Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Frauke auf La Réunion

Ankunft in der Gastfamilie und erster Schultag

Nach elf Stunden Flug mit relativ wenig Schlaf komme ich gemeinsam mit 14 anderen, müden Austauschschülern am Morgen des 14. August in St. Denis an. Nach einer kurzen Busfahrt checken wir in einem Hotel in der Hauptstadt ein und verbringen den Tag damit, erste Eindrücke der Insel einzufangen und in einem kleinen Restaurant traditionell zubereitete Gerichte zu essen.


Am nächsten Morgen kommen nach und nach die Gastfamilien an, um die Austauschschüler abzuholen, aber ich werde noch ein paar Tage mit Jenny, einer Norwegerin, bei unserer Koordinatorin Françoise bleiben, weil unsere Gastfamilien noch nicht aus den Ferien zurück sind. Françoise wohnt praktischerweise in der gleichen Stadt wie meine Familie.

Wir machen uns also auf den Weg nach St. Pierre, meiner Heimatstadt für die nächsten fünf Monate, und fahren entlang der Westküste La Réunions, vorbei an riesigen Klippen, Stränden und wild bewachsenen Schluchten. Während den ersten Tagen auf der Insel werden vor allem Dinge erledigt, wie ein Handy Abo, ein Busticket oder das Vorstellen an der Schule. Am Sonntag vor dem Schulanfang ziehe ich dann zu meiner Familie: Sophie, Frédéric und ihre zwei Töchter Yaëlle und Leïla. Ihr Stadthaus liegt nur fünf Minuten vom Strand entfernt und liegt auch sonst unglaublich zentral gelegen. Ich werde herzlich mit einem tollen Abendessen willkommen geheissen und falle danach todmüde in mein Bett - doch am nächsten Morgen geht es schon früh weiter: die Schule beginnt hier schon um 7:30.

Etwas verloren stehe ich nun auf dem Schulhof meines Gymnasiums, dem «Lycée Bois d’Olive», als ich mit zwei Küsschen von Lucie begrüsst werde. Lucie ist in meiner Klasse und zeigt mir in den nächsten Tagen die Schule, stellt mich vor und hilft mir bei Fragen in Sachen Französisch. Ich werde von meiner Klasse und von den Lehrern freundlich und herzlich aufgenommen und fühle mich an der Schule direkt wohl. Ich bin in einer «L» Klasse, das heißt, dass ein Fokus auf Sprachen, insbesondere Französisch gelegt wird. Das liegt daran, dass die Schulen wissen, dass Europäische Schüler oft eine Unterstützung in Englisch, und in meinem Fall auch in Deutsch sein können. Außerdem werde ich mich intensiv mit Französisch beschäftigen können.

Meine Gastfamilie ist französisch und wohnt selbst erst seit knapp einem Jahr auf der Insel, so können wir gemeinsam die Insel entdecken. Schon am ersten gemeinsamen Sonntag machen wir einen Ausflug auf den Maïdo, einen Berg über St. Pierre. Von dort aus hat man eine grandiose Aussicht über Mafatte, eines der fünf berühmten Täler auf La Réunion, die fast komplett vom Rest der Insel isoliert sind. Nun freue ich mich auf jeden Fall, was in den nächsten fünf Monaten auf mich zu kommt.



Hier geht es zum Bericht von Fraukes Eltern: Elternbericht

Frauke verbringt ihren Austausch auf La Réunion und berichtet von ihren Erfahrungen. Hast du auch Lust einen Austausch auf La Réunion zu machen? Dann vereinbare noch heute einen Beratungstermin!

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