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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Lea in British Columbia

Der Schulalltag in Kanada

Das wohl wichtigste an jedem Austausch sind die mehr oder weniger einfachen Dinge im Leben: der Alltag, insbesondere der Schulalltag. Jeder hat zu diesem Thema natürlich ganz andere Vorstellungen, Hoffnungen, Wünsche und Ängste.

Die Schule kann man sich als angehender Austauschschüler – je nach Programm – aussuchen oder auch nicht… Ich hatte diesen Luxus und habe mich nach viel hin und her überlegen, stundenlanger Recherche, und ausgiebigen und andauernden Gesprächen mit DFSR für den Schuldistrikt Powell River und damit die Brooks Secondary School entschieden. 

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Wenn man bestimmte Wünsche hat (wie zum Beispiel an der Küste leben möchte, oder eine Schule mit einem großen Sport-/Musik-/… angebot besuchen möchte, ect.) ist die Schuldistriktwahl eine gute Möglichkeit dies zu „steuern“. Aber ich denke, dass sich auf jeder Schule etwas für jeden Schüler finden lässt, denn nach meiner persönlichen Erfahrung und dem Kontakt zu anderen Schülern ist es deutlich, dass die allermeisten Schulen eine Vielzahl an spannenden Fächern und außerschulischen Aktivitäten anbieten. 

Neben den „akademischen Kursen“ wie English, Mathe, Fremdsprachen und Naturwissenschaften werden Fächer wie Kunst, Textilarbeit, Töpfern, Fotografie, Mediendesign, Computerspielprogrammierung, Business, Sozialwissenschaften, Recht, Psychologie, Management, Kochen, Ernährungswissenschaften, Theater, Band, Sport, Fitness, Metallarbeit, Holzarbeit uvm. angeboten. Als Austauschschüler hat man gute Chancen sich nicht an die „graduation requiremnets“ halten zu müssen und kann dadurch mehr „Spaßfächer“ wählen. 

In Kanada gibt es 4-spurige und 8-spurige Systeme. Somit hat man dann entweder acht Kurse das ganze Jahr lang, oder vier, die nach einem Halbjahr gewechselt werden.

Ich belege dieses Semester English, Pre-Calculus, Drama und Pottery und bin damit auch recht zufrieden. Diese Fächer hatte ich jedoch nicht von Anfang an. Ich habe zunächst einen scheinbar zufällig zusammengeworfenen Stundenplan bekommen. Nachdem ich aber jedes Fach einmal hatte, habe ich entschieden, einige Kurse zu wechseln. Meinen Erfahrungen nach sind alle Lehrer und sonstigen Mitarbeiter in der Schule extrem freundlich und zuvorkommend, es ist also kein großes Problem Fächer zu wechseln, zumindest nicht in den ersten Wochen.

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Der freundschaftliche Umgang mit den Lehrern zeichnet den kanadischen Schulalltag aus, genau wie die ausgefallenen Zeiten (Unterricht an der Brooks Secondary School beginnt um 8:57 Uhr und endet um 3:19 Uhr , jeder Block dauert 1 Stunde und 2 Minuten und zwischen den Blöcken gibt es – abgesehen von der 41 Minuten langen Mittagspause – ganze 6 Minuten „Transition Time“). Mein bester Rat an zukünftige Kanadisch Schüler ist also, ein gutes Frühstück zu essen, da es zwischen den Unterrichtsblöcken keine Gelegenheit dazu gibt.

Ein anderer wichtiger Teil des Schulalltags sind die Aktivitäten nach der Schule! Ich bin dem Mountainbiking Club und der Jazz Band beigetreten, was einiges an Mut gekostet hat, da ich weder eine begnadete Musikerin bin und so weit davon entfernt bin, eine Sportskanone zu sein, wie nur möglich. Außerdem ist der Beitritt in Sportgruppen – meinen kanadischen Freunden zufolge – risikoreich, da diese oft sehr cliquenhaft sind.

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Trotz all dieser Sachen ist der Beitritt in außerschulische Aktivitäten wirklich wichtig! Freunde lassen sich beim Cello spielen nämlich deutlich leichter finden als im Matheunterricht. Deshalb ist es wirklich essentiell, sich in diesem Bereich auszuprobieren und einem Club beizutreten – es lässt sich für jeden etwas finden!

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Lea berichtet über ihren Austausch in Kanada. Hast du auch Lust auf einen Austausch in Kanada? Wir beraten dich gerne!

 

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