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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Jakob auf La Réunion

Mein Auslandsjahr auf einer Insel im Indischen Ozean


Hallo, Ich heiße Jakob, bin 15 Jahre alt und ich werde die nächsten 10 Monate auf La Réunion verbringen. Alles hatte angefangen in den Herbstferien 2016 mit der Idee, ein Auslandsjahr zu machen. Zuerst wollte ich eigentlich nach England oder in die USA, habe mich dann aber letzendlich für la Réunion entschieden.Vier Wochen bevor ich geflogen bin, haben bei uns die Sommerferien angefangen, und ich war nochmal drei Wochen mit meiner Familie im Urlaub. In der letzten Woche vor meinem Abflugdatum war dann alles ziemlich stressig, mit dem Kofferpacken und den letzten Vorbereitungen.


Am 13. August 2018 bin ich dann schließlich vom Flughafen Düsseldorf nach Paris geflogen, wo ich an unserem Gate die anderen Austauschschüler getroffen habe, die ich circa zwei Monate vorher beim Vortreffen kennengelernt hatte. Nach weiteren 12, 13 Stunden Flug und über zehntausend Kilometern landeten wir schließlich in St.Denis, der Hauptstadt von la Réunion. Dort wurden wir von unseren Koordinatoren abgeholt, nachdem wir etwas Stress damit hatten, die Koffer zu empfangen - die Koffer von zwei anderen Schülern waren nämlich in Paris hängen geblieben. 

Wir sind dann alle zusammen mit dem Bus in unser Hotel gefahren, wo wir noch für eine Nacht geschlafen haben. Dort haben wir alles nochmal besprochen: Halb auf Englisch, halb auf Französisch. Wir waren zweimal gemeinsam typisch kreolisch essen, und haben uns abends noch den Sonnenuntergang angeguckt. Das war alles ganz schön aufregend.


Am nächsten Morgen wurden dann alle nach und nach von ihren Gastfamilien abgeholt. Da mein Gastvater aber auf der anderen Seite der Insel wohnt, wurde ich von meiner Koordinatorin abgeholt, die in der Nähe wohnt. Von dort hat er mich dann aber abgeholt. Wir waren dann kurz zuhause,wo mir alles gezeigt wurde und sind dann, nach einer Dusche, nach St. Pierre gefahren. St. Pierre ist hier im Süden der Insel der einzige Punkt, wo man schwimmen gehen kann. Dort haben wir dann einen Americain gegessen. Das ist ein Baguette mit Pommes gefüllt, welches dann nochmal mit Käse überbacken wird. Echt lecker! Wie ich später noch feststellen sollte, essen wir das ungefähr drei mal die Woche.


Anschließend wurde ich noch dem anderen Teil der Familie vorgestellt, die aber alle nicht bei uns wohnen, denn meine Gasteltern sind geschieden und die Kinder wohnen entweder bei ihrer Mutter, oder sind schon ausgezogen. Es verstehen sich aber dennoch alle gut. Letzendlich hat es aber zum Glück doch geklappt, dass ich auf das Lycee bei uns in der Stadt gehen kann. Mein erster Schultag begann deswegen fünf Tage später, als für meine Mitschüler. Meine erste Unterrichtsstunde, die ich hatte, war Deutsch. Das war ziemlich angenehm, da mein Französisch noch nicht so gut war.


Ich habe relativ schnell Leute gefunden, neben welchen ich im Unterricht sitzen kann, und mit denen ich auch was machen kann.Wenn ich Fragen oder so hatte, wurde mir auch immer sofort geholfen.Mein erster Schultag war also viel besser als erwartet, eigentlich sogar ganz cool.

Am Wochenende bin ich mit einer anderen Austauschschülerin und ihrem Gastbruder nach Cilaos gefahren. Cilaos ist einer der drei Talkessel, die es hier auf La Réunion gibt. Neben Cilaos gibt es auch noch Mafate und Salazie. Dort haben wir uns Fahrräder ausgeliehen, und sind ein bisschen rum gefahren. Cilaos ist echt richtig schön. Es ist ziemlich beeindruckend da rum zu fahren, und von den Bergen“eingeschlossen” zu sein.


Jakob verbringt seinen Austausch auf La Réunion und berichtet von seinen Erfahrungen. Hast du auch Lust auf einen Austausch auf La Réunion? Dann vereinbare noch heute einen Beratungstermin!

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