche entschieden, dazu später mehr), Handys und vieles mehr besprochen. Da wir uns im Vorfeld schon viele Infos, auch per Telefon bei Frau Scupin geholt hatten, wurde Vieles nur nochmals bestätigt und wir wussten, dass wir nur noch wenige Dinge vorzubereiten hatten. Das Programm für die Schüler sah ähnlich aus, wobei auch viel über kulturelle Unterschiede gesprochen wurde. Unserer Tochter wurde u.a. vermittelt, sich vorurteilsfrei in die Gastfamilie zu integrieren, da eben doch Einiges anders ist als zuhause. 

Dann verging die Zeit wie im Flug und der Abflug stand kurz bevor. Zuletzt hatte sich noch die Möglichkeit ergeben, dass Karen an einem Soft Landing Camp in der Nähe von Auckland teilnehmen konnte, dadurch flog sie dann bereits am 21.01.2019 via Hongkong nach Auckland, obwohl die Schule erst am 4.2.19 los ging. 

Frankfurt Flughafen beim Abflug der Gruppe „Down Under“, am 21.01.2019. Abflug um 12:45, Stop Over mit kurzer Stadtrundfahrt in Hongkong, Landung Auckland am 23.01.2019, 7:25 Uhr, extrem pünktlich. Zeitsprung 12 h voraus. Begleitung durch 2 Mitarbeiter von Southern Cross, Partnergesellschaft von DFSR.

Und mit der Flugvorbereitung kam die Kofferfrage! Da Karen von Auckland nach Kerikeri mit einem Inlandsflug weiterflog, mussten wir entscheiden, ob ein Koffer mit 24 kg reicht oder nicht. Beim Langstreckenflug sind 30 kg erlaubt, auch mit 2 Koffern. Wir entschieden uns für einen großen und einen kleinen Koffer, die zwar gesamt auch die 30 kg nicht überschreiten durften , aber 24 kg für ein halbes Jahr erschien uns dann doch zu knapp. Damit kam Karen super hin. Der große hatte knapp 17 kg und der kleine ca. 12 kg. Dazu noch einen ultraleichten Rucksack im Handgepäcksformat (durfte bei allen Flügen max 7 kg haben). D.h. wir buchten für den Inlandsflug einen zweiten Koffer dazu. Da die Koffer in Frankfurt direkt bis Auckland eingecheckt werden, werden Sie in Hongkong automatisch umgeladen. Für das Soft Landing Camp hatte Karen alles in einen Koffer und im Handgepäck verstaut.

Das Soft Landing Camp hat Karen super gefallen und sie konnte sich die ersten 3 Tage in Neuseeland schon etwas aklimatisieren und die riesen Zeitumstellung von 12 Stunden etwas verarbeiten. Sie haben viel unternommen, u.a. einen Tag Schnuppersurfen und einen Tagesausflug nach Auckland.

Erst am 26.01.2019 flog sie dann mit ein paar anderen Internationals gemeinsam von Auckland nach Kerikeri. Dieses Mal ohne Flugbegleitung, was aber auf diesen kurzen Inlandsflügen mit kleinem Flugzeug völlig problemfrei funktioniert.