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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Elternbericht

Unsere Tochter Frauke auf La Réunion

Unsere Sommerferien waren in diesem Jahr geprägt von der bevorstehenden Abreise unserer Tochter Frauke: Am 13. August 2018 – am ersten Schultag des neuen Schuljahres – würde sie für 5 Monate nach La Réunion aufbrechen.

Etwa zwei Monate vor der Abreise hatten wir am Vorbereitungstreffen in Mannheim teilgenommen und waren danach gleichsam in die heisse Phase unserer eigenen Vorbereitungen gestartet. Vor dem Treffen hatten wir vor allem an die vielen organisatorischen Aspekte von Fraukes Auslandsaufenthalt nachgedacht: Versicherungen, Handyvertrag, Geldangelegenheiten. In Mannheim wurde uns zum ersten Mal so richtig klar, dass wir aber vor allem auch emotional auf eine Reise gehen werden, und so sahen wir dem Tag der Abreise mit gemischten Gefühlen entgegen.

Obwohl wir uns als Eltern unglaublich für Frauke und ihr Abenteuer auf La Réunion freuten, machten wir uns natürlich Sorgen, ob sie mit der Sprache klarkommen, ob es mit ihrer Gastfamilie gut laufen und wie sie sich so ganz allein in der Fremde fühlen würde. Glücklicherweise bekam Frauke kurz nach dem Treffen in Mannheim endlich ihre Gastfamilie zugeteilt, und auf einmal wurde alles dann ganz konkret. Per WhatsApp und Email vereinbarten wir einen gemeinsamen Skype-Termin und konnten uns so ein wenig kennenlernen und eine Ahnung davon bekommen, mit wem unsere Tochter die nächsten Monate zusammen leben würde: Eine junge Familie aus Frankreich mit zwei kleinen Mädchen, die selbst erst seit einem guten Dreivierteljahr auf La Réunion leben und die Gelegenheit nutzen wollen, mit Frauke zusammen die Insel zu entdecken.

Da Frauke mit ihrem Zwillingsbruder Frederik aufgewachsen ist, wird auch das eine ganz neue Erfahrung für sie sein: Einmal mit kleineren Geschwistern unter einem Dach zu leben.

Etwa eine Woche vor der Abreise begann Frauke, ihren Koffer zu packen, alle ihre Freundinnen noch einmal zu treffen und ihre Katze noch etwas mehr zu drücken als sonst schon. Beim Gedanken an den eigentlich Abschied im Flughafen wurde es uns ganz schön schwer ums Herz, denn wir wollten Frauke ja vor allem viel Freude und Unterstützung mit auf den Weg geben, obwohl wir gleichzeitig auch viel Abschiedsschmerz in uns trugen. Am Abreisetag selbst ging dann aber alles erstaunlich leicht: Wir trafen die beiden anderen Austauschschülerinnen und deren Familien am Zürcher Flughafen, drückten uns noch ein letztes Mal und entließen dann die drei jungen Frauen schweren Herzens auf ihre lange Reise.

Familie Thoms


Hier geht es zum Bericht von Frauke:  Frauke auf La Réunion