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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lene in Opotiki

Meine zweite Familie

Kia Ora,

ich bin Lene, 16 Jahre alt und verbringe 10 Monate auf der Nordinsel Neuseelands. Der Ort, in dem ich lebe und auch zur Schule gehe, heißt Opotiki. Opotiki ist ein netter, kleiner Ort mit nur wenigen Einwohnern, der direkt am Meer liegt.

Nachdem meine Bewerbung akzeptiert wurde, habe ich jeden Tag meine E-Mails gecheckt mit der Hoffnung auf Informationen über meine zukünftige Gastfamilie. Einige Monate vor meinem Abflug war es dann soweit. Für mich war dieser Moment super aufregend. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir allerdings noch nicht vorstellen, dass ich fast ein Jahr in dieser Familie leben werde. Vor meinem Abflug habe ich mit meiner Gastfamilie gemailt und auch geskypt.                                                    

Meine Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater, meiner 11 Jahre alten Gastschwester, meinem kleinen Gastbruder, der 9 Jahre alt ist, und zu Beginn meiner 16 jährigen Gastschwester aus Frankreich, die ebenfalls ein Austauschjahr in Neuseeland verbringen wird. Allerdings hat sich die Französin nach drei Monaten aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, die Gastfamilie zu wechseln.

Meine Gasteltern und Geschwister haben mich sehr freundlich aufgenommen. Am Anfang ist natürlich alles neu, ungewohnt und es dauert etwas Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Vor allem meine beiden jüngeren Gastgeschwister waren am Anfang schüchtern, aber nach den ersten Tagen und gemeinsamen Unternehmungen ist das dann auch verschwunden.     

Die ersten Tage in Neuseeland hat meine Gastfamilie sehr viel mit mir unternommen. Wir haben ein bisschen Sightseeing gemacht, sind ins Rugbystadion gegangen, um die All Blacks anzufeuern, und in einen Freizeitpark gefahren. So habe ich mit meinen Gastgeschwistern viel Zeit verbracht und hatte viel Spaß. Das hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass wir uns schneller aneinander gewöhnen. 


Meine Gasteltern erwarten von mir, dass ich mein Zimmer und Badezimmer aufräume und sauber halte. Außerdem gehe ich jeden Tag mit unserem Hund spazieren und helfe zum Beispiel beim Einkauf oder Abwasch. Ich habe nicht wirklich Aufgaben, die ich jeden Tag erledigen muss, sondern helfe bei Sachen, die gerade erledigt werden müssen oder meine Gasteltern bitten mich zu tun. Da meine Gastfamilie auch an der deutschen Kultur interessiert ist, koche ich einmal die Woche ein deutsches Gericht oder was ich eben gerne esse. Zum Abendessen setzen wir uns immer alle zusammen und tauschen uns über den Tag aus oder was die Pläne für die Woche sind. Nach der Schule spiele ich mit meinen Geschwistern im Garten und einmal die Woche spiele ich zusammen mit meinen Gasteltern Hockey und helfe zusammen mit meiner jüngeren Gastschwester in einer Gymnastics-Gruppe.

Für mich ist meine Gastfamilie ein großer und wichtiger Bestandteil meines Auslandsjahrs und meiner Erfahrungen. Ich bin super glücklich in meiner Gastfamilie, die wirklich wie eine „zweite“ Familie für mich ist, und das schon nach nur ein paar Monaten.