Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Laura in Hamilton

Meine unglaublichen Erlebnisse auf der anderen Hälfte Neuseelands

Te Wai Pounama- meine unglaublichen Erlebnisse auf der anderen Hälfte Neuseelands
Auf Te Wai Pounama, wie die Maori die Südinsel nennen, leben bei weitem viel weniger Menschen , als auf ihrer " Schwester". Von Hamilton aus ging es Richtung Wellington, wo wir die Nacht verbrachten und ein erstaunliches Feuerwerk in der Harbour bewundern konnten. Die Überfahrt am nächsten Morgen über die Cook Strait war bereits ein einmaliges Erlebnis. Die nächsten Tage gestalteten sich sehr erlebnisreich. Nachdem wir die Nacht in Motueka verbrachten, ging es am nächsten Morgen auf zu einem ca. 3-stündigen Spaziergang durch den Abel Tasman National Park, welcher für einige wenige von uns mit einem Sprung ins eiskalte Wasser endete.  Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Greymouth. Bei einem Stopp am Cape Foulwind konnten wir Seerobben beobachten und den unglaublichen Kräften des Meeres und der Erosion konnten wir bei den Pancake Rocks nachgehen. Ausklingen ließen wir den Tag mit einem "bonfire" am Strand.

 


Am darauffolgenden Tag hatten wir in Hokitika die Möglichkeit Aale zu füttern und Kiwis zu beobachten. Rund um Hokitika wird Greenstone abgebaut. In einer Fabrik konnten wir sehen, welch ruhige Hände man zum Herstellen eines solchen, für Neuseeland bekannten, Anhängers benötigt. Nach einer Fahrt in einer Hummer- Limousine, Abendessen und einem Spaziergang durch einen mit Glühwürmern bedeckten Wald, endete ein weiterer erlebnisreicher Tag. Am nächsten Morgen erkundeten einige von uns den Franz Josef Glacier bei einem Heliflug. Anschließend setzten wir unsere Reise in Richtung Queenstown fort. Am Bruce Bay wurde nach Greenstone gesucht und bei den Thunder Creek Falls sowie am Lake Wanaka konnten wir die unglaubliche Kraft der Natur bewundern. Vielfältiger kann ein Tag nicht sein. Der folgende Tag wurde in der nicht umsonst auch genannten Adventurecity verbracht. Jetboat fahren und eine Fahrt mit Gondel und Luge betonten noch einmal mehr die Vielfalt "Aoteaoras". Bevor die Rückfahrt zur Unterkunft angetreten wurde, wurde es in der ICE- Bar noch einmal frisch.

Mit durchschnittlich 200 Tagen Regen pro Jahr zählt die Region rund um die Malborough Sounds, wo wir den anschließenden Tag verbrachten, zu den feuchtesten Regionen der Welt. Wir hatten an diesem Tag das erste Mal Glück mit dem Wetter und konnten bei Sonnenschein die wunderbare Natur mit der Milford Cruise genießen. Mitschwimmende Delfine, Pinguine und Seerobben gehörten für mich definitiv zu einem besonderen Highlight der gesamten Tour.
Auf dem Weg Richtung Catlins konnten wir im Southland Museum Tuataras (Brückenechsen, auch als lebende Fossilien bezeichnet) beobachten, beim Waipapa Point wurden Seelöwen entdeckt und in Bluff wurde Stewart Island gesichtet. Die Nacht sollten die Jungen auf einer Farm verbringen und die Mädchen in einem Strandhaus. Doch diese Nacht wurde zu einem Erlebnis der besonderen Art. Um 2 Uhr Mitternacht wurden wir aufgeweckt. Es hieß Tsunamimorgen. Wir sollten unsere Sachen zusammenpacken, uns warm anziehen und auf ging es mit dem Bus zur Farm, wo die Jungen schliefen und welche sich auf einem Berg befand. Einige von uns dachten zunächst es sei ein Scherz, doch als ihnen auf dem Handy gezeigt wurde, dass diese Nacht ein Erdbeben, nahe Christchurch stattgefunden hat, begannen sie zu realisieren, was passiert war.
Keiner von uns, hatte das Erdbeben gefühlt und nach Entwarnung am nächsten Morgen, konnte selbst unser Surfkurs durchgeführt werden. Jedoch musste die Reiseroute geändert werden, da Hanmer Springs und Kaikoura, unsere nächsten Ziele vom Erdbeben betroffen waren.
Unsere Reise über Dunedin, wo wir die steilste Straße der Welt hoch rannten, konnten wir dennoch fortsetzen. Beim Nugget Point wurden Seelöwen und Albatrosse beobachtet und ein anderer Stopp ließ uns die Moeraki Boulders, welche wie Murmeln aus dem Wasser ragen bestaunen. Den Abend in Oamaru verbrachten wir damit, die kleinsten Pinguine (blue penguins) und ihre Jungen zu beobachten. Die nächsten 2 Tage nutzten wir um Twizel zu erkunden.  In dieser Region findet man viele unglaubliche türkisblaue Seen vor, Lachsfarmen, Mount Cook oder Aoraki, wie die Maori ihren höchsten Gipfel nennen sowie den dunkelsten Sternenhimmel der Welt.
Anschließend ging es über Christchurch, Picton und die Cook Strait zurück auf die Nordinsel.
Diese 2 Wochen und die unglaubliche Natur werde ich sicher noch lange in Erinnerung behalten.

 

 

Laura berichtet über ihr Auslandsjahr in Neseeland. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland? Wir beraten dich gerne!

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