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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Johanna in Kanada

Sommeranfang und Endspurt

Welcome back! Auch diesen Monat habe ich wieder einiges zu berichten. Da die Restriktionen hier nach und nach gelockert wurden und immer noch werden, konnten wir viel unternehmen.

Der erste Mai ist hier kein besonderer (Feier)Tag wie in Deutschland, deshalb waren auch keine Unternehmung geplant. Ich habe das Wochenende daher entspannt mit Freunden verbracht, bevor dann am darauffolgenden schon der Muttertag anstand. Ebenso wie viele andere Feiertage wird auch dieser noch größer und intensiver gefeiert, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen etwas (deutsches) für meine Gastmutter zu backen. Herausgekommen ist dabei ein Himbeer-Streusel-Käsekuchen, der dann gleich morgens, gemeinsam mit dem Frühstück der Jungs, verdrückt wurde.

Am Nachmittag haben wir uns auf den Weg Richtung Penticton gemacht, um dort die Cousine unserer Gastmutter in ihrem neuen Haus in den Bergen zu besuchen und gemeinsam den Muttertag und gleichzeitig ihren Geburtstag zu feiern. Dort angekommen war ich echt beeindruckt von dem Anwesen; mitten in den Bergen, umgeben von Wäldern und nur wenigen anderen Farms haben sie sich ein echtes Paradies geschaffen!

Es gab ein großes BBQ und Feuer und wir wurden mit reichlich Essen versorgt. Mit den vielen Hunden, Hühnern und unsrer großen Familie war schon einiges los. Der absolute Star war aber definitiv das erst 3 Wochen alte Lamm der Nachbarin! Da es im Haus aufgezogen wird, hatte es sogar eine Pampers um, das sah schon witzig aus. Dementsprechend schwer war es, am späten Abend irgendwann Abschied zu nehmen…

Doch auch unter der Woche konnten wir viel unternehmen und Sonnenschein tanken. Mit meiner Active Living Class gehen wir einmal wöchentlich „off-campus“. Wir waren schon in verschiedenen Parks und am Strand, wo wir jedes Mal hin joggen und auf dem Rückweg bei Tim’s oder Starbucks halten können. Und wenn nicht während der Schulzeit, dann haben meine Freunde und ich die (wirklich!) heiße Sonne hier am Strand und in den Cafés und Restaurants genossen.

Zudem dürfen wir seit diesem Monat nun wieder Aktivitäten mit dem International Program unternehmen. Für den Mai stand ein Nachmittag im Adventure Park in einem nahe gelegen Canyon an. Dabei handelte es sich genauer gesagt um einen Kletterpark, in dem man sich in verschiedenen Parcours herausfordern kann. Das haben wir dann auch getan! Abgeschlossen hat das mittlerweile ziemlich wechselhafte Wetter den Ausflug mit einem starken Regenschauer, aber auch einem Regenbogen (zur Wiedergutmachung).

Obwohl es wie gesagt sehr sommerlich (warm) geworden ist, kann das Wetter in diesen Wochen plötzlich von Sonne zu Regen umschlagen und umgekehrt. Glücklicherweise war das Wetter aber immer gut, wenn etwas draußen anstand. So auch am „May long weekend“, an welchem wir den Montag (Victoria day) frei hatten. Zunächst gab es am Samstag ein großes BBQ zum Geburtstag des Großvaters in unserem nun fertigen Garten. Neben reichlich Beilagen und – logischerweise – Fleisch durfte natürlich der hier weit verbreitet Eiscreme – Geburtstagskuchen von DQ nicht fehlen! Mit davon vollen Mägen haben wir Kids dann noch Fußball auf dem neuen Rasen gespielt, bis es zu dunkel wurde. Nach all dem Trubel sind wir „Girls“ (meine Gastmutter, – Schwester und ich)  am nächsten Tag in eine kleine Stadt am See gefahren um dort am Wasser entlang zu spazieren, die Sonne zu genießen und das dort gelegene deutsche Gasthaus auszuprobieren. Und ich muss sagen, es war erstaunlich lecker!

Ende des Monats standen noch zwei weitere Ausflüge mit Outdoor Education an. Zunächst ging es zum Rock-climbing. Ich hatte ja darauf gehofft, während meiner Zeit hier klettern gehen zu können und hatte dementsprechend echt viel Spaß, trotz des Regenschauers zwischendurch (wie gesagt, unberechenbares Wetter). Alleine schon die Aussicht war wirklich schön, ich denke das unterstreichen die Bilder…

Am letzten Tag des Monats hat der Sommer dann schon einmal so richtig aufgedreht. Bei fast 30 Grad ging es mit dem Schulbus auf die andere Seite des Sees. Dort sind wir mit einer kleinen Gruppe auf eine 10 km lange Wanderung den Berg hinauf. Nach ein paar Kilometern hat sich plötzlich die Sohle einer meiner Mitschülerinnen von ihrem Schuh gelöst; es musste improvisiert werden! Letztendlich haben wir versucht mit einem dünnen Seil um den Schuh  gewickelt und einem Kaugummi zwischen Schuh und Sohle, diese zu stabilisieren. Soweit so gut, bis sich nicht einmal 10 Minuten später auch die andere Sohle ebenfalls gelöst hat. Die ganze Prozedur also nochmals auf der anderen Seite. Auch wenn der Zwischenfall natürlich nicht wünschenswert war, eine witzige Erfahrung und Erinnerung war es dennoch und die Notlösung hat gehalten! Anschließend konnten wir aber unseren Weg zum höchsten Punkt fortsetzen und dort die Aussicht über das Tal genießen.

Auf dem Weg herunter haben wir nochmals an einem kleinen See gehalten und uns erfrischt, sowie versucht Steine zu fletschen. Später zurück am Bus waren wir uns alle einig: Dieser Nachmittag war eine perfekte Gelegenheit, die Natur zu genießen und einfach mal Covid und alles andere zu vergessen!

Tja, damit bleibt mir hier nur noch ein letzter Monat. Ich muss sagen, dass ich mir besonders jetzt, wo ich so viel erleben darf, schwer vorstellen kann, diesen Ort schon bald zu verlassen. Deshalb werde ich versuchen die letzten Wochen mit all den geplanten Aktivitäten zu genießen und die Zeit zu nutzen… Nun geht es wirklich in den Endspurt, ihr hört dann im Juli von meinen letzten Eindrücken!

 

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