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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Luzia in Neuseeland

Ich bin hier angekommen

Hey, ich bin Luzia, 16 Jahre alt und lebe schon seit über 2 Monaten im Süden der Südinsel Neuseeland.

Ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit hier vergeht. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre mein Flieger erst gestern in Invercargill gelandet. Aber dann blicke ich auch auf die vergangene Zeit und muss staunen, wie viel ich in dieser Zeit schon erlebt habe. Ich war in Neuseeland Snowboard fahren, auf dem Konzert von P!NK in Dunedin, habe eine Nacht in der neuseeländischen Wildnis gecampt und in wenigen Tage mache ich eine Nordinseltour.

Ob ich jemals gedacht hätte, in einer solch kurzen Zeit so viel zu unternehmen, ich glaube eher nicht.

Aber erstmal auf Anfang: Mein Flieger landete am 21. Juli in Invercargill und meine Gastmutter hat mich das erste Mal in die Arme geschlossen. Es war ein unfassbar schöner Moment. In diesem Moment verflogen alle Aufregung, Ängste und Gedanken, wie im Flug. Ich war angekommen. Angekommen in meinem neuen zu Hause für fast 10 Monate.

Meinen Gastvater und meine gleichaltrige Gastschwester durfte ich zu Hause das erste Mal persönlich kennenlernen, genauso wie unserer zwei Katzen, unsere zwei Hunde und unseren Vogel.

Meine ersten Tränen flossen an diesem Tag auch, als ich meinen Koffer ausgeräumt und es mich in meinem Zimmer bequem gemacht hatte. Ich kann gar nicht beschreiben warum Tränen kamen, es war wohl einfach ein Chaos der Gefühle. Einerseits musste ich an zu Hause denken, aber andererseits war ich überglücklich endlich angekommen zu sein.

Noch keine 2 Tage lebte ich in Neuseeland, als ich das erste Mal ins kalte Wasser geworfen wurde. Ich bin am Samstag gelandet und am Montag ging die Schule für mich los.

Meine Schule befindet sich ca. 5 min von meinem Zuhause entfernt im nächst gelegenem Ort.

Und nun gehe ich schon seit 10 Wochen in die Schule und habe erstaunlich schnell Freunde gefunden, mit denen ich auch nach der Schule etwas unternehme.

Meine ersten Wochen in Neuseeland waren voll von Gefühlen. Immer wieder habe ich mich gefragt, warum mach ich das überhaupt, dein Leben zu Hause war doch so schön. Beim ersten Skypen mit meinen Eltern, hat mir mein Vater einen echt guten Satz mit auf den Weg gegeben. Er meinte: „Luzia, dein Auslandsjahr ist vor allem am Anfang wie ein Berg, den du mit dem Fahrrad fährst. Suche nicht das Ende des Berges, sondern suche dir einen Baum der am Wegrand steht als Etappenziel. Alles Schritt für Schritt.“

Und immer wenn es mir nicht so gut ging oder ich mich gefragt habe, warum mache ich das, habe ich diese Sätze gelesen. Es hat echt geholfen. Und es gehört halt einfach zum Auslandsjahr dazu.

Am Anfang war es wirklich nicht ganz so einfach, man musste erstmal sich in die Sprache reinfinden, eine Routine in der Familie finden und sich in dieser auch wohl fühlen.

Nach nun über 2 Monaten kann ich sagen, dass ich angekommen bin und mich hier echt richtig wohl fühle. Ich freue mich einfach auf die nächste Zeit und die Ereignisse, die mich in dieser erwarten werden.




Luzia berichtet über ihr Auslandsjahr in Neuseeland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland? Wir beraten dich gerne!

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