Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Johanna in Kanada

Sun, ski, spring (break)

And another month passed by… nun ist es schon April und ein weiterer ereignisreicher Monat liegt hinter mir!

Auch in diesem Bericht habe ich wieder viel zu erzählen, denn dank des 2-wöchigen „Spring break“ Ende März konnten wir einiges unternehmen.

Zunächst ging es aber erst einmal in der Schule mit Foods weiter, wobei ich nur noch jeden 2. Nachmittag kochen und backen durfte, morgens hieß es rechnen, rechnen, rechnen. Die Leckereien am Nachmittag und die letzten Basketball-Trainings der Saison haben das dann gleich viel erträglicher gemacht.

Außerhalb der Schule war ich wieder einmal reiten und an den Wochenenden – logisch – Skifahren. Zudem haben wir am ersten Wochenende des Monats den Geburtstag der Schwester unserer Gastmutter gefeiert. Dazu sind wir am frühen Samstagnachmittag zu einem Strand etwa eine halbe Stunde von unserem Haus entfernt gefahren und haben uns dort ein Lager mit Snacks, einem Feuer und allem was dazu gehört aufgebaut. Wir „Mädels“ sind dann nochmal los um heiße Getränke bei "Tim’s", Würmer zum Fischen und eher zufällig einen Hunde-Lautsprecher zu besorgen. Der hat dann auch gleich einen Namen verpasst bekommen: Darf ich vorstellen, „Roberto“!

Den Abend haben wir damit verbracht, dem Sonnenuntergang zu zusehen, vergeblich nach Fischen zu angeln (zugegebenermaßen haben wir auch recht schnell aufgegeben) und später gab es dann noch Hot Dogs während wir alle ums Feuer saßen, uns unterhalten haben und„Roberto“ uns im Hintergrund beschallt hat. So langsam sind die ersten Sterne am Himmel aufgetaucht und irgendwann wurde es uns dann schließlich zu kalt, es ist eben doch noch früh im Jahr und somit ziemlich kalt nachts.

Das nächste Wochenende war dann auch schon direkt das erste Ferienwochenende. Am Samstagmorgen war es dann tatsächlich das erste Mal so (mehr oder weniger) warm, dass wir unser erstes Brunch draußen auf der Terrasse genossen haben, bevor es dann an die Gartenarbeiten ging, schließlich muss nun alles für die wärmere Jahreszeit vorbereitet werden!

Da es ja nun wie gesagt so langsam aber deutlich Frühling wird, neigt sich auch die Skisaison dem Ende zu. Glücklicherweise konnten wir während der Ferien fast jeden 2. Tag mit dem Schulbus zum Skifahren. On top hatten wir meistens auch noch wirklich gutes Wetter. An einem der Tage konnte man von regelrechtem „Kaiserwetter“ sprechen, weshalb meine Freundin und ich auch unsere Mittagspause in der Sonne verbracht haben und uns mit typisch kanadischen „Beavertails“ gestärkt haben, die muss man einfach probieren, wenn man hier ist! Da es sich dabei um einen süßen, in Fett gebackenen Teig, getoppt mit allerlei Süßem, handelt, hat man anschließend definitiv genug Energie für den 2. Teil des Skitages.

Zudem habe ich einen der Tage nochmals zum Snowboarden genutzt, ich habe das ja hier erst angefangen, aber so langsam wird es immer besser und ich muss sagen, es macht mir echt Spaß! Leider war unser letzter Tag mit dem Bus wettertechnisch nicht so überragend, weshalb wir einfach einen langen Einkehrschwung in einem der Restaurants gemacht haben und trotzdem viel Spaß hatten . Abgeschlossen haben wir die letzte Busfahrt dann alle mit einem gemeinsamen Song, adé Skibus!

Ein weiterer besonders schöner Tag war ein Sonntag, an dem wir morgens zunächst nach Penticton bzw. ins dortige Skigebiet gefahren sind, um mit der gesamten Familie und einer (anderen) Schwester unserer Gastmutter, ihrem Mann und deren Tochter den Vormittag mit  „Tuboganing“ zu verbringen. Das heißt, man rutscht entweder alleine in einem einzelnen Reifen, in einem Doppelreifen oder gemeinsam in einer Gruppe (indem man sich gegenseitig fest hält) eine dafür angelegte Piste hinunter. Dabei wird man ziemlich schnell und sollte, sofern man sich andrehen lässt, am besten auch schwindelfrei sein!

Danach haben wir uns dann alle auf den Weg zum Haus der Schwester (in Penticton) gemacht, wo wir uns mit einem großen internationalen Essen, zu dem meine spanische Gastschwester und ich typische Gerichte für unsere Länder beigesteuert haben, gestärkt haben. Es gab Pasta, spanische Empanada, Bacon-Feta-Rollen und etliche Snacks aus verschiedensten Ländern wie Russland, Thailand, Kolumbien usw.. Ich habe zum Nachtisch kalte Schnauze und Herrencreme vorbereitet, danach waren wir alle ziemlich voll…

Da der Hot-Tub im Garten sozusagen nur darauf gewartet hatte, angelassen zu werden, sind wir Mädchen da später natürlich auch nochmal rein gesprungen. Ausklingen lassen haben wir den Tag am Feuer auf der Terrasse, begleitet von einer Ukulele, Gesang (die Tochter) und Gitarrenmusik (einer der Brüder unserer Gastmutter). Besser geht’s nicht finde ich, oder?

Ansonsten habe ich die restlichen Ferientage damit verbracht, mit Freunden Basketball zu spielen und spazieren zu gehen, mit unserer Familie und deren Freunden beim Lazertaggen alles zu geben und mich dank des guten Wetters draußen im Garten zum Karten spielen, Fußball kicken und einfach zum Unterhalten zu verabreden.

Tja, damit gingen diese 2 Wochen ziemlich schnell vorüber, genauso wie damit auch der Monat März. Zum Glück steht aber Anfang April direkt schon das lange Osterwochenende und im Anschluss ein weiterer Trip mit Outdoor Education an, es geht also spannend weiter. Wie meine Erfahrungen damit waren erfahrt ihr dann natürlich im nächsten Blog!

Happy Easter everyone and stay safe J!

 

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