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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Alexandra in Port Alberni

Es standen in den letzten Wochen viele Projekte und Klassenarbeiten in jedem Fach an, da das Halbjahr fast vorbei ist. Zum Glück fand sich dazwischen auch mal Zeit, mit anderen was zu unternehmen. Ein paar der anderen Internationals und ich haben uns öfter unterhalten als sonst und sind ein paar mal zu einem nahen Cafe gegangen. Wir haben uns vor allem über die Unterschiede unserer Heimatländer unterhalten und versucht, die Sprache der anderen zu sprechen.

Mit meiner Gastfamilie war ich in einem nahegelegenen Wald am „Hole in the Wall“, ein Fluss, in den aus einem Loch in einem Berg Wasser fließt. Es war kühl und nass, aber sehr interessant. Danach haben wir uns heiße Schokolade gegönnt. 


Ganz ehrlich: Der Dezember war stressig. Projekte mussten fertiggestellt, Geschenke besorgt und die letzten Wochen bis zu den Ferien überlebt werden. Okay, die letzte Woche war deutlich besser als zu Hause. Es gab jeden Tag ein Thema, Weihnachtsmütze, Pulli, Glitzer und am letzten Tag eine große Weihnachtsfeier in der Turnhalle. Schade, dass wir das nicht zu Hause haben.

In einem Fach hatten wir eine frühe Weihnachtsfeier, während der wir Deko gemacht, Weihnachtsmusik gehört und Kakao getrunken haben. Es war sehr festlich und entspannt. Die Lehrerin in genau diesem Fach hat mir sogar einen Adventskranz gemacht, weil ich die mal erwähnt habe!

Viele Dinge, die normal bei uns sind während der Weihnachtszeit, gibt es hier nicht. Nikolaustag wird nicht gefeiert und Adventskränze, Spekulatius und Weihnachtsmärkte gibt es nicht. Adventskalender gibt es hier zwar, sind aber nicht ganz so ein „Muss“ wie bei uns. Dafür feiert man in Kanada Weihnachten morgens am 25. Dezember – dank meinem kleinen Gastbruder war es sehr früh morgens, um 6 Uhr. Wir haben Geschenke und Weihnachtsstrümpfe geöffnet und Tee getrunken. Es war nicht ganz so festlich, wie ich es gewohnt bin, aber das war das schöne daran.

An Silvester waren wir auf der Party einer Freundin von meiner Gastmutter. Auch das war nicht wie zu Hause, es war deutlich entspannter und lustiger. Es gab chinesisches Essen (was hier sehr beliebt zu sein scheint) und wir haben Filme geguckt, bis es Zeit für den Countdown war. Das Feuerwerk war sehr viel kleiner als normalerweise und gegen halb eins war die Feier auch wieder vorbei.

Trotz der Unterschiede bleibt eines gleich: Diese Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Dieses seltsame Gefühl von „Wer bin ich, wo bin ich und welcher Tag ist heute“, nur mit mehr Regen. Manche Dinge ändern sich einfach nicht.