Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Johanna in Kanada

Fliegender Start ins neue Jahr

Happy new year everyone!

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und habt eure guten Vorsätze schon umgesetzt ;) Ich habe mir ehrlich gesagt nicht wirklich etwas für dieses Jahr vorgenommen, außer möglichst viele Dinge hier in Kanada auszuprobieren!

Wir sind dann auch direkt feierlich ins Jahr 2021 gestartet, da mein jüngster Gastbruder schon am 03. Januar Geburtstag hatte. Gleichzeitig war dieser auch der letzte Ferientag, also sind wir Skifahren gegangen (wie ihr vielleicht gemerkt habt, gehen wir sehr viel Skifahren, aber ehrlich gesagt ist das auch eine der Aktivitäten, die man während der ganzen Beschränkungen gut machen kann). Auf jeden Fall bin ich das erste Mal die „Cliff“ gefahren, eine halbrunde Klippe, die im Tiefschnee ausläuft, hier macht der „okanagan powder“ seinem Namen alle Ehre, es lohnt sich also echt mal Skifahren zu gehen, wenn ihr in Kanada oder den USA seid. Hier ist wirklich ganz anderer Schnee.

Dann ging es auch schon wieder mit dem Schulalltag los. Ich habe mit dem neuen Term die Fächer gewechselt und hatte den gesamten Monat „wood work“ und Kunst. Ich persönlich fand es echt spannend, mal ganz andere Fächer als in Deutschland auszuprobieren. Immerhin konnte ich meinen eigenen Tisch aus Holz zurecht schneiden, zusammensetzen und allgemein Dinge über Möbel-Herstellung lernen. Anbei also mein Tipp: sofern es euch möglich ist, probiert so viele neue, kreative Fächer aus wie möglich! Und diese etwas „freieren“ Fächer sind außerdem eine super Gelegenheit, Leute kennenzulernen ;)

Dieser Monat war ungewöhnlich warm und sonnig, zum Glück liegt aber einiges (!) an Schnee im Skigebiet, weshalb ich fast jedes Wochenende mit meiner Familie oder meinen Freunden auf der Piste verbracht habe.

Unter der Woche sind wir oft nach der Schule zur Shopping Mall gefahren, am See spazieren gegangen oder zum Essen ausgegangen, denn auch hier sind die Beschränkungen wieder etwas strenger, weshalb wir uns zum Beispiel momentan nicht zu Hause mit Freunden treffen können.

Übrigens kannte ich, bevor ich hierher gekommen bin, das Klischee, dass in den USA die Mengen an Essen in den Restaurants, etc. etwas andere Dimensionen haben, als bei uns…  Ich wusste aber nicht, dass dies definitiv (auch) auf Kanada zutrifft. Wenn man hier Essen geht und beispielsweise ein Pasta Gericht bestellt, bekommt man eine riesige Schüssel voll, also am besten immer mit großem Hunger Essen gehen (oder einfach die Reste mit nach Hause nehmen).

Ansonsten habe ich dann auch meinen einzigen Vorsatz für dieses Jahr (viel neues auszuprobieren) in die Tat umgesetzt und mich im Basketball Team meiner Schule angemeldet. Die Trainer und meine Mitspielerinnen waren alle echt mega nett und ich hatte bisher sehr viel Spaß, obwohl ich noch nie in einem wirklich Team gespielt habe. Aufgrund der aktuellen Situation war es etwas schwierig, überhaupt ein Sportangebot (in der Schule) zu finden, zudem sind viele (Schul-)Teams hier sehr ehrgeizig und spielen in hohen Liegen, weshalb man nicht einfach jedem beliebigen beitreten kann, wenn man den Sport nicht auch schon zu Hause betrieben hat. Ich empfehle dennoch wirklich jedem, Sportarten auszuprobieren und ein Team zu finden, in dem man spielen kann. Nur Mut! (Denn auch diese sind super, um Kontakte zu knüpfen und eine tolle Abwechslung in der Freizeit /nach der Schule)

Zum Ende des Monats hat es dann auch endlich wieder geschneit und wir haben zugegebenermaßen nicht die schönsten, aber doch kreative Schneemänner gebaut.

Außerdem hatten auch gleich noch meine anderen Gastbrüder (Zwillinge) Ende des Monats Geburtstag, an dem Tag selber sind wir nur essen gegangen, am nächsten Tag hatten wir aber Schulfrei (da das Halbjahr zu Ende war) und sind – ganz unerwartet – Ski gefahren! Abends gab es dann traditionell einen Eiscreme-Geburtstagskuchen von DQ (eine Fastfood-Kette hier in Kanada), solltet ihr mal nach Kanada kommen oder sogar ein Jahr hier verbringen, werdet ihr euch sicher mal bei DQ wieder finden.

Zum Abschluss des Monats haben meine spanische Gastschwester, unsere Gastmutter, ihre Schwester und ich uns dann nochmal mit einem „Wellness-Abend“ verwöhnt…

Ich muss sagen, dass die Zeit wirklich verfliegt und ich in den drei Monaten, die ich schon hier bin, viele tolle Dinge erlebt habe, weshalb ich mich wirklich auf die kommenden freue und versuche, jedes Erlebnis zu genießen!

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