!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Clarissa in Wellington

Meine ersten Tage

Kia Ora,

 

ich bin Clarissa und verbringe von Januar bis Juli knappe 6 Monate in Neuseeland. Mein erster Monat hier ist nun schon fast vorüber und ich würde euch gerne erzählen was ich bisher erlebt habe. Um den Eintrag nicht ganz so lang werden zu lassen, beschränke ich mich jetzt mal auf die Reise und Ankunft.

 

Am 20. Januar ging es für mich am Frankfurter Flughafen los. Meine Familie kam mit, um mich zu verabschieden. Es flossen ehrlich gesagt gar nicht so viele Tränen und ich konnte die Nacht vorher auch eigentlich ganz gut schlafen, nur das Kofferdebakel (23kg!) war noch verunsichernd in meinem Kopf.

Nach den Kontrollen saßen wir dann am Gate und ich habe meine Mitreisenden kennengelernt. Auf dem Flug nach Hongkong war ich total begeistert von der Tatsache, dass ich auf dem Bildschirm vor mir sehen konnte, wo wir gerade sind – es war mein erster Langstreckenflug. In Hongkong angekommen, haben wir eine Tour durch die Stadt gemacht. Wir haben richtig viel gesehen, aber vor allem gegen Nachmittag waren dann alle müde und haben im Bus geschlafen- man bedenke die meisten waren bereits über 24h wach. Mein Highlight war die Tour auf einem traditionellen Boot im Hafen und der Besuch einer Tempelanlage.

 

(Tempelanlage in Hongkong)

 

Abends saßen wir nun wieder am Gate und warteten auf unseren Flug nach Auckland. Unsere Gruppe hatte sich nun verkleinert, da viele nach Australien weitergeflogen sind.

Als wir in Auckland durch die Zollkontrolle kamen (das hat vielleicht lange gedauert!), wartete schon Marina auf uns. Wir trafen nun die Gruppe mit denen wir die nächsten drei Tage bei den Orientation Days verbringen würden.

Nachdem wir alle Koffer irgendwie im Bus verladen hatten und im Flughafen-Wlan die SIM-Karten eingerichtet hatten, fuhren wir zur Unterkunft, machten allerdings vorher noch einen Zwischenstopp am Strand. Der erste Strand den ich in Neuseeland sah. Das Wetter war toll, das Wasser auch relativ warm und ich war da mit meiner langen Hose und dem Kapuzenpulli vom Flug. Unsere Unterkunft hatte eine traumhafte Lage direkt am Strand, was wir auch für viele Aktivitäten wie Stand-Up Paddling, ein schwimmfähiges Boot bauen oder einfach einen abendlichen Spaziergang nutzten. 

 

(Hier am Long Bay Beach war unsere Unterkunft)

 

Natürlich waren wir auch in Auckland City, wo ich eine neuseeländische Sim-Karte kaufte und endlich wieder mit der Welt verbunden war (; und im Skytower. Ich habe viel erlebt in den drei Tagen, einen halbwegs vernünftigen Schlafrythmus nach 12h Zeitverschiebung gefunden und so viele tolle Menschen getroffen, mit denen ich mich über das bevorstehende Abenteuer austauschen konnte.

 

(Meine allererste Surflesson während den Orientation Days am wunderschönen Muriwai Beach)

 

Samstags ging es für mich dann erneut zum Flughafen und ich wartete mal wieder am Gate. Ziemlich nervös, ob jemand meine 15 anstatt der erlaubten 7kg Handgepäck bemerken würde. Es ging aber alles gut und so kam ich nach insgesamt ca. 25h im Flugzeug endlich an meinem Endziel an: Wellington!

Meine Gasteltern und meine Gastschwester, die zwei Stunden vor mir gelandet war, holten mich am Flughafen ab. Ich hatte bereits vorher mit ihnen geskypt, so hatte ich keine Probleme sie am Flughafen zu erkennen. Auf dem Weg nach Hause zeigten meine Gasteltern uns gefühlt alle Cafes der Stadt und die wichtigsten Gebäude, an denen wir vorbeikamen.

An meinem ersten Abend fuhren wir zu den Botanical Gardens, wo die Bäume mit Lichterketten geschmückt waren und maorische Bands auftraten. Meine Gastmutter machte einen Haufen Bilder und ich genoss die gute Stimmung.

 

(Meine japanische Gastschwester und ich am ersten Abend im Botanischen Garten)

 

Am nächsten Morgen ging ich mit ihnen in die Kirche. Ich gehe zwar auch in Deutschland regelmäßig in die Kirche, aber das hier ist ganz anders. Der Gottesdienst findet in einem Theatersaal statt. Auf der Bühne werden Songs gespielt, die eher was von Pop- Musik haben, abgesehen vom Text, die Leute tanzen. Meine Gastfamilie hat mir so viele Leute vorgestellt. Keine Chance sich alle Namen zu merken.

Nachmittags sind wir auf die Spitze von Mt Kaukau gewandert, leider wurde die Aussicht von ein paar Nebelwolken eingeschränkt, aber allein der Aufstieg durch neuseeländischen Bush war fantastisch. Meine Gastmutter hat mir die Namen von fast jeder Pflanze und den ganzen Vögeln erklärt, aber merken konnte ich sie mir trotzdem nicht alle (;

 

(Die vernebelte Aussicht von Mt Kaukau)

 

Kaum zu glauben, dass das alles in nichtmal einer Woche passiert ist!

Clarissa berichtet über ihr Auslandsjahr in Neseeland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland? Wir beraten dich gerne!

Beratungstermin vereinbaren

Ann-Sofie in Hastings