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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Jakob auf La Réunion

Ausflug zum Piton de la Fornaise

In der ersten Septemberwoche hatte mein Gastvater Geburtstag. Das wurde ziemlich groß bei uns gefeiert. Dafür wurden relativ viele Leute eingeladen. Wir haben dort alle zusammen gegessen, und danach mussten alle tanzen. Da wir am nächsten Tag Schule hatten, war ich da ziemlich müde.

Das erste Mal, dass ich etwas mit meinem Gastvater gemacht habe, war an einem Mittwoch Nachmittag nach der Schule. Wir sind mit dem Auto die Küste langgefahren, und haben dann irgendwann an einem kleinen Strandabschnitt gehalten, den wir beide ganz schön fanden. Der Strand bestand aus kalter Lava, die vor hunderttausenden von Jahren ins Meer geflossen ist. Unter anderem gab es hier auch ein kleines, natürliches Becken, in welches Wasser aus einer Quelle aus den Bergen floss. Das war ziemlich kalt!




Am Wochenende bin ich dann mit meiner Koordinatorin und einer anderen Austauschschülerin in die Berge von la Rivière gefahren. Von dort hat man eine coole Aussicht, und kann sogar mit Glück einen von den zwei Vulkanen sehen.



In den nächsten Wochen habe ich relativ viel mit anderen Austauschschülern gemacht. Wir waren z.B. am Strand, haben eine Bootstour gemacht, wo wir Wale gesehen haben oder haben einfach das Wochenende zusammen verbracht.



Ich habe mich auch immer mehr an die Sprache gewöhnt, konnte immer besser sprechen und habe auch mehr verstanden. Ein Highlight meines Auslandjahres wird auf jeden Fall der Besuch des Vulkans, Piton de la Fornaise, mit meiner Gastschwester, ihrem Ehemann und einer anderen Austauschschülerin sein. Ende September war der Vulkan für mehrere Tage aktiv, und ist ziemlich oft ausgebrochen. An einem Nachmittag nach der Schule sind wir deshalb losgefahren, nachdem wir uns noch Stirnlampen gekauft haben. Nach circa 2 Stunden Fahrt durch die Berge von la Réunion sind wir am Vulkan angekommen. Wir mussten dann noch eine gute Stunde laufen, und dann waren wir da. Die flüssige Lava, die man aus einiger Entfernung sehen konnte, war ziemlich beeindruckend. Man hat die Naturgewalt richtig wahrgenommen. Ich glaube, das ist einer der coolsten Sachen, die ich je erlebt habe.



Anfang Oktober wurde von unserer Organisation ein Picknick in St.Pierre veranstaltet. Bei diesem waren alle Austauschschüler, die hier im Süden der Insel wohnen, mit ihrer Gastfamilie. Es war ziemlich interessant, die anderen Gastfamilien kennen zu lernen.



Das war der zweite Teil meines Auslandjahres. Im nächsten werde ich von den Herbstferien erzählen.

Jakob verbringt seinen Austausch auf La Réunion und berichtet von seinen Erfahrungen. Hast du auch Lust auf einen Austausch auf La Réunion? Dann vereinbare noch heute einen Beratungstermin!

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