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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Frauke auf La Réunion

Mein Oktober auf La Réunion

Es wird immer heißer auf La Réunion und der Strand und der Eisladen an der Straßenecke sehen immer verlockender aus. Glücklicherweise hatten wir Mitte Oktober zwei Wochen Ferien, um seine Kräfte neu aufzuladen. Eine sehr entspannte Routine pendelt sich ein: gemütliches Frühstück, manchmal begleitet von einer neuen tropischen Frucht, dann vielleicht ein wenig lesen oder etwas mit meinen kleinen Gastschwestern machen, und im Laufe des Tages die fünf Minuten zum Strand vorlaufen oder sich das heiß ersehnte Eis holen. In den Ferien bietet sich die Möglichkeit, mit meinen Schulfreunden etwas zu unternehmen und sich ihre Tipps zu Saint Pierre oder zur Insel abzuholen, welche versteckten Läden zum Beispiel die schönsten Kleider haben.

Genauso kann ich mich aber auch mal mit anderen Austauschschülern treffen, die in der Nähe wohnen. Wir machen uns einfach einen gemütlichen Strandtag, nur unterbrochen von einem kleinen Abstecher bei der nächsten Boulangerie. Oder wir entdecken Saint Pierre und laufen zum Beispiel zu dem kleinen Leuchtturm vor, bei dem einen die beeindruckenden Wellen ordentlich nass machen können. Marie, eine Austauschschülerin, die in Saint Louis wohnt und ich wenden aber natürlich auch die Geheimtipps meiner Schulfreunde an, und machen uns einmal auf kleine Einkaufstour in der Innenstadt.

Am zweiten Wochenende der Ferien gehe ich mit meiner Gastfamilie nach Cilaos, eines der Täler inmitten der Berge. Wir bleiben für eine Nacht und haben Zeit, ein paar kleine Spaziergänge zu machen und das «Fest der Linsen» zu besuchen, das in dieser Woche in Cilaos zu Ehren der berühmten Cilaos-Linsen stattfindet. Cilaos liegt mitten in den Bergen und man hat eigentlich eine unschlagbare Aussicht auf das Gebirge und zum Beispiel auch den Piton des Neiges, den höchsten Berg auf der Insel. Nur, dass schon um neun Uhr morgens die meiste Aussicht hinter Wolken verschwindet. Also haben wir am Samstagnachmittag, als wir ankommen, relativ wenig Ahnung, was uns am nächsten Morgen erwartet. Durch Glück bin ich schon früh aufgewacht und das 360 Grad Panorama ließ mich mit offenem Mund am Fenster stehen. Als wir aber gegen halb Zehn am Aussichtspunkt ankommen, ist die Aussicht zwar immer noch schön, aber nicht mehr vergleichbar mit dem Morgen. Nach einer kleinen Wanderung in einem Ingwerwald am Fusse der Piton des Neiges und einem Besuch auf dem Jahrmarkt des Festes, kehren wir wieder nach Saint Pierre zurück.

Ende des Monats wechsle ich für drei Wochen meine Gastfamilie und wohne bei Francoise, meiner Koordinatorin, weil beim Haus meiner Gastfamilie Besuch aus Frankreich da ist. Kein Problem für mich, ihre Familie ist total cool und typisch réunionesisch. Am gleichen Tag, an dem ich ankomme, wird eine große Party für den Sohn veranstaltet, der 18 wird, und die Partys hier sind echt auf einem anderen Level. Der Kuchen wurde um Vier Uhr morgens aufgeschnitten, die typisch réuinionesische Musik lief bis sechs und die meisten Leute gingen erst um neun – nach einem kleinen Frühstück. Da war am Sonntag dann auch nicht allzu viel Programm angesagt.

Frauke verbringt ihren Austausch auf La Réunion und berichtet von ihren Erfahrungen. Hast du auch Lust auf einen Austausch auf La Réunion? Dann vereinbare noch heute einen Beratungstermin!

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