Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Luise in Christchurch

Meine Reise durch die Südinsel

Ich hatte das Glück, eine unglaubliche Fahrt mitmachen zu können. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es ist so viel passiert, sodass es mit die besten elf Tage meines Lebens sind.

Wir waren eine Gruppe aus 43 Austauschschülern und drei Leitern. Zusammen haben wir elf Tage die Südinsel erkundet. Am Anfang waren es nur Fremde und jetzt unglaubliche Freunde mit denen ich schon viele Gefühle teilen konnte. Auf dieser Reise haben wir unsere Grenzen überschritten. Wir haben uns Sachen getraut, die ich jetzt wahrscheinlich nicht nochmal machen würde.

Aber fangen wir vom Anfang an. Es ging am 29.09 los. Meine Gastfamilie hat mich zum Flughafen in Christchurch gebracht, da dort der Treffpunkt war. Ich war total aufgeregt und nervös. Gerade hatte ich mich an meine neuen Klassenkameraden und Freunde gewöhnt und jetzt muss ich wieder neue Menschen kennenlernen. So schlimm war es dann aber doch nicht. Alle waren total offen und kontaktfreudig. Am ersten Tag ist eigentlich nicht wirklich viel passiert. Wir kamen zur ersten Unterkunft und haben noch kleine Gruppenspiele am Abend gespielt.

Am zweiten Tag sind wir ein bisschen durch Christchurch gefahren. An diesem Tag habe ich auch Antonia kennengelernt. Sie war genau so verrückt und abenteuerlustig wie ich. Von Christchurch sind wir dann nach Kaikoura gefahren. Ein Ort wo es Wale, Delfine und Seehunde gibt. Antonia und ich haben uns entschieden dort schwimmen zu gehen. Es war eiskalt draußen so wie im Wasser und der Strand besteht aus Steinen anstatt Sand. Trotzdem gehört das zu den besten Momenten.



Am dritten Tag sind wir zu den Seehunden gefahren und haben tolle Bilder gemacht. Das Wasser ist so klar und blau. Es verschlägt mir immer wieder den Atem. Von dort aus sind wir dann nach Motueka gefahren. Dort habe ich zum ersten mal versucht, Fallschirm zu springen. Aber aufgrund des Windes war es am Morgen sowie Abend nicht möglich.

Von Motueka ging es zum Franz Josef Glacier. Dort blieben wir eine Nacht. Am Abend bin ich mit zwei Feunden einen Wanderweg gelaufen bei dem man Glühwürmchen sehen konnte. Meine ersten überhaupt. Am nächsten Tag sind wir zum Gletscher gelaufen. Man konnte richtig sehen, wie krass dieser geschmolzen ist.

Vom Gletscher sind wir dann nach Wanaka gefahren. Dort habe ich das zweite mal Fallschirmspringen ausprobiert. Doch schon wieder war der Wind zu stark. In Wanaka war ich aber auch schwimmen. In der Nacht und am frühen Morgen bevor die Sonne aufging. Das war glaube auch der Grund, warum ich dann Fieber und eine starke Erkältung hatte.

Von Wanaka aus sind wir zu Doubtful Sound gefahren, wo wir in einem Boot übernachteten. Es war unbeschreiblich. Wir konnten Delfine ganz nah sehen, aber auch zwei Pinguine und Seehunde. Doch auch das miteinander sein mit den anderen hat es zu einer unfassbaren Erfahrung gemacht.

Danach haben wir Queenstown besucht. Dort konnte ich endlich Fallschirm springen, auch wenn ich etwas krank war. Doch nicht nur das. Ich habe mich noch dazu von einer 43 Meter hohen Brücke gestürzt und bin in ein Gruselkabinett gegangen.

Am letzten Tag sind wir zum Lake Tekapo gefahren wo wir unsere letzte Nacht verbrachten.

Ich bin so unglaublich dankbar, dass ich eine so tolle Zeit hier erleben darf. So viele neue Freunde und eine tolle und liebende Gastfamilie gefunden habe. 

Die Fahrt ist zwar jetzt vorbei, doch noch bin ich hier in Neuseeland und ich weiß, es wird noch vieles auf mich zukommen!