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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Johanna in Kanada

Geburtstag und Halbzeit

Hello again! Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt, berichte ich nun noch einmal ausführlicher von meinen letzten Tagen im Februar und wie die erste Hälfte meines Aufenthalts hier rückblickend war.

Am 21. Februar habe ich dann tatsächlich einen Snowboard-Kurs gemacht, um Tipps von einem professionellen Lehrer zu bekommen. Und ich muss sagen, es war definitiv sinnvoll und hilfreich diesen Kurs zu belegen, alleine schon, da jemand von außen auf deine Technik schaut und dir hilft, wenn du nicht weiter kommst bzw. etwas falsch machst und selbst nicht genau weißt, was. Ich kann also nur jedem empfehlen, auch mal einen Kurs zu belegen, wenn man das Snowboarden (oder auch Skifahren) beginnt :).

Am letzten Montag des Monats war es auch schon soweit: mein Geburtstag stand an. Am Morgen bin ich ganz normal zur Schule und habe in Foods leckere Perogies (Kartoffel-Teigtaschen) gekocht. Mittags ging es direkt von der Schule aus mit dem Kurs „outdoor Education“ in die Berge zum Schneeschuhwandern und Feuer machen. Dort angekommen haben wir uns erstmal an die Schneeschuhe gewöhnen müssen, dass ist doch ziemlich anders, als normal zu Laufen!

Nachdem wir ein Stück alle zusammen gegangen sind durften wir alleine in Kleingruppen vorgegebene Routen erkunden und sollten uns dann später wieder alle am Ausgangspunkt treffen. Glücklicherweise hatten wir strahlenden Sonnenschein, aber noch reichlich Schnee, perfekte Bedingungen also, ich denke die Bilder sagen genug ;).

Nach ca. der Hälfte sind wir an eine kleine Hütte gekommen, wo wir eine kurze Pause eingelegt haben, man ist nämlich ganz schön ins Schwitzen gekommen! Passenderweise hat mir eine Freundin in der Schule eine riesige Dose selbstgemachte Snickerdoodles geschenkt, so dass wir uns damit versorgen konnten.

Obwohl wir wirklich flott unterwegs waren, sind wir, wie fast alle anderen Gruppen auch, verspätet am Treffpunkt angekommen, aber das war halb so wild. Zum Abschluss sind wir gemeinsam zu einer anderen Stelle gelaufen, wo wir (wieder in unseren Gruppen) versuchen sollten, als erste ein Feuer zu machen. Da es leider sehr windig war und natürlich überall noch Massen an Schnee lagen, viel uns das gar nicht so leicht und wir haben nur am Ende ein kleines Flämmchen bekommen… naja, dann beim nächsten Mal!

Abends zurück zu Hause angekommen haben meine Gastmutter und – Schwester ein leckeres Abendessen gezaubert und ich habe einen wirklich einzigartigen Geburtstagskuchen bekommen, für den meine Gastmutter den gesamten Nachmittag in der Küche stand und laut meiner Schwester „the biggest mess“ veranstaltet hat :) Das war es aber auf jeden Fall wert!

Alles in allem hatte ich also einen wirklich tollen Tag. Doch damit war meine „Feier“ noch gar nicht vorbei. Am Mittwoch sind wir (meine Gastmutter, ihre Schwester ,meine spanische Gastschwester und ich) nämlich Keramik bemalen gefahren. Dabei hatten wir die Gelegenheit einfach mal zu entspannen und uns zu unterhalten. Anschließend sind wir noch ins nahegelegene Restaurant und haben uns Nachos und Wraps geteilt und ich habe meine Geschenke bekommen. Zudem habe ich vom Restaurant einen kostenlosen Geburtstags-Dessert bekommen, das scheint hier in Kanada recht verbreitet zu sein. Für mich ein perfekt abgerundeter Geburtstag! 

Am Freitag haben meine spanische Gastschwester, eine Freundin von uns und ich noch einmal die letzte Chance genutzt, Downtown am See Eislaufen zu gehen, bevor die Saison vorbei war. Auch an diesem Tag hatten wir wieder Sonnenschein, hier werden wir wirklich oft damit beglückt ;).

Den letzten Februartag habe ich wieder fleißig damit verbracht, Snowboard fahren zu üben…

Was soll ich sagen, damit ist nun erneut ein weiterer Monat vorüber und gleichzeitig auch die Hälfte meines Aufenthalts hier. (Leider) stelle ich fest, dass die Zeit immer schneller vergeht, aber ich denke das zeigt nur, wie wohl ich mich hier fühle und wie sehr ich die Zeit genieße (schöne Momente vergehen ja wie bekanntlich immer schneller, als langweilige)! Natürlich muss man ganz ehrlich sagen, dass dieses Jahr aufgrund von Corona ganz anders ist, als andere Jahre, dennoch bereue ich es keine Sekunde, mich dazu entschlossen zu haben, trotzdem dieses Jahr hier zu verbringen. Ich denke, dass wir alle versuchen, das beste aus der Situation zu machen und ich glaube auch, dass ich bezüglich Restriktionen in dieser Region recht gut dran bin, denn wir können ja doch noch recht viel unternehmen. 

Zusammenfassend kann ich nur festhalten, dass ich mich hier nun so „richtig“ eingelebt habe und mich einfach auf die kommende Hälfte meines Aufenthalts und die Wärme, den Frühling und Sommer und alles, was noch so kommt, freue. Wie meine Frühlingsferien, mein nächster Schulausflug und die Ostertage waren (bzw. noch werden) , werdet ihr dann beim nächsten Mal erfahren… 

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