Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Janne in Omokoroa

Der erste Monat ist der schwerste, aber auch spannendste!

Ich denke der erste Monat ist immer einer der schwersten, aber auch einer der spannendsten.

Am 18.07.17 ging es für mich von Berlin aus los. Ich war eigentlich vergleichsweise wenig aufgeregt, was bestimmt daran liegt, dass ich Schwierigkeiten hatte, alles so richtig zu realisieren. Mein Flug über Hong Kong nach Auckland verlief super und ich hab mich überhaupt nicht unwohl gefühlt. Wir hatten das Glück, eine Bustour durch Hong Kong machen zu dürfen, da unser Aufenthalt in Hong Kong ziemlich lang war. In einem kleinen Bus mit einem sehr netten Führer sind wir also durch die verschiedenen Gegenden in Hong Kong gefahren. Die Tour war super interessant und hat einen kleinen Eindruck von einer fremden Kultur verschafft. Da das Wetter bezaubernd war und es extrem hohe Temperaturen waren, sind ein paar von uns sogar baden gegangen.

Angekommen am Auckland Airport mussten wir ziemlich lange auf die Gepäckkontrolle warten. Wir sind jedoch alle durchgekommen und die neuseeländischen Mitarbeiter waren ungewohnt freundlich. Vom Flughafen aus sind wir zusammen mit anderen Teilnehmern aus Dänemark und Finnland ins Soft Landing Camp gefahren. Während des Soft Landing Camps habe ich viele neue und freundliche Leute kennengelernt, mit denen ich zusammen Auckland erkundet habe. Wir wurden natürlich auch gut eingewiesen und nochmal auf die Regeln und Bedingungen aufmerksam gemacht, alles in einem sehr angenehmen Umgang. Es hat einem noch einmal Sicherheit gegeben, über alles mit den Local Managern zu reden, aber für mich hat das Softlanding Camp hauptsächlich den Zweck erfüllt, meinen Jetlag auszugleichen. Feste Aufsteh-und Bettzeiten zu haben, hat mir dabei sehr geholfen.

Ich habe dann ein kleines Flugzeug nach Auckland genommen, was ich auf der einen Seite ein bisschen gruselig fand, aber auch echt cool, weil ich super Neuseeland von oben sehen konnte. In Auckland angekommen wurde ich sehr freundlich von meiner Gastfamilie empfangen. Von einer unangenehmen Stille oder Problemen, mich in der Familie einzufinden, kann ich eigentlich nicht berichten. Meine zwei Gastschwestern haben mich sofort aufgenommen und wollten mir möglichst sofort so viel wie möglich zeigen. Auch meine Gasteltern waren total welcoming und haben alles dafür getan, dass ich mich wie zu Hause fühle. Ich schlafe zusammen mit meiner gleichaltrigen Gastschwester in einem Zimmer, was bisher auch echt gut klappt.

Nach einem Tag Wochenende musste ich dann schon zur Schule. Ich gehe auf ein Girls College 40 Minuten von meinem Zuhause entfernt. Gemeinsam mit meiner Gastschwester nehme ich den Schulbus hin und zurück. In meiner Schule wurde ich die ersten zwei Tage gemeinsam mit anderen International Students eingewiesen. Wir haben über Regeln und Ansprechpartner geredet und unsere Fächer gewählt. Meine Fächer sind Maths, English, French, PE, Early Childhood Education und Hospitality. Ich bin mit meiner Fächerwahl sehr zufrieden, jedoch habe ich für mich festgestellt, dass die meisten interessanten Fächer im Sommer stattfinden. In der Schule wurde ich eigentlich sehr freundlich empfangen, aber ich habe mich anfangs trotzdem unwohl und sehr fremd gefühlt. Von einem Gymnasium in Berlin auf eine Mädchenschule mit Uniformen in Neuseeland ist einfach eine ziemliche Umstellung. Außerdem habe ich anfangs Probleme gehabt, Kontakte zu knüpfen. Jeder war nett zu mir und, wenn ich nach dem Weg gefragt habe, haben mich viele auch zu meinem nächsten Unterrichtsfach gebracht, aber abgesehen davon habe ich nicht wirklich Zugang zu den Kiwis gefunden. Nach über einem Monat in Neuseeland kann ich jedoch sagen, dass ich mittlerweile viele Kontakte geknüpft habe und auch ein paar gute Freunde habe, mit denen ich am Wochenende Sachen unternehme.


Ich habe schon am ersten Tag festgestellt, dass es eigentlich egal ist, was genau du machst, du bist immer von einer schönen Landschaft umgeben. Aus meinem Fenster kann ich das Meer sehen und wenn ich joggen gehe, bin ich in einer umwerfenden Umgebung unterwegs.

Mit der Sprache hatte ich eigentlich keine großen Probleme, nur war ich anfangs nach der Schule sehr erschöpft. Mittlerweile weiss ich zum Teil nicht mehr, ob ein Text, den ich gelesen habe, auf Englisch oder Deutsch war. Auch kulturell hatte ich keine großen Probleme bei der Anpassung. Am meisten fehlen mir eigentlich die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin. Hier fährt der Bus einmal pro Tag und sonst bin ich auf meine Gasteltern angewiesen. Deswegen verbringe ich viel Zeit im Garten und in unserem Städtchen. Meine Eltern bringen mich jedoch drei Mal in der Woche zum Training und bringen uns auch am Wochenende zu Freunden oder zeigen uns andere Orte.

So habe ich schon einige Rugby Matches gesehen, war wandern, bin mit Freunden in die Hot Pools gegangen, bin am Strand spazieren gegangen, war Rock Climbing, habe den Farmers Market besucht und habe einige Wasserfälle und Schaf-und Kuhweiden gesehen.



Janne berichtet über ihr Auslandsjahr in Neseeland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland? Wir beraten dich gerne!

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