Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Laura in Hamilton

Mein Schulalltag in Neuseeland

Mittlerweile sind es schon fast 3 unglaubliche Monate, die ich in Neuseeland verbracht habe. Während dieser Zeit ist schon so viel passiert, dass ich gar nicht richtig weiß, wo ich anfangen soll. Also beginne ich zunächst erst einmal mit meiner Schule, welche sich im Übrigen sehr von meiner Deutschen unterscheidet. Ich besuche hier nämlich eine Mädchenschule (Hamilton Girls’ High).  1600 Schülerinnen werden jeden Tag unterrichtet. Mittlerweile habe ich so viele neue Gesichter kennengelernt, dass ich manchmal, wenn ich von Haus zu Haus laufe und mir jemand zuwinkt und sagt: “Hi, Laura” erst einmal überlegen muss, welchen Kurs ich mit ihr belege, von dem Namen ganz zu schweigen…

Hier in Neuseeland muss man nur 6 Fächer belegen, welche bis auf Englisch, je nachdem was die späteren Berufswünsche sind, selbst gewählt werden. Meine Fächer musste ich gleich an meinem ersten Schultag wählen. So entschied ich mich für Mathe, Französisch, Textiles (wo wir Handarbeiten machen und nähen lernen), APO (outdoor education), Musik und Englisch. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, wurde ich am ersten Tag mit einer anderen Austauschschülerin aus Italien von anderen Austauschschülerinnen aus Japan, welche bereits die Hälfte ihres 10-monatigen Aufenthalts passiert hatten, über das für mich zunächst riesige und undurchschaubare Schulgelände geführt.
Anschließend, verbrachte ich mit einer Schülerin ihre restlichen 2 Unterrichtsstunden des Tages, da mein Stundenplan noch nicht fertig war. So kam es, dass ich bereits am 1. Tag an social studies und am Englischunterricht teilnehmen konnte. Gleich am zweiten Tag, hatte ich schon die Möglichkeit, erste, von mir selbst gewählte Fächer zu erleben. Hier in Neuseeland dauert eine Unterrichtsstunde (period) 1 Stunde. Doch die Stunden verfliegen so schnell, dass ich meist beim Klingeln gar nicht glauben kann, dass wirklich schon 60 Minuten vergangen sind.

Nun erst einmal ein paar Infos zu meinem neuseeländischen Schulalltag: Die Schule beginnt um 8.40am. Anschließend haben wir period 1 und period 2. Darauf folgt dann die sogenannte Tudor time, wo jeder Schüler Zeit mit seiner sogenannten Tudorklasse und dem tudor teacher verbringt. Diese Zeit wird genutzt, um Infos zu Veranstaltungen und Dinge, welche in den Pausen stattfinden, zu erfahren oder einfach nur um ein Gespräch mit seinem Gegenüber zu haben und sich so besser kennenzulernen. Denn dadurch, dass jeder andere Fächer belegt, geht man nicht mit der gesamten Klasse von Raum zu Raum. Anschließend folgt Morning tea, eine Pause, die meist zum Essen genutzt wird. Nach period 3 und 4 gibt es eine weitere Pause um Mittag zu essen. Neuseeländer essen ihre Hauptmahlzeit am Abend und es gibt keine große Mensa in der Schule. In einer Cafeteria kann man sich Wraps, Sandwiches, Kuchen & Co. kaufen, doch die meisten Schülerinnen bringen ihr eigenes “lunch” mit, was aus einem Salat, Sandwich, Obst oder ähnlichem bestehen kann und meist, wenn es das Wetter zulässt, im Freien gegessen wird. Oft wird sich einfach mit Freunden in einem Kreis auf den Boden gesetzt. Dies war für mich zunächst sehr ungewöhnlich, doch mittlerweile ist es wie so viele Dinge bereits zur Normalität geworden. Gut gestärkt hat man dann noch eine weitere Stunde Unterricht bevor um 3.15pm der Heimweg angetreten werden kann.




Dienstags finden stets die sogenannten “Assemblies” statt. Es gibt 2 Arten von “Assemblies”, Haus und Schul- “Assemblies”. Jeder Schüler gehört hier einem Haus mit einer bestimmten Farbe an. Ich beispielsweise gehöre zu dem grünen MacDiarmid. Während den Terms finden verschiedene Wettkämpfe und Aufgaben statt, bei denen die einzelnen Häuser gegeneinander antreten. Bei den Haus-Assemblies treffen sich alle Schüler, die diesem Haus angehören und es werden Neuigkeiten in der Schule besprochen. Schul- Assemblies finden meist am Anfang oder Ende eines Terms statt. Hier werden Schüler, welche bei Sportwettkämpfen, Kochwettbewerben, Kunst- oder Musikwettkämpfen besondere Leistungen erbracht haben, geehrt.  Mittlerweile habe ich bereits an Prüfungen und Wettkämpfen teilgenommen. Doch dazu und zu meinen Fächern, die ich hier belege, mehr in einem meiner nächsten Beiträge.  Jetzt werde ich erst einmal noch die restlichen Tage meiner Ferien genießen, über die ich euch ebenfalls in einem meiner nächsten Berichte informieren werde.

 

Laura berichtet über ihr Auslandsjahr in Neseeland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland? Wir beraten dich gerne!

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